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19.12.2007: Neues Logistik-Zentrum in Kaufbeuren

Das Logistik-Zentrum mit einer Fläche von 117.000 Quadratmetern wird zukünftig von den Unternehmen Hubauer Getränke und webopac-logistics genutzt. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit 43.000 m² ist bereits für Mitte 2008 geplant.

06.12.2007: Umweltauszeichnung für die Augsburger Localbahn

Am 06.12.2007 wurde die Augsburger Localbahn für die Papiertransporte von Schongau nach Augsburg zusammen mit dem Logistipartner Nuber Spedition sowie UPM Kymmene und der Presse Druck- und Verlags- GmbH Augsburg ausgezeichnet. Mit dem Zertifikat Leitprojekt 2007 vom Kompetenzzentrum Umwelt (KUMAS) in Augsburg wurde die Verlagerung der LKW-Transporte auf die Schiene prämiert. Der UPM-Kunde Presse Druck wird unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit auch ohne Gleisanschluss im Rahmen eines gebrochenen Verkehrs per "Bahnverkehr" bedient.

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28.11.2007: Augsburger Localbahn bedient Heggenstaller

Augsburg, den 28. November 2007 – In der Region Augsburg, Schwaben und Oberbayern ist die Augsburger Localbahn bereits seit mehreren Jahren eine feste Größe im schienengebundenen Holztransport. Neben langjährigen Kunden wie UPM und Holzwerke Pröbstl bestätigt dies auch das Unternehmen Heggenstaller. Der renommierte Holzproduzent transportiert mit der Augsburger Localbahn Rohstoffe und Fertigwaren auf der Paartalbahn.

Neben der Fuchstalbahn und dem eigenen Ringnetz im Stadtgebiet Augsburg bedient die Augsburger Localbahn seit August 2007 die Verkehre auf der Paartalbahn, die sich positiv entwickeln. „Mit den neuen Bahntransporten entlasten wir den deutschen Straßenverkehr und die schwäbische Region um bis zu 12.000  LKW-Umläufe pro Jahr“, sagt Udo Schambeck, Geschäftsführer der Augsburger Localbahn. „Die Partner, die an diesen Bahntransporten beteiligt sind, leisten damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Optimierter Umlauf auf enger Strecke

Für das Werk am Hauptsitz des Unternehmens Heggenstaller in Unterbernbach liefert die Augsburger Localbahn in Kooperation mit verschiedenen bundesweit tätigen Eisenbahnunternehmen Rohstoffe an und holt Fertigwaren ab. Die Augsburger Localbahn übernimmt die meist per E-Lok gebrachten Ganzzüge und Einzelwagen im Augsburger Rangierbahnhof. Mit einer Diesellok des Typs V100 transportiert sie diese über die eingleisige Paartalbahn zum Bahnhof Radersdorf. Erhebliche Steigungen auf der Strecke und die daraus resultierende Maximallast führen dazu, dass Ganzzüge meist in zwei Touren zu je ca. 800 Tonnen abgefahren werden müssen.

„Paarige Abwicklung“ als Zukunftsvision

Die Strecke setzt mit ihrer Durchlässigkeit enge Grenzen. Da sie ab 14:00 Uhr komplett mit Reisezügen ausgelastet ist, müssen die Holztransporte vorher beendet sein. Trotzdem scheuen sich die beteiligten Unternehmen nicht, die nächste logistische Herausforderung anzugehen: die „paarige“ Abwicklung der Verkehre. Das bedeutet, dass entladene Wagen nicht leer zurückfahren, sondern Güter für den Rückweg an Bord haben. Dafür ist die elektrifizierte Übergabe und Übernahme der Züge im Verkehrsknoten Augsburg sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen eine gute Voraussetzung. Die Beteiligten nützen damit die wertvollen Ressourcen Lok, Personal und Waggons durch betriebliche Synergien optimal aus.

 

23.10.2007: Weltweit größter Entwickler von Logistikimmobilien investiert im GVZ Augsburg

Verträge mit ProLogis unterzeichnet 

Die GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß hat kurz nach Beginn der Erschließungsmaßnahmen die ersten Verträge zur Ansiedlung von Logistikunternehmen unterzeichnet. Die ProLogis Germany Management GmbH, der weltweit größte Entwickler von Logistikimmobilien, erwirbt die größte zusammenhängende Fläche von rund 93.000 m². ProLogis will im GVZ einen Service-Logistik-Park mit Hallen- und Büroflächen von rund 47.000 m² errichten. Mit einem zweiten Investor wurden 25.500 m² beurkundet.

Große Nachfrage nach Logistikflächen

Derzeit steht die GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH für ein Drittel der Gewerbeflächen in Verhandlungen. „Der Standort überzeugt und wir stoßen auf eine große Nachfrage nach Logistikflächen“, so Kurt Forner, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, die über rund 62 ha Bauflächen zur Ansiedlung von Speditions- und Logistikbetrieben verfügt. Auf weiteren 10 ha entsteht das neue Umschlagterminal, für das 15 Millionen Euro Baukosten veranschlagt sind. Rund 70 Millionen Euro investieren der Planungsverband und die GmbH. Weitere 140 Millionen Euro an privaten Investitionen in Gebäude und Anlagen werden bis zum Jahr 2012 erwartet.

GVZ auf der Erfolgsschiene

Auf 112 ha Bruttofläche entsteht im Norden von Augsburg das neue Logistik-Areal. Seine zentrale Lage an den Verkehrsachsen, mit eigenen Anschlüssen an die Autobahn A8 sowie die Schnellstraßen B17 und B2, bietet attraktive Standortvoraussetzungen für Betriebe des Transport- und Logistikgewerbes, Dienstleister, Service-Einrichtungen für Logistik sowie sonstige Betriebe mit Logistikschwerpunkten. Mit dem Spatenstich am 24. September hat der von den Städten Augsburg, Gersthofen und Neusäß getragene Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg die Erschließung angegangen. Die Anschlussstelle an die A8 ist bereits in Betrieb genommen. Bis zum Herbst 2008 soll das Areal vollständig erschlossen sein. Dann können auch die ersten Logistiknutzer ihren Betrieb aufnehmen.

Potenzial für die Region

Das Herzstück des GVZ wird ein Terminal für den kombinierten Verkehr, geplant von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS und der Terminalinvestitionsgesellschaft Augsburg TIA GmbH. Für diesen neuen Umschlagbahnhof stehen die Signale auf grün. Udo Schambeck, Geschäftsführer der TIA ist zuversichtlich, die derzeit am Augsburger Containerbahnhof erreichten 20 000 Ladeeinheiten mit dem neuen Terminal in kurzer Zeit auf 40 000 bis 45 000 Einheiten steigern zu können. Dies verdeutlicht, welches Potenzial das neue Güterverkehrszentrum als Logistikinfrastruktur für die Wirtschaftsregion Augsburg besitzt. 

Offizielle Pressemitteilung des GVZ Augsburg hier zum Download 

06.10.2007: GVZ auf der EXPO REAL 2007

Die internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien EXPO REAL 2007 in München (vom 8.-10. Okt.), eröffnet zu ihrem zehnjährigen Bestehen mit so vielen Ausstellern und Fläche wie nie zuvor: Insgesamt stellen auf der Messe 1820 Unternehmen aus 43 Ländern aus. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Gesamt-Wachstum von elf Prozent (1.638 aus 40 Ländern in 2006).

Das GVZ Augsburg ist auf dem Stand der Wirtschaftsregion Augsburg A3 vertreten: Halle C1 Stand-Nr. 421.

28.09.2007: GVZ Region Augsburg geht an den Start

Im Norden von Augsburg entsteht das neue Güterverkehrszentrum Region Augsburg. Der von den Städten Augsburg, Gersthofen und Neusäß getragene Planungsverband Güterverkehrszentrum Raum Augsburg führt die Erschließung voran. Spatenstich für den Baubeginn war am 24. September. Die GVZ-Entwicklungsmaß-nahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß verfügt über die Bauflächen zur Ansiedlung von Speditions- und Logistikbetrieben. 

Mit dem neuen Güterverkehrszentrum erfährt die Wirtschaftsregion Augsburg eine wichtige Stärkung der Logistikinfrastruktur. In zentraler Lage der Verkehrsachsen mit eigenen Anschlüssen an die Autobahn A8 sowie die Schnellstraßen B17 und B2 entsteht ein bevorzugtes Areal für Betriebe des Transport- und Logistikgewerbes, Dienstleister, Service-Einrichtungen für Logistik sowie sonstige Betriebe mit Logistikschwerpunkten. Herzstück des GVZ wird das geplante Terminal für den kombinierten Verkehr der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS gemeinsam mit einer regionalen Investitionsgesellschaft. 

Die Region Augsburg hat sich als bedeutender Produktionsstandort mit hervorragenden Kompetenzen in den Clustern Mechatronik & Automation sowie Umwelttechnologie national und international positioniert. Wichtige weitere Kompetenzfelder sind Kommunikationstechnologie und der Bereich der Faserverbundtechnologien. Namhafte Firmen wie KUKA Roboter, MAN Diesel, MAN Roland, MT Aerospace AG, EADS, Osram, Fujitsu Siemens Computers, UPM, Clariant und die Verlagsgruppe Weltbild stehen beispielhaft für die im Wirtschaftsraum vertretenen internationalen Unternehmen. Doch auch viele mittelständischen Betriebe verschiedener Branchen beziehen oder liefern in der Region täglich Produkte. 

Das moderne Güterverkehrszentrum leistet einen wichtigen Beitrag zur Logistikinfrastruktur der Wirtschaftsregion. Am Knotenpunkt der Verkehrswege bietet es Raum für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Synergieeffekten. Mit der zentralen Lage im transeuropäischen Schienennetz verbindet der neue Umschlagterminal Ziele in allen Himmelsrichtungen. Auf der Nord-Südachse werden die Nordhäfen erreicht und in Richtung Süden führt die Neue Eisenbahn Alpen Transversale (NEAT) nach Oberitalien und zu den Mittelmeerhäfen. Über den Brenner Basis Tunnel (BBT) werden Südosteuropa und die Adriahäfen angebunden und im Westen wird via Stuttgart und Paris ein Zugang zu den Westhäfen geboten.

Auf einer Gesamtbruttofläche von 112 ha entstehen im Güterverkehrszentrum rund 62 ha Logistikflächen. Auf weiteren 10 ha wird das neue Umschlagterminal gebaut. Allein 15 Millionen Euro Baukosten sind für das Terminal veranschlagt. Rund 70 Millionen Euro werden nach Auskunft von Kurt Forner, dem Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, vom Planungsverband und der GmbH investiert. Mit weiteren 140 Millionen Euro an privaten Investitionen werde bis zum Jahr 2012 gerechnet. 

Forner sieht das GVZ auf einer „Erfolgsschiene“. Die ersten Verträge mit Logistikinvestoren, so der Geschäftsführer, seien bereits unterzeichnet, obgleich mit einer Akquisition noch gar nicht begonnen wurde. Die Nachfrage nach Logistikflächen sehe er ungebremst. Derzeit stehe man bereits für ein Drittel der Gewerbeflächen in Verhandlungen. 

Auch für den neuen Umschlagbahnhof stehen die Signale auf grün. Der Geschäftsführer der regionalen Terminalinvestitionsgesellschaft, Udo Schambeck, ist zuversichtlich, mit einem neuen Terminal die derzeit am Augsburger Containerbahnhof erreichten 20 000 Ladeeinheiten in kurzer Zeit auf 40 000 bis 45 000 Einheiten steigern zu können.

Der Planungsverband der beteiligten Städte hat mit den Straßenbaumaßnahmen im GVZ begonnen. Die Anschlussstelle an die A8 wurde bereits in Betrieb genommen. Bis zum Herbst 2008 soll das Areal vollständig erschlossen sein. Dann können auch die ersten Logistiknutzer ihren Betrieb aufnehmen.  

Weitere Auskünfte erteilen:

GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß   
TIA Terminalinvestitionsgesellschaft
GmbH Augsburg                                           
Geschäftsführer: Kurt Forner
Tel.:  0821 / 324 6550
Fax:  0821 / 324 6548
www.gvz-augsburg.de

 

Geschäftsführer: Udo Schambeck
Tel.:  0821 / 56097 20
Fax:  0821 / 56097 45
www.logins-web.de

 

                                                

      

31.08.2007: GVZ-Start schon vor dem Spatenstich

Sie warteten nicht auf den offiziellen Spatenstich am Montag, 24. September: Bauarbeiter haben bereits mit den Erdarbeiten zur Erschließung des riesigen Areals im Winkel zwischen A 8 und der Bahntrasse begonnen, auf dem in den nächsten Jahren das Güterverkehrszentrum Augsburg (GVZ) entstehen soll. 
Damit hat nach mehr als zehnjährigen Planungen - das Großprojekt war mehrfach bereits für "tot" erklärt worden - die Realisierung des ehrgeizigen Verkehrsprojektes der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß begonnen. Mit im Boot ist eine privatwirtschaftliche Investitionsgesellschaft, an der unter anderem die Bahn-Tochter DUSS, die Augsburger Localbahn sowie weitere Logistikunternehmen aus der Region beteiligt sind. Eine ganze Armada von schweren Baumaschinen ist nun südlich des Kreisverkehrs bei Hirblingen aufgefahren, um die Humusschicht abzutragen. So genannte "Dumper", das sind gewaltige Spezialkipper mit den charakteristischen Riesenreifen, bringen das Erdreich an den westlichen Rand des Geländes. Aus dem Material entsteht dort ein Lärmschutzwall.

Priorität haben zunächst die Vorbereitungen für den Bau der Nürnberger Straße, die vom Hirblinger Kreisel aus in das Baugebiet führen soll. Die neue Straße soll "noch in diesem Jahr fertig werden", wie Meichelböck betont. Fester Grund ist nötig, um den Kanalbau noch im Spätherbst vorantreiben zu können. Eile ist geboten: "Bereits im dritten Quartal 2008 will sich der erste Betrieb ansiedeln", so Meichelböck. Das bedeute, dass das Gelände Ende kommenden Jahres über die Schiene erreichbar sein muss. In 2009 ist geplant, das GVZ auch an die Stuttgarter Straße anzubinden. Für Straße und Schienentrasse soll dort eine Unterführung gebaut werden.

Die Unternehmen sollen von Westen beginnend in mehreren Ausbaustufen angesiedelt werden. Das moderne Umschlagterminal soll 2009/2010 im Süden des Areals entstehen. Den Start der Arbeiten registriert Hermann Meichelböck indessen keinesfalls emotionslos: "Es ist schon eine Freude für mich, dass nach so langer Anlaufzeit die Bagger jetzt vorgefahren sind", erklärt der frühere Gersthofer Stadtbaurat.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

19.07.2007: Neubaustrecke Stuttgart - Ulm: Chanchen für Personen und Güterverkehr

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Ministerpräsident Günther Oettinger und Bahnchef Hartmut Mehdorn haben heute den Durchbruch bei den Verhandlungen über die Neubaubaustrecke Stuttgart - Ulm und das Projekt 'Stuttgart 21' erzielt. Sie haben heute in Berlin ein Memorandum of Understanding für die Umsetzung bei-der Projekte unterzeichnet. An dem Gespräch nahmen auch Vertreter der Stadt Stuttgart und der Region teil.

Dazu erklärte Bundesminister Wolfgang Tiefensee: [...] Auch mit der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm und dem Projekt 'Stuttgart 21' haben wir ein weiteres Verkehrsprojekt von überragender Bedeutung politisch entschieden. [...] Die Neubaustrecke ist Teil der Magistrale für Europa und damit des vorrangigen Transeuropäischen Projektes Nr. 17. Mit der Stärkung dieser Verkehrsachse rückt Europa weiter zusammen. Diese neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wendlingen und Ulm wird zu einer weiteren Verkürzung der bereits auf den Weg gebrachten Fahrzeitverbesserungen zwischen Paris und München beitragen. Sie wird die Rolle der Schiene im Wettbewerb stärken.'

Mit der Umgestaltung des Eisenbahnknotens Stuttgart, dem Projekt Stuttgart 21, wird ein stadtplanerisches Projekt umgesetzt und der Bahnknoten Stuttgart komplett umgestaltet. Der jetzige Kopfbahnhof wird durch einen tiefliegenden Durchgangsbahnhof ersetzt. Der heutige Abstellbahnhof wird vollständig verlagert.  

Regionale und Logistische Chancen

Julian Osswald vom Regionalverband Donau Iller (RVDI) beleuchtet die regionalen und Logistischen Chancen: "Der Anschluss an den Stuttgarter Flughafen verbessert sich speziell für die Regionen Donau-Iller und Schwaben erheblich. Mit dem Neubau werden dringend benötigte Trassen im Güterverkehr frei, welche die Leistungsfähigkeit und Bedienungsqualität der Container-Terminals in Ulm-Dornstadt und Augsburg steigern können.  Weiter erhöht wird auch der Druck für eine verbesserte Anbindung der Regionen Donau-Iller und Schwaben an die entstehenden Alpentransversalen in der Schweiz, deren Bedeutung schon heute durch neue Angebote wächst: So wird zwischen den Containerbahnhöfen Ulm-Dornstadt und Melzo bei Mailand wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 eine neue, werktägliche Zugverbindung eingerichtet.  Mit dem neu angebotenen Zug können die Güter aus der Region Donau-Iller die Alpen im schnellen Nachtsprung überqueren. Bereits am  frühen Morgen werden diese Waren dann an die Kunden im Raum Mailand ausgeliefert und im Gegenzug die Waren aus dem Raum Mailand ab Ulm verteilt.  Der direkt zwischen Ulm und Mailand verkehrende Shuttlezug ist für die Region Donau-Iller das wichtigste Ergebnis im durch die Europäische Union geförderten Projekt Alpine Freight Railway - kurz AlpFRail, welches nunmehr abgeschlossen ist. "  

Quelle: RVDI Pressemitteilung Nr. 208/2007 19. Juli 2007 und Recherchen Süddeutsche Consutants

18.07.2007: Neue Güterverbindung Ulm-Mailand

Regionalverband entwickelt neue Güterverbindung im
Alpen querenden Güterverkehr von Ulm nach Mailand

Tägliche Verbindung kann über 11.000 LKW pro Jahr auf die Schiene verlagern

Mit der Realisierung einer neuen, werktäglichen Zugverbindung zwischen den Containerbahnhöfen Ulm/Dornstadt und Melzo bei Mailand zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2007 können die Güter aus der Region Donau-Iller die Alpen mit der Bahn im Nachtsprung überqueren. Am anderen Morgen können diese an die Kunden im Raum Mailand ausgeliefert werden oder die Weiterreise über den Hafen Genua in den Nahen Osten und Asien antreten. 

Der direkt zwischen Ulm und Mailand verkehrende Shuttlezug ist für die Region Donau-Iller das wichtigste Ergebnis im durch die Europäische Union geförderten INTERREG Projekt Alpine Freight Railway – www.AlpFRail.de – welches nunmehr abgeschlossen ist. 

Im EU-Projekt AlpFRail haben in den vergangenen 3 Jahren 17 Partner aus Deutschland, Österreich und Italien im Sinne der Zielsetzungen der europäischen Verkehrspolitik nach gesamtheitlichen Betriebslösungen gesucht, um den Alpen querenden Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Die Gesamtleitung des Projektes lag beim Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien am Chiemsee (LKZ).

Der Regionalverband Donau-Iller (www.rvdi.de) hat die Grundlagen für mögliche Pilotrelationen aus den Quell- und Zielräumen Stuttgart/Ulm/Augsburg bis zum Bodensee und den oberitalienischen Wirtschaftsräumen Lombardei und Veneto mit Unterstützung der Süddeutschen Consultants Augsburg analysiert. Hierbei zeigte sich in zahlreichen Gesprächen mit der verladenden Wirtschaft, dass das Güteraufkommen auf beiden Seiten der Alpen sehr hoch ist. Ein täglicher Shuttlezug Ulm – Mailand und zurück kann ohne Probleme ausgelastet werden.

„Unser Ansatz war, Nachfrage und Angebot endlich zusammen zu bringen“, betont Verbandsdirektor Julian Osswald. Außerdem hätten in der Vergangenheit verschiedene nationale und eisenbahnbetriebliche Zuständigkeiten in den einzelnen Ländern und fehlende Transparenz bei den Anbietern die Unternehmen bisher häufig davon abgehalten die Schiene als Alternative zur Straße im Alpen querenden Verkehr zu nutzen. „Dies gehört nun durch die Liberalisierung und Harmonisierung der Bahnen in der EU der Vergangenheit an“, betonte Osswald. 

Nachdem sich in der ersten Phase des Projekts AlpFRail klar gezeigt hat, dass die Schiene zwischen den untersuchten Regionen eine echte Alternative zum Straßentransport darstellt und wettbewerbsfähig ist, ging es in einem weiteren Baustein darum, einen Eisenbahnoperateur zu finden, der ein marktfähiges Transportangebot für die Relation Ulm – Mailand aus einer Hand „von Tür zu Tür“ für die Kunden anbietet. 

Der in Basel ansässige europäische Operator für Kombinierte Verkehre Schiene/Strasse mit Containern, Wechselbehältern und Sattelanhängern sowie temperaturgeführten Schienentransporten  Intercontainer-Interfrigo (ICF) SA wird diesen Zug als gemeinsames Projekt mit der italienischen Hannibal S.p.A., ein gemeinsames Unternehmen von Trenitalia und Contship Italia S.p.A., betreiben. Beide sind bereits erfolgreich im intermodalen Verkehr zwischen Italien und Mitteleuropa tätig. Wichtig ist auch, dass Hannibal der Besitzer des Terminals in Melzo ist, und somit die Abfertigung des Zuges bestimmt. 

Die neue Verbindung wird günstige Abfahrtszeiten im Nachtsprung für Container, Wechselbehälter und Sattelauflieger vom Containerbahnhof Ulm/Dornstadt nach Mailand bieten. Von dort bestehen durch das Hannibalnetzwerk Anschlussverbindungen zu den adriatischen und ligurischen Häfen. 

Die Gespräche mit der verladenden Wirtschaft und den Spediteuren ergaben ein großes Interesse an der Verbindung. So haben Unternehmen und Speditionen aus den Räumen Ulm, Heidenheim, Augsburg, dem Unterallgäu und dem württembergischen Allgäu ihr Interesse bekundet (siehe Karte). So gibt es bereits erste Zusagen zur Nutzung des Zuges.

Ein Problem sieht der Regionalverband bei der Abfertigung im stark expandierenden Containerbahnhof Ulm/Dornstadt. Hier müsse sich der Betreiber auf zusätzliche Züge einstellen und dringend die Kapazität erhöhen. Ein Schwachpunkt sei außerdem die fehlende Südanbindung. Im derzeitigen Betriebszustand müssten alle Züge über den Bahnhof Beimerstetten einfahren. „Der Shuttle Ulm – Melzo ist für uns nur der Anfang der südgehenden Verkehre. Das Potenzial für weitere Züge auch in Richtung Osteuropa ist vorhanden. Aus diesem Grund muss der Bau einer Südein- und Ausfahrt im Containerbahnhof Ulm/Dornstadt dringend in Angriff genommen werden“, so der Verbandsdirektor.

Ein weiterer Schwachpunkt sei die fehlende Elektrifizierung der Südbahn von Ulm nach Friedrichshafen. Der Operateur wird den Zug über Stuttgart nach Singen fahren, da ein Wechsel zwischen Diesel- und Elektrolok zu teuer ist. Eine wirtschaftliche Nutzung der Südbahn für den Alpen querenden Güterverkehr ist somit erst nach der Elektrifizierung möglich. Hier müssen alle Kräfte für eine rasche Umsetzung der Maßnahme sorgen.

„Das Produkt setzt die Lippenbekenntnisse zur Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene im sensiblen Alpenraum endlich um. Durch die neue tägliche Verbindung Ulm – Mailand werden jährlich über 11.000 LKW-Fahrten über die Alpen auf die Schiene verlagert. Dies hat zur Folge, dass über 5.700 Tonnen CO2 pro Jahr weniger in die Atmosphäre gelangen und damit ein regionaler Beitrag zum globalen Klimaschutz geleistet wird“, so Osswald.

Pressemitteilung (Comunicato stampa) des RVDI auf italienisch zum Download

07.07.2007: Eine Großwerkstatt für Bahnfahrzeuge

Beim Thema Eisenbahn hofft die Stadt Ausburg auf ein neues Großprojekt. An der Firnhaberstraße soll ein Werkstättenkomplex für die Wartung von Bahnfahrzeugen entstehen. Investor ist in diesem Fall nicht die Deutsche Bahn. Für das Vorhaben haben sich drei private Firmen zusammengetan - die Bayerische Regiobahn (BRB), die Augsburger Localbahn und die Firma Franz Kaminski. Sie wollen rund sieben Millionen Euro in das "Kompetenzzentrum Schienenverkehr" investieren und dort 100 Arbeitsplätze schaffen.

Geplant ist das Projekt neben dem historischen Bahnpark schon länger. Bislang sei der Grunderwerb aber an unrealistisch hohen Preisvorstellungen der Bahnfirma Aurelis gescheitert, ist zu hören. Aurelis wollte das Areal bislang auch für Wohnungsbau vermarkten, doch der ist jetzt vom Tisch. Nach dem jüngsten Spitzentreffen mit Bahnvorstand Otto Wiesheu geht OB Paul Wengert davon aus, dass neu verhandelt wird, und zwar über (günstigeren) Gewerbegrund mit marktgerechten Preisen.

Wengert spricht von einem wichtigen Projekt für den Wirtschaftsstandort. Das Gelände an der Firnhaberstraße gilt aber auch als idealer Platz für die neue Großwerkstätte, in der Personenzüge und Güterwaggons gewartet und repariert werden sollen. Denn dort gibt es einen Gleisanschluss zum nahen Hauptbahnhof. Die drei Investoren sehen außerdem großen Bedarf für das neue Angebot.

Zum einen für den Eigenbedarf: Denn die Bayerische Regiobahn wird als privater Wettbewerber der DB ab 2008 einen Großteil der Regionalverkehrs im Augsburger Raum abwickeln (Ammerseebahn, Paartalbahn). Dafür werden 24 Triebwagen angeschafft, die in der Augsburger Werkstatt instand gehalten werden sollen, sagt BRB-Geschäftsführer Heino Seeger. Auch die Augsburger Localbahn will weitere Kapazitäten aufbauen, um ihren Fahrzeugpark technisch zu betreuen, so Geschäftsführer Udo Schambeck.

Mit im Boot ist auch die Firma Kaminiski, die auf die Instandhaltung von Eisenbahngüterwagen spezialisiert ist. Die Investoren wollen die innovative Großwerkstatt aber nicht nur selber nutzen. Sie soll auch für Kunden anderer Verkehrsunternehmen offen stehen. Bedarf sieht Schambeck durch den wachsenden Güterverkehr auf der Schiene und den künftigen S-Bahn-ähnlichen Regionalverkehr im Großraum Augsburg.

Die Investoren hoffen, die Verhandlungen über das 30 000 Quadratmeter große Grundstück bis Ende 2007 abzuschließen. Nächster Schritt wäre dann die Bauplanung und Genehmigung des Projektes.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

07.07.2007: GVZ geht in die Vermarktung der Gewerbeareale

"Wir sind auf der Zielgeraden", sagte gestern OB Paul Wengert. Nach mehr als zehnjähriger Vorbereitungs- und Planungszeit sehen sich die Organisatoren - dazu zählen auch die Städtechefs von Gersthofen, Siegfried Deffner, und Neusäß, Manfred Nozar, sowie Vertreter der IHK und des Transportgewerbes - am Ziel: Die Vermarktung der GVZ-Gewerbeareale.

Über 100 Hektar stehen zur Verfügung. 33 Millionen Euro sind schon ausgegeben worden. "Im September beginnen wir mit dem Spatenstich für die Erschließungsmaßnahmen", sagt Kurt Forner, Chef der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen-GmbH. Die ersten Gewerbegrundstücke, etwa an Logistikunternehmen und Dienstleister, sollen Anfang 2008 verkauft werden. Dann könne man auch schon mit dem Bau beginnen. Von bis zu 2500 neuen Jobs ist die Rede.

Richtig los mit dem GVZ gehe es 2009/2010, wenn das Umschlagterminal gebaut wird und die Gleisanschlüsse komplett sind. Die 14 bis 16 Millionen Euro teure Anlage ist das Herzstück des GVZ. Mit großen Kränen werden hier die Container vom Lkw auf die Waggons verschoben. Laut Forner rechnet man mit bis zu 80 Prozent Zuschuss.

Verschiedene Unternehmen, darunter auch die Augsburger Localbahn und die Bahn-Tochter DUSS, haben sich schon zu einer Investitionsgesellschaft zusammengeschlossen. Total veraltet und überlastet ist der derzeitige Containerbahnhof in Oberhausen. Dort werden jährlich 20 000 Einheiten verladen. Zum Vergleich: In seiner letzten Ausbaustufe könnte im GVZ ein Vielfaches erreicht werden: 300 000 Einheiten.

Von einem Projekt mit sehr großer Bedeutung für die gesamte Region sprachen deshalb auch die drei Städtevertreter. Es verbessere die Standortqualität im überregionalen Wettbewerb um Neuansiedlungen.

Möglich ist das GVZ nur geworden, weil alle drei Kommunen an einem Strang gezogen haben, so Wengert. Die erste Idee für ein GVZ - es entsteht zwischen A 8 und B 17 - kam übrigens aus den Reihen der Wirtschaft. Erste Gespräche gab es bereits 1988, so Michael Nuber, IHG-Vorsitzender und Inhaber eine Spedition, die auch am GVZ beteiligt ist.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

11.07.2007: Offizieller Spatenstich für das GVZ Augsburg

Der offizielle Spatenstich für das GVZ Region Augsburg erfolgt am 24.9.07 um 16.00 Uhr.  Erste Erschließungsmaßnahmen werden bereits früher beginnen.

22.06.2007: transportlogistic 2007 - LOGinS verzeichnet ersten Erfolg

Großes Interesse am Logistikstandort Schwaben

Die Logistikinitiative Schwaben, kurz LOGinS, verzeichnete ihren ersten öffentlichen Auftritt auf der transport logistic vom 12. bis 15 Juni 207 als Erfolg. Die hohe Resonanz bestätigt die Region und das Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg als wichtigen Knotenpunkt für die Logistik.

Die Logistikberatungen Stetter Consulting und Süddeutsche Consultants sowie die Augsburger Localbahn haben als Gründer und Vertreter der Logistikinitiative LOGinS, mit ihren guten Branchenkontakten das regionale Networking angeregt. Die IHK Schwaben, der Regional­verband Donau-Iller (RVDI) aus Ulm und zahlreiche verladenden Unternehmen und Speditionen aus der Region trafen sich zu Gesprächen am Messestand. Zusätzlich ergab die Messe konkrete Fortschritte in der Planung des GVZ Region Augsburg. Die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene – Straße mbH (DUSS) und die DB Netz konnten die Anbindung des Umschlagterminals weiter konkretisieren.

Weitere wichtige Impulse setzten die jüngsten wirtschaftspolitischen Entwicklungen zur Neuen Eisenbahn Alpen Transversale (NEAT) und die Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels. Beide Verbindungen stärken den Standort Schwaben und insbesondere das GVZ als gefragten Verkehrsknoten auf der Nord-Süd Achse Europas. Die Initiatoren der Logistikinitiative ziehen eine positive Bilanz: „Unsere zahlreichen Gespräche mit Investoren, Terminalpartnern, Bahntraktions­unternehmen und Intermodalen Anbietern zeigen uns, dass großes Interesse am geplanten Umschlagterminal und der Region Augsburg als Logistikstandort besteht,“ sagt Udo Schambeck, Geschäftsführer der Terminal­investitionsgesellschaft Augsburg. „LOGinS konnte mit dem Messeauftritt die Region Schwaben als Logistikstandort in der Branche bekannt machen und wichtige Kontakte zwischen zukünftigen Geschäftspartnern knüpfen,“ bestätigt Stefan Blaas, Geschäftsführer Süddeutsche Consultants den erfolgreichen Messeauftritt.

öffentlichen Auftritt auf der transport logistic vom 12. bis 15 Juni 207 als Erfolg. Die hohe Resonanz bestätigt die Region und das Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg als wichtigen Knotenpunkt für die Logistik.

19.06.2007: GVZ Region Augsburg erfolgreich auf der Messe München

Erfolgversprechende Kontakte konnte die GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH auf der diesjährigen transport logistic 2007 in München knüpfen. Geschäftsführer Kurt Forner sieht für die Entwicklung des Güterverkehrszentrums auf Grund der aktuellen Nachfrage zum Standort gute Voraussetzungen. Noch im Spätsommer soll der erste Spatenstich für die vom Planungsverband der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß getragene Straßenerschließung für das GVZ erfolgen. Für erste Betriebsansiedlungen, so Forner, stehe man bereits in Gesprächen. Mit den Baumaßnahmen kann im Dezember begonnen werden.

Die Wirtschaftsregion Augsburg erfährt mit dem neuen Güterverkehrszentrum eine wichtige Stärkung der Logistikinfrastruktur. Als Gemeinschaftsprojekt der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß entsteht das GVZ in zentraler Lage der Verkehrsachsen mit eigenen Anschlüssen an die Autobahn A8 sowie die Schnellstraßen B17 und B2. Herzstück des GVZ wird ein neues Terminal für den kombinierten Verkehr der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS gemeinsam mit einer regionalen Investitionsgesellschaft. 

In Verbindung mit dem neuen Terminal entsteht auf 75 ha eine bevorzugte Verkehrsgewerbefläche für Betriebe des Transport- und Logistikgewerbes, Dienstleister, Service-Einrichtungen für Logistik sowie sonstige Betriebe mit Logistikschwerpunkten. Einzelflächen werden von der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH von 5.000 bis 85.000 m² angeboten.

Weitere Auskünfte erteilt:

GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH
der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß 

Geschäftsführer:

Kurt Forner
Tel.:  0821 / 324 6550
Fax:  0821 / 324 6548
www.gvz-augsburg.de

12.06.2007: Schwaben zeigt Präsenz auf der transportlogistic 2007

Bild von der Eröffnung am 12.6.07

Kurt Forner (GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH) und Herr Schambeck (TIA GmbH/Augsburger Localbahn)

06.06.2007: Spatenstich für GVZ im Spätsommer

Ende August/Anfang September fällt der offizielle Startschuss für das Güterverkehrszentrum (GVZ) im Städtedreieck zwischen Augsburg, Gersthofen und Neusäß. Das sagt der Vorsitzende des Planungsverbandes und Aufsichtsrat für das Millionenprojekt, Gersthofens Bürgermeister Siegfried Deffner.

Laut Deffner ist der GVZ-Planungsverband zu 100 Prozent im Besitz der erforderlichen Areale. Herzstück des Vorhabens ist ein Umschlagterminal, das rund zehn Hektar einnehmen wird. Um ihn herum sollen sich auf über 50 Hektar Firmen ansiedeln, die vor allem der Transportbranche zuzurechnen sind. Erste Anfragen gibt es laut Deffner schon.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de 

01.06.2007: wichtiger Meilenstein erreicht - LOGinS auf der transport logistic 2007

Das mittelfristiges Ziel und ein wichtiger Meilenstein der Initiative "Logistik in Schwaben" kurz LOGinS wurde erreicht. Unter dem Dach von LOGinS sind auf der transport logistik in München das GVZ Augsburg und die TIA GmbH (Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg) vertreten. Am gleichen Standmodul finden Sie auch die Initiatoren von LOGinS, die Firmen Stetter Consulting, Süddeutsche Consultants.

Besuchen Sie uns auf dem Stand von Bayern Innovativ in Halle 5 Stand 325/422. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

23.04.2007: Wachstumsmarkt Eisenbahnbranche in Bayern und Schwaben

Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Dienstleister und Institutionen der Bahntechnikbranche in Bayern haben sich zu einem 
Kompetenznetzwerk zusammen geschlossen.

Ziel der 90 Mitglieder und 366 Partner sei es, die Innovationsfähigkeit und Produktivität der Unternehmen zu stärken, sagte Cluster-Sprecher Holger Schulze-Halberg am 23.04.2007 in Nürnberg.

Im Freistaat haben Technik-Weltfirmen wie Siemens Transportation Systems und Knorr, Oberbauspezialisten wie Pfleiderer track systems und Max Bögl, aber auch viele hoch spezialisierte kleine und mittlere Firmen ihren Sitz.

In Schwaben sind beispielsweise folgende führende Kompetenzen vertreten:

  • Augsburger Localbahn GmbH: Bahnlogistik und eigenes Netz Augsburg/Allgäu
  • Franz Kaminski Augsburg GmbH: Bahntechnik/Instandhaltung 
  • DW Schwellen GmbH, Werk Augsburg: Betonschwellenproduktion
  • Riebel, Kaufering: Gleisbau, Schotterrecycling, Gleisbaulogistik
  • DBG Augsburg: Gleisbau, Gleisbaulogistik
  • Nuber Spedition, Augsburg: Logistikdienstleister Straße/Schiene
  • TIA GmbH, Augsburg: Terminal des Kombinierten Verkehrs Straße/Schiene
  • GVZ Augsburg: Hochwertige Verkehrgewerbefläche mit unmittelbarem Anschluss an den Kombinierten Verkehr Straße/Schiene
Bundesweit repräsentiert die Bahntechnikbranche mit rund 40.000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro. (dpa)

19.04.2007: Laut Tiefensee A-8-Ausbau nach Ulm frühestens ab 2009

Kein Bahnausbau München-Lindau ohne stärkere Beteiligung Bayerns

Der sechsspurige Ausbau der Autobahn A 8 von München nach Augsburg soll im Mai beginnen; von Augsburg nach Ulm verzögert er sich weiter. Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) stellte in Augsburg "im optimistischsten Fall" einen Baubeginn im April 2009 in Aussicht; bislang war inoffiziell die Rede von 2008. Doch auch dies sei an "Voraussetzungen" geknüpft; unter anderem müsse Finanzminister Steinbrück (SPD) weitere private Betreibermodelle im Straßenbau billigen.

Vor Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Bahn machte Tiefensee deutlich, dass es ohne höhere Beteiligung Bayerns keinen Bahnausbau München-Memmingen-Lindau geben wird.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

13.04.2007: Die Uhr läuft und die Deutschen debattieren

Das Schweizer Milliardenprojekt ist für Bayern wichtig - Doch politisch geht kaum etwas voran

Aller Ungewissheiten zum Trotz will die Schweiz mit Deutschland noch vor dem Sommer den Entwurf für eine Vereinbarung zum Ausbau der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau fertigstellen und noch in diesem Jahr die Verträge abschließen. Das sagte Toni Eder, Vizedirektor des Schweizer Bundesamtes für Verkehr (BAV), der die Verhandlungen mit der Bundesrepublik führt, vor deutschen Journalisten in Bern.

Doch da ist viel Optimismus dabei, und die Uhr läuft: Das Schweizer Angebot, 75 Millionen Franken (50 Millionen Euro) für die Elektrifizierung vorzufinanzieren, sei befristet und an einen Baubeginn spätestens 2010 geknüpft. BAV-Direktor Max Friedli überraschte im Juli vorigen Jahres auf der Memminger Verkehrskonferenz mit dieser Aussage die Politiker - dabei steht es so in einem Schweizer Gesetz von 2005. Nur hatte dies niemand hierzulande zur Kenntnis genommen.

Eder bestätigte, dass noch eine Reihe von Fragen zu klären sei - vom Empfänger des Geldes über den Vorfinanzierungs-Zeitraum bis zur Rückzahlungsfrist. Auf Fragen unserer Zeitung räumte der Infrastruktur-Abteilungsleiter ein, dass die Schweiz durchaus eine indirekte Verzinsung erwarte, auch wenn die Vorfinanzierung von deutschen Politikern bislang als zinslos dargestellt wurde. Eder: Wenn wir eine Strecke in Deutschland mitfinanzieren und auf dieser Strecke Gewinne eingefahren werden, dann müsste auch ein Teil dieses Gewinns zurückfließen.

Für Süddeutschland ist der Gotthard-Tunnel die zeitlich nächste Chance auf eine leistungsfähige Strecke über die Alpen; der Zugang für Bayern führt über Lindau. Selbst die Brenner-Basistunnel-Gesellschaft rechnet inzwischen kaum mehr damit, dass dort der Tunnel vor dem Jahr 2022 in Betrieb gehen kann; andere sind weitaus skeptischer.

Insgesamt soll der Ausbau München-Lindau 190 Millionen Euro kosten - das sind übrigens 1,3 Prozent des NEAT-Projektes in der Schweiz. Auch Bayern hat sich zu einer Vorfinanzierung von 55 Millionen bereit erklärt. Über die fehlenden 90 Millionen herrscht Unklarheit; zuständig wäre der Bund. Seit Jahren herrscht ein politisches Tauziehen zwischen Bund, Freistaat und Bahn AG um den Ausbau. Die Zulaufstrecken stehen zum Teil in Konkurrenz zueinander (siehe Grafik), weshalb es statt einer einheitlichen Position in Süddeutschland nur regionale Konkurrenz gibt. Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten sieht Ulm-Lindau knapp vor München-Lindau. Das Schweizer Vorfinanzierungsangebot gilt aber nur für die Münchner Strecke.

Diese Strecke sei aus Sicht der Schweiz sehr wichtig, sagt Eder: Die Autobahn A 96 werde ausgebaut, und wenn die Bahn keine Schritte machen kann, dann wird sie ins Hintertreffen geraten - und damit die Schweizer Hoffnung auf Güterverkehr aus Südbayern durch den Gotthard und auf einen schnelleren Anschluss von Zürich nach München.

Gebaut wird bislang lediglich an der Rheintalstrecke Karlsruhe-Basel; die Arbeiten sind aber zeitlich ins Ungewisse gestreckt. BAV-Direktor Friedli verweist auf das elf Jahre alte Abkommen von Lugano über den Ausbau der Zulaufstrecken, lässt sich aber nicht zu Kritik an den deutschen Partnern hinreißen: Die Schweiz sei zuversichtlich, dass sich die deutsche Seite an Vereinbarungen halte, sagt er und lächelt höflich.

Quell: Augsburger Allgemeine

13.04.2007: Europa wächst unter den Alpen zusammen

Auf Bahntunnel unter dem Gotthard ruhen hohe Erwartungen

Die Luft riecht nach Steinstaub, Diesel-Abgasen und Ammoniak, jenem stechenden Gas, das bei Sprengungen übrig bleibt. Man müsse schon mal die Tunnelluft geschnuppert haben, um das Projekt zu verstehen, sagt Ambros Zgraggen, der Sprecher der Alp Transit Gotthard AG, auf der Fahrt mit der Stollenbahn ins Innere des Bergs. Nach zwei Kilometern, wo der Zugangsstollen in den eigentlichen Tunnel mündet, werden unter den Augen einer kerzenerleuchteten Figur der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Mineure, mit kreischendem Geräusch Transportwaggons rangiert und Stahlteile für den Tunnelbau auf Lkw-Tiefladern herangekarrt. Der eigentliche Vortrieb ist bereits gut zehn Kilometer entfernt. Von insgesamt fünf Angriffspunkten aus werden zwei parallele, 57 Kilometer lange Röhren durch das Gotthard-Massiv geschlagen, gebohrt und gesprengt - der längste Tunnel der Welt und die wohl größte Baustelle Europas.

Das Bauwerk, mit dem die Schweiz den schnellen Personenzügen (250 km/h) und täglich 200 bis 300 Güterzügen den Weg über die Alpen - oder genauer: flach unten durch - bahnen will, geht an die Grenzen der Vorstellungskraft: Zgraggen spricht

von insgesamt 153 Kilometern Ausbruch, die zu zwei Dritteln geschafft sind,

von 13 Millionen Kubikmetern und 24 Millionen Tonnen Stein, die nach draußen geschafft werden und - in eigens errichteten Fabriken in Beton verwandelt - zum Teil wieder in den Berg zurückkehren,

von 2000 Menschen, die auf den Baustellen arbeiten, und

von der Tunnelbohrmaschine, die 400 Meter lang ist und sich jeden Tag ein paar Meter durch den Fels frisst.

Vor allem aber wird dieser Tunnel die Verkehrsströme zwischen Nord- und Südeuropa in neue Bahnen lenken, besonders zwischen Süddeutschland und den wichtigen Märkten in Norditalien.

Ortswechsel in den Konferenzraum des Schweizer Bundesamtes für Verkehr (BAV); es entspricht unserem Verkehrsministerium: Staatssekretär Michael Ambühl aus dem Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten erklärt, dass sein Land mitnichten eine Insel in Europa, sondern fest in der EU verankert sei. Die Schweiz, betont er, investiert 30 Milliarden Franken (20 Milliarden Euro) in die Verbesserung der europäischen Schieneninfrastruktur. Ambühl fügt hinzu: Wir machen das nicht für das Tessin oder das Oberwallis. Vielmehr erfülle die Schweiz ihre Verantwortung als Transitland; ihre Verkehrspolitik liege sehr im Interesse der Europäischen Union.

Aber es gibt auch ein Eigeninteresse - ökonomisch und ökologisch: Damit die sensiblen Alpen und die Menschen in den engen Tälern nicht im europäischen Güterverkehr völlig unter die Lkw-Räder kommen, müssen die Berge für Züge durchlöchert werden und die Tunnels müssen durch Auslastung refinanziert werden. Die Eidgenossen setzen konsequent auf den Gütertransport per Bahn. Zwei Drittel der Güter in der Schweiz fahren auf der Schiene - in Deutschland ist es gerade ein Sechstel. In fünf Volksentscheiden hat das Volk den Weg für die Neue Alpentransversale (NEAT) geebnet, finanziert hauptsächlich aus der Lkw-Schwerverkehrsabgabe (Lkw-Maut), die fünf Mal so hoch ist wie in Deutschland, und aus der Mineralölsteuer. Die Schweizer wissen auch: Mit NEAT werden sie Marktführer im Alpentransit. Der Gotthard ist im Bau, im Lötschberg haben bereits die Versuchsfahrten mit einem deutschen ICE begonnen.

Die NEAT-Tunnels werden am Ende wohl um die 20 Milliarden Franken (rund 15 Milliarden Euro) kosten - das ist beispielsweise das Zehnfache (!) der geplanten Bahn-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm. Mit Schweizer Beharrlichkeit treiben die Eidgenossen die Röhren in den Fels und das Projekt voran. Beim großen Nachbarn Deutschland dagegen verläuft die Debatte über die Zulaufstrecken zur künftigen Hauptachse über die Alpen eher im Klein-Klein zwischen Bund, Ländern und der Deutschen Bahn AG (siehe nebenstehenden Bericht).

Die Verantwortlichen des Tunnelbaus vor Ort halten sich aus der politischen Diskussion heraus. Sie bauen den Tunnel - um seine Auslastung müssen sich andere kümmern. Die Frage nach den Anschlüssen in Deutschland sei ein schwieriges Thema, sagt Ambros Zgraggen. Er ist aber überzeugt, dass die Schweiz mit ihrem Konzept auf lange Frist gut fahren wird: Irgendwann wird man merken, dass diese Verkehrspolitik die richtige ist.

Quelle: Augsburger Allgemeine

13.04.2007: Großprojekte kommen nur langsam in Fahrt

Verkehrsminister Tiefensee in Augsburg: Bald Entscheidung zu ICE-Strecke - Bayern kritisiert A-8-Verzögerung Richtung Ulm

Am Ende zeigte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) seinen Zuhörern im Saal der schwäbischen Industrie- und Handelskammer (IHK) mit Augenzwinkern, dass er ein Anliegen verstanden hat: Er könne leider nicht mehr länger diskutieren, er müsse jetzt nach München zum Flughafen, weil die Verbindung von hier zum Flughafen Stuttgart nicht gut ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der Gespräche mit Vertretern von Politik, Wirtschaft und Bahn im Augsburger Rathaus und bei der IHK-Verkehrskonferenz:

Stuttgart 21/ICE-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm: Was Tiefensee mit Charme und Witz verpackt hat, hatte er zuvor durchaus sachlich im Rathaus und vor der IHK-Verkehrskonferenz erklärt: Er halte die Schnellstrecke und die Anbindung von Flughafen und Messe Stuttgart für außerordentlich wichtig. Das überraschte einige Zuhörer; bislang hatte Tiefensee als Skeptiker des Tief- und Flughafen-Bahnhofs Stuttgart 21 gegolten. Er machte überdies deutlich, dass er das seit zwanzig Jahren andauernde Tauziehen in Kürze beenden will: Wir wollen noch im ersten Halbjahr 2007 die entscheidenden Weichen stellen. Stuttgart-Ulm werde zügig entweder positiv oder negativ beschieden. Hinter verschlossenen Türen räumte Tiefensee dem Projekt gute Chancen ein - falls Baden-Württemberg sein Vorfinanzierungsangebot noch kräftig aufstocke. Dem Vernehmen nach rechnet der Minister mit erheblich höheren Kosten für die Schnellstrecke.

Bahn München-Memmingen-Lindau: Die Schweiz bietet 50 Millionen zur Vorfinanzierung der Elektrifizierung dieser Strecke zum Gotthard-Alpentunnel an, der Freistaat 55 Millionen. In der kleinen Runde im Rathaus machte Tiefensee deutlich, dass aus dem Projekt nichts wird, wenn Bayern die fehlenden 90 Millionen nicht auch noch auf den Tisch legt. Das Geld aus der Schweiz auszuschlagen wäre ein Schildbürgerstreich (Tiefensee vor der IHK), schizophren (IHK-Präsidentin Hannelore Leimer) oder ein Schwabenstreich (der SPD-Landtagsabgeordnete Herbert Müller, Memmingen). Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel sagte unserer Zeitung, die Bahn könne erst dann die Planung vorantreiben, wenn die Finanzierungsvereinbarung unterschrieben sei. Die Schweiz wiederum hat ihr Finanzierungsangebot an einen Baubeginn spätestens 2010 geknüpft. Wenn sich Bayern jetzt nicht bewegt, ist es aus mit dem Projekt, so ein Sitzungsteilnehmer. - Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU; Memmingen) sagte unserer Zeitung: Bayern ist sich seiner Verantwortung bewusst, aber man darf nicht vergessen, dass die Finanzierungsverantwortung für die Bahn der Bund trägt, nicht der Freistaat.

Autobahn A 8 München-Augsburg: Trotz noch offener Bank-Verträge werde die Autobahn am 1. Mai um 0:00 Uhr an den Konzessionsnehmer übergehen und von Mitte Mai an sechsspurig ausgebaut.

A 8 Augsburg-Ulm: Tiefensee will sich dafür einsetzen, dass auch der Ausbau nach Ulm nach einem privaten Betreibermodell in eine mögliche nächste Tranche von Projekten aufgenommen wird. Dann könne man im Frühjahr 2009 so weit sein wie jetzt zwischen München und Augsburg, sagte er, fügte aber hinzu: Bitte nehmen Sie die Vorbedingung mit auf: im optimistischsten Fall. - Der bayerische Innenstaatssekretär Georg Schmid (CSU) kritisierte gegenüber unserer Zeitung diese unnötigste Verzögerung um mindestens ein Jahr. Bayern sei auf einen Baubeginn 2008 vorbereitet, alle Pläne sind da, wir haben Baurecht. Diese Verzögerung muss Herr Tiefensee vertreten.

Quelle: Augsburger Allgemeine

13.04.2007: Die Uhr läuft und die Deutschen (Bayern) debattieren

Das Schweizer Milliardenprojekt ist für Bayern wichtig - Doch politisch geht kaum etwas voran

Aller Ungewissheiten zum Trotz will die Schweiz mit Deutschland noch vor dem Sommer den Entwurf für eine Vereinbarung zum Ausbau der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau fertigstellen und noch in diesem Jahr die Verträge abschließen. Das sagte Toni Eder, Vizedirektor des Schweizer Bundesamtes für Verkehr (BAV), der die Verhandlungen mit der Bundesrepublik führt, vor deutschen Journalisten in Bern.

Doch da ist viel Optimismus dabei, und die Uhr läuft: Das Schweizer Angebot, 75 Millionen Franken (50 Millionen Euro) für die Elektrifizierung vorzufinanzieren, sei befristet und an einen Baubeginn spätestens 2010 geknüpft. BAV-Direktor Max Friedli überraschte im Juli vorigen Jahres auf der Memminger Verkehrskonferenz mit dieser Aussage die Politiker - dabei steht es so in einem Schweizer Gesetz von 2005. Nur hatte dies niemand hierzulande zur Kenntnis genommen.

Eder bestätigte, dass noch eine Reihe von Fragen zu klären sei - vom Empfänger des Geldes über den Vorfinanzierungs-Zeitraum bis zur Rückzahlungsfrist. Auf Fragen unserer Zeitung räumte der Infrastruktur-Abteilungsleiter ein, dass die Schweiz durchaus eine indirekte Verzinsung erwarte, auch wenn die Vorfinanzierung von deutschen Politikern bislang als zinslos dargestellt wurde. Eder: Wenn wir eine Strecke in Deutschland mitfinanzieren und auf dieser Strecke Gewinne eingefahren werden, dann müsste auch ein Teil dieses Gewinns zurückfließen.

Für Süddeutschland ist der Gotthard-Tunnel die zeitlich nächste Chance auf eine leistungsfähige Strecke über die Alpen; der Zugang für Bayern führt über Lindau. Selbst die Brenner-Basistunnel-Gesellschaft rechnet inzwischen kaum mehr damit, dass dort der Tunnel vor dem Jahr 2022 in Betrieb gehen kann; andere sind weitaus skeptischer.

Insgesamt soll der Ausbau München-Lindau 190 Millionen Euro kosten - das sind übrigens 1,3 Prozent des NEAT-Projektes in der Schweiz. Auch Bayern hat sich zu einer Vorfinanzierung von 55 Millionen bereit erklärt. Über die fehlenden 90 Millionen herrscht Unklarheit; zuständig wäre der Bund. Seit Jahren herrscht ein politisches Tauziehen zwischen Bund, Freistaat und Bahn AG um den Ausbau. Die Zulaufstrecken stehen zum Teil in Konkurrenz zueinander (siehe Grafik), weshalb es statt einer einheitlichen Position in Süddeutschland nur regionale Konkurrenz gibt. Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten sieht Ulm-Lindau knapp vor München-Lindau. Das Schweizer Vorfinanzierungsangebot gilt aber nur für die Münchner Strecke.

Diese Strecke sei aus Sicht der Schweiz sehr wichtig, sagt Eder: Die Autobahn A 96 werde ausgebaut, und wenn die Bahn keine Schritte machen kann, dann wird sie ins Hintertreffen geraten - und damit die Schweizer Hoffnung auf Güterverkehr aus Südbayern durch den Gotthard und auf einen schnelleren Anschluss von Zürich nach München.

Gebaut wird bislang lediglich an der Rheintalstrecke Karlsruhe-Basel; die Arbeiten sind aber zeitlich ins Ungewisse gestreckt. BAV-Direktor Friedli verweist auf das elf Jahre alte Abkommen von Lugano über den Ausbau der Zulaufstrecken, lässt sich aber nicht zu Kritik an den deutschen Partnern hinreißen: Die Schweiz sei zuversichtlich, dass sich die deutsche Seite an Vereinbarungen halte, sagt er und lächelt höflich.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

28.02.2007: Diesellöcher in Deutschland

Südregionen drängen auf baldige Elektrifizierung von Bahnstrecken.

Teile der Region Donau-Iller, die Region Bodensee- Oberschwaben und die Region Allgäu gehören zu den letzten zwei großen zusammenhängenden Bereichen in Deutschland, in denen kein einziger Bahnkilometer des Streckennetzes elektrifiziert ist.Dieser fast 10.000 km² große Wirtschaftsraum wird von der Bahn nur mit dieselgetriebene Schienenfahrzeuge bedient, einer umwelt- & klimabelastenden Technik aus dem vorletzten Jahrhundert. In einer Erklärung wird die Bundesregierung aufgefordert, den Investitionsplan zu korrigieren und die Elektrifizierung der Südbahn vonLindau-Friedrichshafen-Ulm sowie an der Bahnlinie München-Lindau noch in der laufenden Periode bis 2010 zu realisieren.

16.02.2007: Augsburg entwickelt sich zum Schienenkompetenz -zentrum

Franz Kaminski Augsburg GmbH - neu gegründete Gesellschaft zur Revision, Instandhaltung und Wartung von Güterwagen.

Die Augsburger Localbahn als regionaler Dienstleister im Güterverkehr befördert und verteilt p.a. ca. 1 Mio to Güter per Bahn in Augsburg und der schwäbischen Region. Zusätzlich werden zur Förderung des Eisenbahnverkehrs Serviceeinrichtungen (beispielsweise Abstellflächen für Güterwagen, Werkstattleistungen) zur Verfügung gestellt (www.augsburger-localbahn.de).

Einen weiteren Schritt in Richtung Komplettanbieter geht die Augsburger Localbahn über die Kooperation mit der neu gegründeten Gesellschaft Franz Kaminski Augsburg GmbH. Die Gesellschaft hat sich auf die Revision, Instandhaltung und Wartung von Schienenfahrzeugen spezialisiert. Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Hameln (www.kaminski-hameln.de).  Durch die Erschließung dieses neuen Geschäftsfeldes und der Umsetzung der Kooperation mit Kaminski entstehen in Augsburg ca. 20 neue Arbeitsplätze.

Der Schienenverkehrsknoten Augsburg mit den Mengenströmen über die Augsburger Localbahn und dem geplanten Güterverkehrszentrum birgt ein erhebliches Wachstumspotential. Damit hat Augsburg das Potenzial sich als ausgeprägtes Schienenkompetenzzentrum zu entwickeln.

19.01.2007: Logistik Cluster Bayern

"Logistik in Schwaben" im Logistik Cluster Bayern als regionale Initiative gelistet.

Der Cluster Logistik versteht sich als aktuelle und proaktiv organisierte Informations- und Kommunikationsdrehscheibe in Bayern rund um Innovationen in der Logistik.

Zielsetzungen des bayernweiten Clusters Logistik
Mit der Entwicklung des „Clusters Logistik“ in Bayern werden drei primäre Ziele verfolgt:

  1. Aktive Entwicklung von Arbeitsplätzen, Attraktion von Investitionen und neuer Wertschöpfung in Bayern durch systematische Ausschöpfung aller Chancen des Wachstumsfeldes Logistik
  2. Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der gesamten bayerischen Wirtschaft in allen Bereichen durch führende Logistik als „Querschnittskompetenz“ und Hi-Tech Entwicklungsfeld
  3. Erschließung von Produktivitätssteigerungs- und Bündelungspotenzialen für die Dienstleistungsunternehmen der bayerischen Logistik im härter werdenden europäischen und globalen Wettbewerb

Weitere Informationen finden Sie unter: www.cluster-logistik.de

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