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21.12.2009: Spedition Nuber beteiligt sich am COSATT Projekt

Unter Federführung des Fraunhofer Institut Materialfluss und Logistik (IML) mit Sitz in Dortmund beteiligt sich die Spedition Nuber GmbH aus Augsburg am COSATT Projekt der EU zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. Mit dem Forschungsauftrag sollen neue Konzepte für die Konstruktion von sicheren und effizienten LKW und Trailern entstehen, da die technische Ausstattung von LKW, nach Erkenntnissen des Fraunhofer Instituts IML, häufig Schwächen aufweist. Mit der Genehmigung des zweijährigen Projekts werden die Partner neue Maßnahmen zur Ladungssicherung entwickeln. „Das Thema Sicherheit steht ganz oben auf unserer Prioritätenliste“, erklärt Geschäftsführer Michael Nuber, der 70 Prozent seiner Plansattelauflieger nach DIN 12462 Code XL zertifiziert hat und sich regelmäßig an Projekten zur Verbesserung von Ladungssicherungsmethoden beim Fraunhofer IML engagiert. „Auf diesem Weg kam es zum angesprochenen Forschungsvorhaben von dem wir uns neben zeitnahen praktischen Erkenntnissen aus Feld- und Fahrversuchen mittelfristig eine europaweite Harmonisierung der Ladungssicherungsvorschriften erhoffen.“ (Quelle: DVZ/gb)

17.12.2009: BIFA veranstaltet Workshops zum Thema "Grüne Logistik"

"Grüne Logistik: Visionen, Chancen, Risiken" titelt der Workshop für kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit dem Thema näher auseinander setzen möchten. Der kostenfreie Einsteigerworkshop findet am 3. Februar von 13:30 bis 17:15 Uhr direkt im bifa Umweltinstitut in Augsburg statt. Ein weiterer vertiefender Workshop ist geplant. Weitere Informationen zur Veranstaltung bei Frau Anita Gottlieb unter Telefon 0821 7000 229 oder per E-Mail: gottlieb@bifa.de (Quelle: Einladung BIFA).

16.12.2009: Verkehrsrundschau startet Wissenswettbewerb für Logistikstudenten

Am 29. Januar 2010 starten die Verkehrsrundschau und das in Kempten ansässige Unternehmen Dachser den Wettbewerb "Logistik Masters" für Studenten. Weitere Informationen unter www.verkehrsrundschau.de/logistik-masters-neuer-starttermin-am-29-januar-2010868853.html

14.12.2009: Hoher Besuch aus China besucht GVZ Region Augsburg

21 Vertreter chinesischer Staatsunternehmen besuchten am 8. Dezember den Logistikstandort Augsburg. Die Vorstandsvorsitzenden informierten sich im Rahmen eines Managementseminars zum Thema Logistik über den Logistikstandort Augsburg und insbesondere das GVZ. Auf Einladung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und unter Programmleitung des Beruflichen Fortbildungszentrums der Bayerischen Wirtschaft begrüßte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl die chinesischen Gäste im Augsburger Rathaus. Er erläuterte die Infrastruktur und Lage des Logistikstandortes mit Weltunternehmen wie MAN, KUKA oder UPM-Kymmene. Auf reges Interesse stieß das Güterverkehrszentrum. „Notwendig für unsere Unternehmen ist eine hervorragende Logistikkette, die mit dem GVZ einen neuen wichtigen Baustein im Logistik-Cluster bekommt“, betonte Oberbürgermeister Gribl. Ein Besuch des Geländes und eine Firmenpräsentation der Logistikgruppe Honold, mit Bezug zur Honold-Niederlassung in Shanghai, zeigte, dass Augsburg als drittgrößte Stadt Bayerns im Konzert der Großen mitspielen kann.
Vorstandsvorsitzende von 21 chinesischen Staatsunternehmen vor dem Firmengebäude der Logistikgruppe Honold im GVZ Region Augsburg.

27.11.2009: Spedition Biehle investiert am Standort Meitingen

Die 130 Mitarbeiter starke Spedition Biehle plant ein neues Logistikzentrum am Hauptstandort Meitingen-Herbertshofen. Dafür hat das Unternehmen 14.000 Quadratmeter gekauft und sich die Option auf ein 11.000 Quadratmeter großes Nachbargrundstück gesichert. Der erste Bauabschnitt soll im April 2010 fertig sein. Derzeit in Planung ist eine 6.000 Quadratmeter große Lagerhalle mit angeschlossenem Bürogebäude von 500 Quadratmetern. Die Investitionen für Grundstück und Halle betragen zirka fünf Millionen Euro ohne weitere Anschaffungen wie Büro- und Lagereinrichtungen. Das bisherige „Biehle-Lagerhaus“ wird weitergeführt, ebenso bleibt der Hauptstandort, an dem Kunden- und Systemgutsendungen verladen werden, aktiv. Das neue Logistikzentrum soll vorrangig der Lagerhaltung dienen und den bestehenden Lagerkomplex entlasten. Seit drei Jahren ist Biehle in der Lagerlogistik wirtschaftlich erfolgreich. „Wir bieten Lagerhaltung und Transport aus einer Hand.“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Biehle, der das mittelständische Unternehmen zusammen mit seinen drei Brüdern Stefan, Benedikt und Alfons führt. Vom Kunden übernommene Fertigwaren lagert Biehle ein und bietet ergänzende Dienstleistungen wie kommissionieren, verpacken, bereitstellen und den Versand an. Die Güter unter anderem auch Roh-, Ersatz- und Zuliefermaterial werden in der benötigten Menge auf Abruf an die Produktionsschnittstellen geliefert. Vom Standort Meitingen ist Biehle überzeugt. „Meitingen hat Potenzial und gewinnt durch den Ausbau der B2 als Logistikstandort weiter an Attraktivität.“ Der Markt Meitingen hat am neuen Logistikstandort einen 24-Stunden-Betrieb genehmigt. Biehle kann damit im Dreischicht-Betrieb Kundenaufträge noch schneller abarbeiten. Quelle: Pressemitteilung Spedition Biehle

20.11.2009: Hochschule Ulm als BVL-Forschungsstelle akkreditiert

Das Institut für Logistik und Betriebsorganisation der Hochschule Ulm und das Kompetenzzentrum Logistik der Hochschule Neu-Ulm sind von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) als Forschungsstellen akkreditiert worden. Damit erfüllen erstmals Einrichtungen von Fachhochschulen die Kriterien für dieses Gütesiegel. Konkreter Anlass war die Bewilligung des Forschungsprojektes "Dynamic Truck Meeting".

Forschungsstelle der BVL können Forschungsinstitute von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden, die sich auf Fachgebieten betätigen, die den Zielen der BVL entsprechen. Hierzu gehören die Entwicklung von Systemen und Netzwerken, die den Geschäftsprozess optimieren, ebenso wie Verfahren zur Normierung und Standardisierung, um diese Systeme und Netzwerke durchgängig zu machen. Die Hochschule Ulm (Professor Dr. Hartwig Baumgärtel) und die Hochschule Neu-Ulm (Professor Dr. Oliver Kunze) haben diesbezüglich einen gemeinsamen Forschungsantrag gestellt. Unter dem Kurztitel "Dynamic Truck Meeting" soll ein anbieterunabhängiger Telematik-Standard für Begegnungsverkehre im LKW-Ganzladungsverkehr geschaffen werden. Er soll über Telematik-Systeme solche Begegnungsverkehre ermöglichen und rational gestalten. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit öffentlichen Mitteln gefördert, die über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung (AiF) als Projektträger der BVL als industrielle Gemeinschaft für die Logistik zur Verfügung gestellt werden. Die Auftaktveranstaltung für das Forschungsprojekt fand am Dienstag, dem 10.11.2009, statt.

Hintergrund zum Forschungsprojekt "Dynamic Truck Meeting":
Infolge gesetzlicher Vorgaben wie Lenk- und Ruhezeiten, Qualifizierung von Kraftfahrern und mehr haben Transporteure mit einem steigenden Kostendruck zu rechnen, den sie nicht direkt an den Auftraggeber bzw. Endkunden weitergeben werden können. Es ist deshalb wichtig, Strategien und Techniken zu entwickeln, die eine Kostenentlastung bedeuten. Das gilt insbesondere für kleine und mittlere Transportunternehmen. Für Transportaufträge, bei denen sich Hin- und Rücktour nicht an einem Arbeitstag bewältigen lassen, könnten Begegnungsverkehre eine sinnvolle Maßnahme sein. Finden zwei Spediteure, die ihren Sitz in unterschiedlichen Regionen haben, Aufträge, die in die jeweils andere Region gehen, könnten sie die Touren so organisieren, dass sich die Fahrzeuge in der Mitte des Weges treffen und die Ladung tauschen. Damit lassen sich die Fahrerarbeitszeiten begrenzen, die Fahrzeuge besser auslasten und die Anzahl von Leerfahrten der Fahrzeuge reduzieren. Das Forschungsprojekt will klären, welche Kommunikationswege, IT- und Organisationsstrukturen sowie Leistungsmerkmale für das Erfassen und Übertragen der notwendigen Daten von Fahrzeug, Fahrer und Örtlichkeit zu einem tauglichen Verfahren führen.

Laut Professor Baumgärtel haben sich bereits 35 Firmen für dieses Thema interessiert und den Bedarf an einem entsprechenden Schnittstellenstandard bekundet. Voraussetzung, um die entstehenden Potentiale auszuschöpfen, ist jedoch in seinen Augen, dass sich die Transporteure zu einem partnerschaftlichen Netzwerk zusammenfinden.

Quelle: Pressemitteilung Hochschule Ulm

12.10.2009: Hunderte Güterzüge rollen auf die Stadt zu

Das schlimmste Szenario sieht so aus: In fünf Jahren rollen bis zu 400 Güterzüge täglich durch den Augsburger Hauptbahnhof. Das wären rund 300 mehr als heute. Auch nach anderen Prognosen nimmt der Güterverkehr über Augsburg zu, aber weit weniger. Neueste Zahlen will die Deutsche Bahn Mitte Oktober in Augsburg bekannt geben. Die Prognose wird nicht nur von heimischen Politikern mit Spannung erwartet.

Vorab schweigt der Bahnkonzern über konkrete Zahlen. Auf eine Anfrage unserer Zeitung in München gab es keine Auskunft. Erst am 15. Oktober soll es im Bauausschuss des Stadtrates zur Sache gehen. Wie Baureferent Gerd Merkle ankündigte, wird ein Vertreter der Bahn die aktuelle Prognose vorstellen. Ein weiteres Thema sollen die Pläne der Bahn zur Lärmminderung an der Strecke sein. Davon könnten zahlreiche Anwohner in Augsburg profitieren.

Kein eigenes Gleis

Neue Berechnungen zum Güterverkehr hatte Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel schon länger angekündigt. Anlass war die Stadtratssitzung zum Ausbau des Hauptbahnhofes Ende März. Im Frühjahr standen Zahlen im Raum, die eine starke Zunahme der Güterzüge befürchten lassen. Das macht vielen Menschen Sorge. OB Kurt Gribl hatte persönlich versucht, nachzuverhandeln und ein eigenes Güterzug-Gleis beim Umbau des Hauptbahnhofes durchzusetzen. Ohne Erfolg. Von Bahnchef Josel kam eine klare Absage wegen der hohen Kosten. Von der Bahn wurden sie auf 150 Millionen Euro geschätzt.

Die groß angelegte Modernisierung des Augsburger Hauptbahnhofes ist inzwischen beschlossene Sache. Offen ist weiter die Frage des Güterverkehrs. Nach Zahlen der Bahn vom Frühjahr fahren täglich knapp 100 Güterzüge über Augsburg. Fachleute glauben, dass es wegen der Wirtschaftskrise derzeit weniger sein dürften. Längerfristig geht der Verkehrsexperte Peter Stöferle von der Industrie- und Handelskammer für Schwaben davon aus, dass der Güterzugverkehr auf der Strecke München-Augsburg-Würzburg stärker zunehmen wird als auf der Strecke über Ingolstadt. Strategie der Bahn sei es, den langsameren Güterverkehr von den ICE-Schnellstrecken zu trennen.

Klare Worte erhofft

Nicht nur Baureferent Merkle hofft jetzt auf belastbare Zahlen. Einerseits, weil in Verbindung mit neuen Prognosen auch Lärmminderungspläne der Bahn für Anwohner vorgestellt werden sollen. Die Bahn sei in dieser Sache selbst auf die Stadt zugekommen, so Merkle „das ist ein positives Signal“.

Andererseits erwartet sich der Baureferent, dass die Bahn auch sagen wird, wie der Güterverkehr im Hauptbahnhof künftig abgewickelt werden soll. Nach momentanem Stand wird er ohne eigenes Gleis an den wartenden Reisenden auf den Bahnsteigen vorbei rattern.

Bei der Industrie- und Handelskammer sieht man eine Zunahme von Güterzügen aber nicht nur negativ. Augsburg könne damit seine Rolle in diesem Sektor stärken und als Drehscheibe das Güterverkehrszentrum zwischen Augsburg, Gersthofen und Neusäß etablieren, meint Stöferle, „heimische Unternehmen könnten davon profitieren.“ Vor einem warnt der Experte ganz entschieden: Falls es zu einer neuen Diskussion über Güterzüge kommen sollte, dürfe damit der dringend nötige Ausbau des Augsburger Hauptbahnhofes nicht mehr gefährdet werden.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

25.09.2009: Gernot Beer verstärkt Führungsriege der Roman Mayer Group

Gemeinsam mit dem Eigentümer Roman Mayer und dem Generalbevollmächtigten Klaus Baier wird Beer künftig die Weiterentwicklung des Logistikdienstleisters vorantreiben, teilt das Unternehmen mit. "Gemeinsam wollen wir die Entwicklung der Firmengruppe zu einem integrierten Logistikdienstleister in den Bereichen Spedition, Transport, Kontraktlogistik und Mehrwegbehälterlogistik fortführen", erklärt Beer. Zuvor war Beer acht Jahre Finanzvorstand der Andreas Schmid Logistik AG. Die Roman Mayer Group ist an 28 Standorten in Europa vertreten und beschäftigt 1.300 Mitarbeiter. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Kontraktlogistik, europaweite Stückgut-Systemverkehre, nationale und internationale Transporte sowie Mehrweglogistik und Behältermanagement.

(Quelle: Augsburger Allgemeine)

15.09.2009: GVZ Region Augsburg: Förderantrag für Terminal eingereicht

Die Terminalinvestitionsgesellschaft Augsburg TIA (Spedition Nuber GmbH, Roman Mayer GmbH, Augsburger Localbahn GmbH) plant in Kooperation mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene - Straße DUSS mbH den Bau eines Umschlagterminals im GVZ Region Augsburg. Auf diesem Weg wurde der nächste Meilenstein mit der Einreichung des Förderantrags beim Eisenbahnbundesamt in Bonn gesetzt. Mit Erteilung des Zuwendungsbescheides wird im Lauf des Jahres 2010 gerechnet. Der derzeitige Zeitplan sieht die Inbetriebnahme des Terminals für das Jahr 2012 vor.

In der Inbetriebnahmestufe sind zwei Umschlaggleise und ein Umfahrungsgleis mit einer nutzbaren Länge von je ca. 700 m geplant. Mit Betriebsaufnahme des KV-Terminals Augsburg-Gersthofen kommen für den Umschlag der Container, Wechselbrücken und Sattelanhänger mobile Umschlaggeräte (Reachstacker) zum Einsatz. Die Kapazität der Inbetriebnahmestufe reicht zum Umschlag von ca. 52.000 Ladeeinheiten pro Jahr. Für die längerfristig erwarteten Mengensteigerungen wird der Ausbau der Terminalanlage auf vier kranbediente Umschlaggleise konzipiert. Das neu zu errichtende Terminal erhält zunächst eine einseitige Netzanbindung über ein Zuführungsgleis Richtung Süden zum Hauptbahnhof Augsburg. Für den späteren Ausbau wird die Option einer signaltechnisch gesicherten Nordanbindung offen gehalten. (Quelle: www.gvz-augsburg.de)

10.09.2009: Honold bezieht Neubau im GVZ Augsburg

In Augsburg zieht Honold zum Wochenende in eine neue Logistikanlage um. Mit dem Umzug in den Neubau verfügt Honold im GVZ Augsburg über ca. 45.000 qm Fläche. Zusätzlich ist Honold beteiligt an einen Neubau auf 20.000 qm in der Nähe von Fulda. Die aktuelle Finanzkrise hatte keinen Einfluss auf die Entscheidung, da Honold langfristig strategisch investiert.

Als einer der großen Automotive Logistiker führt die Wirtschaftskrise auch bei Honold Logistik Gruppe zu Auftragseinbrüchen. Derzeit wird für 2009 mit einem Umsatzrückgang von 18 Prozent gerechnet. An den bayrischen Standorten in Augsburg und in Straubing stehen aktuell 40.000 qm leer – hier erhofft sich Honold auch Unterstützung durch die Bayerische Staatsregierung, um Mieter zu finden. Trotz Umsatzrückgang konnte Honold 2009 durch den Gewinn von Neugeschäften 130 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Neukunden in 2009 waren unter anderem BMW, Müller und die RUD Erlau Gruppe.

Quelle: Honold Logistik Gruppe

08.09.2009: Die GO! Express & Logistics Augsburg GmbH baut neue Niederlassung

„Nun kann es endlich losgehen“, freut sich Rüdiger Neumann, Geschäftsführer der GO! EXPRESS & LOGISTICS Augsburg GmbH, am 7. September 2009 am neuen Firmengelände in Augsburg-Lechhausen. Zusammen mit seinem Vater Jürgen Neumann hat der Inhaber und GO! Gesellschafter den ersten Spatenstich offiziell vollzogen.

Zwar steht auf dem 2.500 Quadratmeter großen Areal derzeit noch ganz viel Gras, doch in den nächsten Tagen rollen die Bagger an. „Die positive Entwicklung des Sendungsvolumens hat uns dazu veranlasst, die neue GO! Station für den Großraum Augsburg hier zu bauen,“ erläutert Rüdiger Neumann. „Unsere bisherigen Geschäftsräume reichen nicht mehr aus, wir sind an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen.“ Es entsteht eine 400 Quadratmeter große Umschlaghalle sowie ein 250 Quadratmeter großes Bürogebäude. Das sich auf Expansionskurs befindliche Unternehmen investiert 900.000 Euro in das Neubauvorhaben.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wird die in den GO! Unternehmensfarben gestaltete Station fertig gestellt sein, die in allen Dienstleistungs- und Tätigkeitsbereichen (Overnightversand, Warehousing, Kontraktlogistik) eines Kurier- und Expressdienstleisters optimale Voraussetzungen bietet.

Gemeinsam mit seinem Vater ist Rüdiger Neumann davon überzeugt, in Augsburg-Lechhausen einen bestens geeigneten und zukunftsfähigen Betriebsstandort gefunden zu haben. „Mit den getätigten Investitionen schaffen wir nunmehr die besten Voraussetzungen für ein weiteres Unternehmenswachstum.“

Quelle: Pressemitteilung www.general-overnight.com

03.09.2009: Finsterwalder erweitert die Geschäftsführung

Seit dem 1. August 2009 verstärkt Holger Gabrysiak (45) die Geschäftsleitung der Finsterwalder Transport & Logistik GmbH in Türkheim. Er übernimmt mit über 20 Jahren Erfahrung im Transportmarkt die Verantwortung für den nationalen und internationalen Ladungsverkehr.

Seine Ziele sind Qualität und Kundennähe. Seine Strategie baut auf klare Strukturen und Teamarbeit. Die Erfahrung dafür bringt er mit. Vor seinem Eintritt bei Finsterwalder war Gabrysiak in Frankfurt zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der M & M Militzer & Münch Internationale Spedition GmbH, dem ursprünglichen Ausgangspunkt seiner Laufbahn. Hier startete er 1984 als Speditionskaufmann und erweiterte nach acht Jahren an den Standorten Hamburg, Istanbul und Köln sein Wissen mit einer Fortbildung zum Verkehrsfachwirt.

Praktische Erfahrung im internationalen Landverkehr sammelte er bei Delhey in Köln, Scansped in Mönchengladbach und Meyer & Meyer in Osnabrück. Für den Textillogistiker betreute er als Geschäftsführer die türkische Landesgesellschaft bis zu ihrem Verkauf. Im Anschluss daran blieb er in der Türkei und übernahm an diesem wachstumsstarken Logistikdrehkreuz zwischen Europa und Asien die Geschäftsführung der Landesgesellschaft von Kühne & Nagel mit fünf Standorten und rund 200 Mitarbeitern.

Für das Allgäu hat sich der zweifache Vater von erwachsenen Kindern entschieden, weil Finsterwalder als wirtschaftlich gesundes Unternehmen mit flachen Hierarchien das Entwicklungspotenzial für kreative Ansätze im Speditionsgeschäft bietet. „Für neue Konzepte brauche ich klare Strukturen und engagierte Mitarbeiter, die sich für das Unternehmen einsetzen“, erklärt Gabrysiak. „Denn langfristig ist Teamarbeit und Kundennähe der Schlüssel zum Erfolg. Mit diesem Anspruch hat mich Finsterwalder auf Anhieb beeindruckt.“

(Quelle: www.finsterwalder.com)

23.08.2009: Verkehrsinfrastruktur in Schwaben macht große Fortschritte

Sowohl beim Ausbau der A 8 zwischen München und Augsburg als auch bei der A 7 und der B 17 geht es gut voran.

Vor allem die vom privaten Betreiber Autobahnplus derzeit gemanagte längste Baustelle Deutschlands ist ein Musterbeispiel, wie man effizient arbeitet. Hier werden die jüngst vom ADAC geforderten Maßnahmen wie Nachtarbeit längst umgesetzt.

Autobahn 8: Ab dem 24.8.09 fließt der Verkehr auf der A 8 zwischen Dasing und Friedberg sechsspurig dahin. Wie die Autobahndirektion Südbayern mitteilt, ist der Ausbau des sieben Kilometer langen Autobahnteilstücks abgeschlossen. Ein neuer Parkplatz, der etwa auf der Höhe von Derching liegt, geht zusammen mit der Streckenfreigabe in Betrieb.

Die Geschwindigkeit im neuen Teilstück wird auf Tempo 120 beschränkt, um einen möglichst optimalen Verkehrsfluss in Bezug auf die angrenzenden Baustellenbereiche zu erreichen.

Im Herbst soll noch ein weiteres Teilstück der A 8 zwischen Odelzhausen und Adelzhausen freigegeben werden, sodass noch 2009 den Verkehrsteilnehmern über die Hälfte der 37 Kilometer langen Ausbaustrecke zur Verfügung steht.

Die gesamte A 8 zwischen München und Augsburg soll bis Ende kommenden Jahres ausgebaut sein.

Autobahn 7: Aufatmen können auch Autofahrer im Allgäu: Die Dauerbaustelle der A 7 Richtung Füssen ist ab 1. September Vergangenheit. Dann sollen die Arbeiten planmäßig abgeschlossen werden. Derzeit sorgt eine Umleitung ab der Ausfahrt Oy-Mittelberg allerdings noch für kilometerlange Staus und damit für Ärger bei Autofahrern.

Grund dafür ist der Lückenschluss zwischen dem neuen A-7-Teilstück nach Füssen und der bestehenden Autobahn. Vor allem Nesselwang freut sich auf die Fertigstellung. Die durch die Umleitung belastete Ortsdurchfahrt soll nämlich schon bald zum verkehrsberuhigten Bereich werden.

Bundestraße 17: Noch eine Staustraße, die künftig deutlich entschärft wird: Befahrbar ist die B 17 neu mittlerweile auf der gesamten Strecke zwischen Friedheim (Kreis Landsberg) im Süden und Obermeitingen (Kreis Landsberg) im Norden. Die offizielle Freigabe erfolgt am 17. September.

Quelle: Augsburger Allgemeine

12.08.2009: Paradebeispiel für kommunale Zusammenarbeit

Augsburg, Gersthofen und Neusäß schließen sich unter dem gemeinsamen Dach des neuen Zweckverbands Güterverkehrszentrum (GVZ) Raum Augsburg zusammen. Ziel ist, Betrieb und Unterhalt des interkommunalen Projekts aus einer Hand zu gewährleisten. Damit geht das GVZ nach etwa zehnjähriger Planung und zweijähriger Bauzeit in seine dritte Phase.

Am Montag, 28. September, konstituiert sich der neue Zweckverband in einer öffentlichen Sitzung im Augsburger Rathaus. Die wesentlichen Kompetenzen des Zweckverbands sind im Interesse der dortigen Unternehmen gebündelt. „Es wäre wohl kaum sinnvoll, wenn zum Bei-spiel ein Räumfahrzeug der Stadt mitten auf der Straße umdrehen würde, nur weil das Hoheitsgebiet Augsburgs endet, oder wenn es zwei verschiedene Tonnensysteme in einer Straße geben würde“, erläutert Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin. Aus Kostengründen übernehmen auch verschiedene Dienststellen der Stadt Augsburg Aufgaben vor Ort, wie etwa die Straßenreinigung oder die Straßensicherung.

Die Aufwendungen des Verbandes tragen die drei Städte zu gleichen Teilen. „Dafür teilen wir uns auch die wichtigsten Einnahmen aus dem GVZ, die durch die Grund- und die Gewerbe-steuer entstehen“, so Bürgermeister Hansjörg Durz aus Neusäß. Aus Sicht von Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl kann die Wirtschaftsregion Augsburg als Standort nur in einer guten Nachbarschaft im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen: „Wir müssen deshalb in vielen Bereichen mit Kooperationen die Stärken der Region bündeln. Das GVZ ist ein Paradebeispiel für gelungene kommunale Zusammenarbeit.“ (Gisela Blaas, Quelle: Pressemitteilung GVZ)

31.07.2009: Ministerium steht hinter Umschlagterminal im GVZ Region Augsburg

Das Projekt Umschlagterminal im Güterverkehrszentrum (GVZ) befindet sich auf einem guten Weg. Das bayerische Wirtschaftsministerium befürwortet den Neubau des Terminals und erachtet das Projekt verkehrspolitisch für sehr sinnvoll. Dabei geht es darum, Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Das Terminal ist das Herzstück des Güterverkehrszentrums, das sich im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen, Neusäß entwickelt. Sowohl die logistischen Rahmenbedingungen als auch die regionale Wirtschaftsstruktur sprechen für den Standort der Umschlaganlage. Die Terminalinvestitionsge-sellschaf Augsburg TIA (Spedition Nuber GmbH, Roman Mayer GmbH, Augsburger Localbahn GmbH ) plant in Kooperation mit der Bahn-Tochter DUSS den Bau eines Umschlagterminalsim GVZ für rund 20 Millionen Euro. 

Quelle: Augsburger Allgemeine

29.07.2009: Logistikstandort Schwaben präsentiert sich in Neufahrn

Auf dem 4. ProLogis Logistics Business Circle in Neufahrn bei München zeigte Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, rund 60 Teilnehmern die Vorzüge Region Augsburg als „Hidden Champion der Logistik“.


Mit der Ulmer Honold Logistik-Gruppe und der ProLogis Germany Management GmbH investierten bereits zwei weltweit agierende Unternehmen im neuen Güterverkehrszentrum GVZ Region Augsburg. Die Beweggründe für die Standortentscheidung stellten Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und Heiner Matthias Honold, Geschäftsführer der Honold Logistik-Gruppe aus Ulm auf Einladung von Rudolf Hämel, Geschäftsführer der Prologis Germany Management GmbH auf dem 4. Prologis Logistics Circle in Neufahrn dar. Mit abschließender Führung durch das Ersatzteillager, das die Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG am Standort Neufahrn für die MAN Nutzfahrzeuge betreibt, ergab sich ein interessanter Abend zum Thema Logistik in der Metropolregion München-Augsburg. (Gisela Blaas)


Standortvorteile für Investoren Zum Logistikstandort Region Augsburg veranschaulichte Thiel die gut funktionierende Logistik-Infrastruktur und die hoher Logistiknachfrage der ansässigen Industrie. Er verdeutlichte wie die Logistik bereits heute mit rund 10 Prozent der Erwerbstätigen zum einen eine wichtige Funktion als Jobmotor und zum anderen als geballte Fachkompetenz einnimmt. Tendenz steigend. Ausschlaggebend dafür ist das neue GVZ, das im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß entsteht. „Die Qualität als Logistikstandort bestätigt eine kürzlich veröffentlichte Studie vom Fraunhofer Institut“, berichtete Thiel. „Die Region Augsburg Schwaben gehört zu den Top 18 Logistikstandorten in Deutschland.“ Eine Analyse der Standortfaktoren ebenfalls durchgeführt vom Fraunhofer Institut weist auf die Vorteile für produktions- und distributionsorientierte Investoren hin.


Leuchtturm der Gestaltung Mit den Worten „Das GVZ Augsburg ist für mich einer der schönsten Logistikstandorte in Deutschland, sozusagen ein Garten Eden unter den Güterverkehrszentren“, fasste Standortexperte Hämel die umsichtige Planung des jungen Güterverkehrszentrums zusammen und informierte über den weltweit ersten Prologis Service Park mit vielfältigen Serviceangeboten und Synergieeffekten für Mieter und ansässige Unternehmen. Das Konzept in Augsburg, so Hämel, setzt in der Gestaltung von Logistikparks Zeichen und differenziert die Region Augsburg deutlich im Wettbewerb der Logistikstandorte.


Honold bestätigt Investition Den anschließenden Vortrag leitete Heiner Matthias Honold, Geschäftsführer der Honold Logistik Gruppe aus Ulm, mit den Worten ein: „Wir haben im GVZ Region Augsburg 42.000 Quadratmeter gekauft. Das kostet viel Geld, aber es lohnt sich.“ Mit dem Ziel im Sammelgutbereich und in der Logistik zu wachsen, gab nach Angaben von Honold der Gleisanschluss über das geplante Terminal und die direkte Anbindung an die A8 den Ausschlag für die Entscheidung. „Ulm kann sich davon eine Scheibe abschneiden“, beschrieb Honold die Vorzüge mit hoher Werbewirksamkeit in Sichtweite der Autobahn und, wie von ihm persönlich gemessen, einer Minute Entfernung zur Anschlussstelle. Um einiges länger ist sein Planungshorizont von 20 Jahren, denn als Mittelständler denkt der frischgebackene Vater bereits heute für die nächste Generation mit. Deshalb ist seine Multifunktionshalle mit 5.600 Quadratmetern und modernem Schmalregallager, die im Oktober bezugsfertig ist, vielseitig verwendbar.


Von Schnelldrehern und Liefertreue Last but not least präsentierte Thomas Spieler als Leiter des ortsansässigen European Logistic Center (ELC) von Hellmann, wie die MAN Nutzfahrzeuge AG ihre Ersatzteillogistik im Prologispark Neufahrn abwickelt. Die Voraussetzungen für eine zuverlässige Liefertreue bei mindestens 95 Prozent Erfüllungsgrad besichtigten die Teilnehmer in einer anschließenden Hallenbesichtigung direkt vor Ort. Mit 10 Prozent sogenannter Schnelldreher, die 90 Prozent des Kundenbedarfs abdecken, und einem großen Vorrat an weniger nachgefragten Ersatzteilen z. B. für ältere Baureihen, beliefert das „ELC Süd“ bei Sofortauftrag über Nacht und als Stock Order innerhalb von drei Tagen täglich rund 400 Kunden.


Mit einer Auswahl fränkischer Weine bedankte sich Hämel für den Einsatz der Referenten und lud die Teilnehmer ein, bei Häppchen und Getränken, neue Kontakte zu knüpfen. Mit der Veranstaltungsreihe ProLogis Logistics Business Circle informiert Prologis regelmäßig an unterschiedlichen deutschen Standorten über Entwicklungen im Logistikbereich.  (Gisela Blaas)

23.07.2009: 1. Ausbauabschnitt des Betreibermodells auf der BAB A 8 Augsburg-München sechsstreifig unter Verkehr

Heute hat ein Teil des bundesweit ersten PPP-Autobahnprojektes auf der A 8 in Bayern das Stadium der Verkehrsfreigabe erreicht - ab sofort rollt der Verkehr zwischen Palsweis und Sulzemoos auf sechs statt auf vier Fahrstreifen.

"Damit ist ein weiterer Meilenstein der bundesweit ersten Konzession im Bereich der Bundesautobahnen vollzogen", sagte Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister.

Innerhalb der Konzession wird die vierstreifige BAB, die im Streckenabschnitt Augsburg-München mit Spitzenbelastungen von bis zu 100.000 Fahrzeugen pro Tag stark frequentiert ist, auf ca. 37 km Länge sechsstreifig mit Standstreifen ausgebaut. Der Konzessionsnehmer ist verpflichtet, im Rahmen der öffentlich-privaten Zusammenarbeit den gesamten Abschnitt auf ca. 52 km Länge über 30 Jahre zu erhalten und zu betreiben. "

Der reine Ausbau soll bis Ende 2010 abgeschlossen sein. Damit könnte in direktem zeitlichen Zusammenhang - den Abschluss des aktuell laufenden Verfahrens zur Vergabe der Leistungen vorausgesetzt - mit dem Ausbau des unmittelbar angrenzenden A 8 - Abschnitts Ulm-Augsburg begonnen werden. Mit diesem Ziel wird das zweite PPP-Bundesfernstraßenprojekt in Bayern bereits verfolgt", stellte Karin Roth in Aussicht.

"Wichtig ist", so Roth weiter, "die gesammelten Erfahrungen bei der Umsetzung der Projekte in die Weiterentwicklung von PPP-Vorhaben einzubringen."

Diesen Weg beschreite die Bundesregierung ebenso konsequent wie die Fortentwicklung einer den Lebenszyklus berücksichtigenden und damit die übergreifenden Abläufe optimierenden Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur insgesamt.

Quelle: Bundesverkehrsministerium

07.07.2009: LBS-Jahrestreffen in Augsburg

Der LBS – Landesverband Bayerischer Spediteure e. V. vertritt über 450 Mitglieder mit mehr als 30.000 Beschäftigten. Am 3. Juli begrüßte Heinrich Doll, Vorsitzender des Landesverbandes für Bayerische Spediteure rund 25 Prozent der Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung in Augsburg.

Den Auftakt im Hotel Drei Mohren bildeten zwei Impulsvorträge. Edith Kögel, Aktiv Assekuranz AG und Bernd Finkensiepter, Schunck AG und Co. KG informierten zum Thema ‘Mit innovativem Forderungsmanagement und Inkasso aus der Finanzkrise’. Im Anschluss daran stellte Dr. Reinhard Fritz, Finance Marketis Solutions AG, die Frage ‘Kreditklemme des Speditions- und Logistikgewerbes – ausgelöst durch die Banken?’.  „Bei restriktiver Kreditvergabe und bis zu drei Monaten Wartezeit auf Kreditzusagen profitierten die Teilnehmer von praktischen Informationen sowohl für den Umgang mit Banken als auch für das eigene Cash Flow Management“, fasste Edina Brenner, Geschäftsführerin des Landesverbandes die Vorträge zusammen.

Nach der ordentlichen Mitgliederversammlung schloss der offizielle Teil der Veranstaltung mit einem Gastvortrag von Andreas Marquardt, Präsident des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) mit dem Titel ‘Stellenwert des Speditions- und Logistikgewerbes – Unterstützung des Standortes Deutschland durch die Bundesbehörde’. Markquart zeigte in seinem Vortrag welche Möglichkeiten die De Minimis Förderung bietet und informierte über die Antragsstellung hinsichtlich der Fristverlängerung bis zum 15. Juli. (Gisela Blaas)

06.07.2009: Infrastrukturkonferenz "Schwabens Schienen" - Veranstaltungshinweis

Mit dem Titel „Schwabens Schienen – Wege zu moderner Mobilität“ startet der Bayerische Bauindustrieverband mit einer Schieneninfrastrukturkonferenz in Bad Wörishofen eine bayernweite Reihe regionaler Konferenzen.

Am Mittwoch, dem 15. Juli 2009 berichten und diskutieren Fachleute über Anforderungen an die Verkehrsträger Schiene, aktuelle Projekte und Visionen für die Region Schwaben. Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr im Großen Kurhaussaal Bad Wörishofen. Diskussion und Imbiss ab 17 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bauindustrie-bayern.de/schiene.

02.07.2009: Schwabenpendler zwischen Ulm und Augsburg

Am 30. Juni startete im Containerterminal Dornstadt bei Ulm der erste von der Firma Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG traktionierte Containershuttle nach Augsburg. Der Zug wird unter den Namen „Schwabenpendler“ in Kooperation mit der TX Logistik AG gefahren, ab Augsburg besteht Anschluss an den TX-Zug in der Relation Verona – Köln.

Der Schwabenpendler verkehrt dreimal pro Woche und Richtung, neben der Traktion stellt die RAR auch die benötigten Containertragwagen für die Leistungen zur Verfügung. Derzeit gehen die Container vornehmlich mit dem TX Logistik Hauptzug nach Köln weiter, Hauptnutzer ist dabei die Spedition Talke. Um die Auslastung des Zuges zu verbessern, wird der Zug auch aktiv in der Region von der Firma Rent-a-Rail vermarktet. Ebenso möchte man bei Bedarf verschiedene andere Verkehre mit den Containerzügen verknüpfen und damit weitere Leistungen auf die Schiene bringen.

In Ulm zum Beispiel wird im Rahmen dieser Fahrten die Zustellung von Stahlwagen für TX Logistik ins Industriegebiet Ulm-Donautal übernommen, ebenso steht die RAR-Lok in Stillstandszeiten auch als Schublok an der „Geislinger Steige“ zwischen Geislingen und Amstetten für andere private Eisenbahnverkehrsunternehmen bereit. Bernhard Kuhn, Vertriebsleiter von RAR, möchte den Standort Ulm als Knoten im Güterverkehr der Bahn stärken und Flagge für neue Verkehre auf der Schiene zeigen.

Quelle: Pressemeldung der Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG

17.06.2009: Logistikstandort Schwaben unter den TOP 18 „Hot Spots“ in Deutschland

Schwaben (Augsburg und Ulm) zählt zu den Top 18 Logistikstandorten. Das zeigt die zur Transport Logistic 2009 präsentierte Studie "Logistikimmobilien in Deutschland“ der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft ATL.

Die Untersuchung legt zwei Indizes zugrunde: die Intensität nach Konzentration der Logistik und die Attraktivität nach Rahmenbedingungen und Angebot für Logistikansiedlungen. Danach gruppieren sich die Standorte als Global Air & Sea Gateways, Europäische Gateways, Regionale Versorger & Ballungszentren sowie Spezialisten darunter auch der Standort Schwaben. Mehr Information im Executive Summary der Studie.

Erhältlich ist die Studie zum Preis von 280 Euro unter E-Mail: irb@irb.fraunhofer.de. Sie entstand in Kooperation mit Deka Immobilien, Goldbeck International, ING Real Estate, Jones Lang LaSalle und ProLogis.

Quelle: Fraunhofer Institut ATL. 

16.06.2009: Gruma aus Friedberg sucht die besten Staplerfahrer der Region

Am Samstag, 20. Juni 2009, lädt die Gruma Fördertechnik GmbH mit Sitz in Friedberg-Derching alle geübten Staplerfahrer der Region zum Qualifikationswettkampf für das Finale der Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrer ein. Rund 140 gemeldete Teilnehmer, darunter drei Damen, werden versuchen, sich für das Finale in Aschaffenburg am 25./26. September zu qualifizieren. Sie stellen sich der Konkurrenz und kniffligen Parcours beim 5. Gruma StaplerCup in Garching.

Zahlreiche Schlachtenbummler, Familienangehörige, Freunde sowie Fans der neuen „Trendsportart“ Staplerfahren werden die Teilnehmer anfeuern und mit viel Stimmung zu Höchstleistungen mit der Staplergabel anspornen. Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden bei dem Wettbewerb sind vor allem Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Schnelligkeit.

Für die Familien und Fans der Fahrer sowie für alle anderen Gabelstapler-Freunde bietet die Gruma Fördertechnik GmbH rund um den Wettkampf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Zahlreiche Aktionen von Action bis Erholung werden Groß und Klein bestens unterhalten. So können die Gäste auf einem Schulungsstapler live testen, was es heißt, das Wettkampfgerät Gabelstapler in Perfektion zu beherrschen. Mut, Kraft und Ausdauer lassen sich an einer Kletterwand erproben. Für anschließende Entspannung und Karibik-Feeling pur sorgt eine Cocktailbar unter Palmen. Und auch die kleinen Stapler-Fans werden dank Schatzsuche, Tretstaplern und Hüpfburg auf ihre Kosten kommen. Weitere Informationen zum StaplerCup unter www.staplercup.com

Quelle: Presseinformation der Gruma Fördertechnik GmbH

18.05.2009: transport logistic 2009 übertrifft alle Erwartungen

Die weltweit größte Messe für Logistik, Telematik und Verkehr endet in München mit einem Flächen- und Ausstellerrekord sowie rund 48.000 Fachbesuchern.
„Mit diesem Ergebnis wurden die Erwartungen weit übertroffen. Die Branche hat hier in München eindrucksvoll bewiesen, dass sie trotz Krise flexibel, anpassungsfähig und innovativ nach Vorne denkt“, sagte Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München.

08.05.2009: Leistungssteigerung der Verbindung Bayern - Schweiz durch Ausbau München-Lindau

Elektrifizierung und Ausbau der rund 160 Streckenkilometer von Geltendorf über Memmingen bis Lindau kostet rund 210 Millionen Euro. Dafür haben am 17. April 2009 Dr. Max Friedli, Direktor des schweizerischen Bundesamtes für Verkehr (BAV) und Klaus Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Bayern eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der DB Netze AG und der Schweiz unterzeichnet.

An der Vorfinanzierung beteiligt sich die Schweiz mit einem ab 2025 vom Bund zurückzuzahlenden Darlehen in Höhe von 50 Millionen Euro, der Freistaat mit 55 Millionen und der Bund übernimmt den Rest. Der Spatenstich für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke ist für 2010 geplant, die Fertigstellung bis 2015. Das Projekt umfasst die Elektrifizierung sowie den Ausbau für bogenschnelles Fahren und Geschwindigkeiten bis 160 Km/h.

Effekte Damit sinkt die Fahrzeit im Personenverkehr von München nach Zürich von über vier auf drei Stunden und 15 Minuten. Gegenüber dichteren Takt- und schnelleren Fahrzeiten im Personenverkehr soll das Aufkommen im Güterverkehr laut Josel voraussichtlich nur geringfügig zunehmen. Die Strecke ist weiterhin eingleisig und seit dem Abbruch der Verbindungskurve vom Münchener Nordring zur Lindauer Strecke ist keine direkte Fahrt vom Rangierbahnhof München Nord Richtung Buchloe bis Lindau-Reutin ohne Richtungswechsel in München-Laim RbF möglich.

Augsburg Zusätzlich kann der großräumige Güterverkehr aus dem Norden und Osten Deutschlands, sowie Tschechien, Polen, Skandinavien und dem Baltikum mit einer ebenfalls aufzuwertenden Verbindung über (Nürnberg -) Augsburg - Buchloe abgewickelt werden. Damit kann sich der Logistikstandort Augsburg in Bezug auf Mailand/Lombardei als Gateway und wichtiger Wirtschaftsraum im Handel mit Italien positionieren ohne den Ballungsraum München weiter zu belasten. Ein leistungsfähiger Korridor München/Augsburg – Voralberg/Schweiz flexibilisiert zudem das Netz und entlastet als Umleitungsoption die störanfälligen Bergstrecken der Arlberg- und Brennerachse.

Quelle: Eisenbahnrevue 06/2009, eigene Informationen LOGinS, Stefan Blaas Süddeutsche Consultants

05.05.2009: Vernünftige PR für die Logistik

Rund zwei Drittel der Journalisten wünschen sich mehr Pressemitteilungen von der Transportbranche. Doch die Qualität muss stimmen. Das zeigt das Ergebnis einer Blitzumfrage der com.sense Kommunikationsberatung für Logistikunternehmen aus Augsburg. Mit dem Titel „Vernünftige PR“ gibt die Studie, im kostenlosen Download unter www.comsense.de, konkrete Hinweise für die Zusammenarbeit mit Journalisten und informiert über Online-PR via Presseportal.

In Punkto Unternehmenskommunikation können Transport- und Logistikdienstleister mehr tun. Zu diesem Ergebnis kommt die Blitzumfrage bei 15 Journalisten der Fach- und Wirtschaftspresse. Dabei spielen das Internet (60%) und die persönlichen Kontakte (53%) als wichtigste Informationsquelle der Journalisten eine große Rolle.

RSS-Feeds und Newsletter sowie kostenfreie Online-Portale sind im Kontakt mit den befragten Journalisten von untergeordneter Bedeutung. Letztere waren zu zwei Dritteln nicht bekannt oder irrelevant für die redaktionelle Arbeit. Welche Themen im Fokus stehen zeigt die Studie mit einer Übersicht. Die Spitzenreiter: Green Logistics und Flottenmanagement im Straßengüterverkehr.

Trotz der Flut von täglich mehr als 50 Pressemitteilungen bei knapp der Hälfte der Journalisten wünschen sich zwei Drittel der Befragten mehr davon und zwar zu 93 Prozent per E-Mail. Zudem begrüßen 73 Prozent das Angebot von Fach- und Praxisartikeln. Dafür soll das Thema bei 53 Prozent der Befragten schriftlich per E-Mail und bei 33 Prozent telefonisch vorgestellt werden.

Für den schnellen Weg auf die ersten Plätze im Google Ranking vergleicht eine Marktübersicht mit elf von 29 befragten Online-Presseportalen Parameter wie Anzahl registrierter Journalisten oder Besucher pro Monat. Zudem erklärt die Blitzumfrage den Unterschied zwischen Nachrichtendienst, Branchenportal und kostenfreien Presseportalen.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage stehen zum kostenfreien Download auf der Website www.comsense.de bereit.

22.04.2009: GVZ Region Augsburg präsentiert sich mit aktueller Standortanalyse auf der transport logistic 2009

Als Top-Investition für Logistikimmobilien in zentraler Lage an inter- nationalen Straßen- und Schienenverbindungen zeigt das Güter-verkehszentrum GVZ Region Augsburg sein Potenzial als Logistik-standort vom 12. bis 15. Mai auf der transport logistic in München. Die Pluspunkte: zentrale Lage, hohe Logistikkompetenz und ein Umfeld mit starken Produktionsunternehmen und überdurchschnittlicher Kaufkraft.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts am Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ in Halle B3 am Stand 313/414 steht eine Standortanalyse, durchgeführt vom Nürnberger Fraunhofer Institut ATL. Aktuelle Zahlen bestätigen Investoren den Vorteil der Verkehrsgewerbeflächen im 112 Hektar großen GVZ Region Augsburg. Die zentrale Lage mit Anbindung an das internationale Schienen- und Straßennetz überzeugt mit überdurchschnittlicher Logistikkompetenz.

Das Potenzial in Zahlen

„Bereits 28 Prozent der Fläche sind verkauft, die Nachfrage liegt insgesamt über unseren Erwartungen“, so Kurt Forner, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß. Augsburg etabliert sich als Logistikstandort mit Vorteilen. So liegt der Anteil der Logistikbeschäftigten, nach Angaben des Fraunhofer-Instituts, mit 9,95 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt von 8,35 Prozent. Nach dem Gesundheits- und Sozialwesen der zweitwichtigste Arbeitgeber der Region. Neben Fachkräften punktet Augsburg zusätzlich mit logistikintensiven Produktionsunternehmen der Kernbranchen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Papier, Druck und Verlag sowie Pharma und Kosmetik. In der Distributionslogistik profitieren Investoren von der Nähe zum Ballungsraum München und gewinnen Zugang zur hohen Kaufkraft der Region. Diese liegt mit 20.097 € pro Kopf deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 18.734 €.

Direkte Auskunft am Stand

Messebesucher erhalten Daten und Fakten zum Standort und den verfügbaren Logistikflächen von 2.000 bis 93.000 zusammenhängenden Quadratmetern. Ein kurzer Film veranschaulicht den Stand der Dinge im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß: Als Logistik- und Serviceanbieter vermietet die Prologis Germany Management GmbH auf einem Areal von 93.000 Quadratmetern Lager- und Serviceflächen bis zu einer Größe von 10.310 Quadratmetern. Im Bau befindet sich die Halle der Honold Logistikgruppe und bereits in Betrieb sind Hallen der GKM Objekt A GmbH und der Hermes Logistikgruppe. Als direkter Standnachbar informiert die TIA Terminalinvestitionsgesellschaft mbH über das geplante Umschlagterminal der Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS mbH.

17.04.2009: Augsburg zeigt Logistikpotenzial - rund 90 Teilnehmer folgten der Einladung zum Tag der Logistik

Rund 90 Teilnehmer folgten der Einladung zum Tag der Logistik

„Wirtschaftsraum Augsburg – Hidden Champion der Logistik?“ hieß die Veranstaltung, mit der sich der Wirtschaftsraum Augsburg A3 in Kooperation mit der Stadt Augsburg und dem Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg zum Tag der Logistik am 16. April präsentierte. Fast doppelt so viele Gäste wie erwartet folgten der Einladung und lernten vor Ort im GVZ und im Augsburger Rathaus die Dimension der Logistik in der Region kennen.

„Die Logistik ist in unserer Region der zweitgrößte Arbeitgeber und mit dem Güterverkehrszentrum sichern wir die zukünftige Weiterentwicklung als wirtschaftlicher Logistikstandort“, mit diesen Worten eröffnete der 2. Augsburger Bürgermeister Hermann Weber im Augsburger Rathaus die Veranstaltung für rund 90 Gäste aus Wirtschaft und Politik.

Zur linken und zur rechten Seite

Auf der anschließenden Exkursion in zwei bis auf den letzten Platz besetzen Bussen informierten Kurt Forner, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH und Hermann Meichelböck, technischer Geschäftsführer des Planungsverbandes der Städte Augsburg, Neusäß und Gersthofen das 112 Hektar große GVZ-Areal in zentraler Lage an der A8, B17,

B2 und den Strecken der Deutschen Bahn und Augsburger Localbahn. „Diagonal misst das Gelände rund 2 ½ Kilometer. Zu Fuß ist man hin und zurück gut eine Stunde unterwegs. Von der Nutzfläche sind bereits heute 28 Prozent vermarktet“, erläutert Forner die Dimension und die dynamische Entwicklung des GVZ. Vor Ort illustrierten Vorträge von ProLogis Germany Management GmbH, Honold Logistik Gruppe, GKM Objekt A GmbH & Co. KG, deren Hallen im Bau oder bereits in Betrieb sind ihre Standortentscheidungen. „Wir haben eine Fläche mit Gleisanschluss gesucht“, erklärt Geschäftsführer Thomas Bauer von Honold und lobt insbesondere die unkomplizierte und schnelle Realisierung der Planung. Das ergänzt Norbert Karl, Geschäftsführer der GKM mit den Worten: „Uns überzeugte der günstige Gewerbesteuerhebesatz und die gute Anbindung an den Ballungsraum München.“

Beeindruckte Teilnehmer mit staubigen Schuhen

Zurück im Rathaus bestätigte die erstmalige Präsentation einer Standortanalyse, durchgeführt vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen, Arbeitsgruppe für Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft, die logistische Bedeutung der Region Augsburg. Ausschlaggebend ist nach den Ausführungen von Projektleiter Alexander Nehm die hohe Dichte an logistikaffinen Produktionsunternehmen und Logistikdienstleistern sowie die überdurchschnittliche Kaufkraft der Bevölkerung und die Nähe zum Ballungsraum München. Nehms Handlungsempfehlung für die Zukunft lautet: „Augsburg ist für Investoren durch das hohe Potenzial an Produktion und Distribution interessant. Das sind die Stärken und die gilt es bekannt zu machen.“ Ein weiteres Highlight der Abendveranstaltung war der Vortrag von Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS mbH über die zukünftige Investition ins Augsburger Umschlagterminal. Er schätzt das Zukunftspotenzial positiv ein: „Wir investieren in der Krise weil wir an die Zukunft glauben. Das heutige Terminal am Bahnhof Augsburg-Oberhausen ist mit 20.000 Einheiten an der Kapazitätsgrenze. Im neuen Umschlagterminal können wir langfristig bis zu 100.000 Einheiten umschlagen.“ Ganz praktische Einsicht in die Welt der Logistik gaben Dr. Christian Bieniek, Werksleiter Produktion und Logistik der MAN Diesel SE und Karl Strüning, Leiter Logistik beim Weltbild Verlag zur Logistik von Schiffsmotoren inklusive Ersatzteillogistik rund um die Uhr sowie die Distribution von Büchern mit den besonderen Herausforderungen des Internethandels.

 Logistik als Zukunftsinvestition

Zum Abschluss der Veranstaltung fasste der Augsburger Wirtschaftsreferent Andreas Bubmann zusammen: „Die Veranstaltung zeigte, wie groß das Interesse an Logistiklösungen aber auch wie attraktiv unser Standort für die Logistik ist und zukünftig sein wird. Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung und die Investitionen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten.“ Die gelungene Veranstaltung ermöglichte am „Tag der Logistik“ einen Blick hinter die Kulissen. Damit hat die Region Augsburg, der „Hidden Champion“ der Logistik, mit großem Erfolg Flagge gezeigt.

24.03.2009: Logistikstandort Augsburg präsentiert sich am bundesweiten Tag der Logistik.

Zum bundesweiten „Tag der Logistik“ am 16.04.2009 veranstaltet das GVZ Region Augsburg in Kooperation mit dem Wirtschaftsraum A3 und der Stadt Augsburg eine Fachveranstaltung und Exkursion mit dem Titel „Wirtschaftsraum Augsburg - Hidden Champion der Logistik? Standortvorteile für Unternehmen“.

Im Rahmen einer Busexkursion auf das Gelände des Güterverkehrszentrums erläutern Investoren Ihre Entscheidung für den Logistikstandort Augsburg. Im Mittelpunkt der anschließenden Abendveranstaltung im Rathaus steht die erstmalige Präsentation der „Logistikstandortanalyse Augsburg“ vom Fraunhofer Institut ATL. Vorträge der Dt. Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) zu den Perspektiven des kombinierten Verkehrs, Informationen über den Branchendienst „Logistiknetzwerk Schwaben“ der IHK Schwaben und der Logistikstandort Augsburg aus Sicht der MAN Diesel SE runden das Programm ab.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Rathaus Augsburg und endet gegen 20 Uhr. Sie richtet sich an Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Weitere Informationen finden Sie hier.

17.03.2009: B17 neu - Ab 17. September soll der Verkehr rollen

Landsberg/Klosterlechfeld Den Termin hat Heinz Dirnhofer von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium bereits im Kalender eingetragen: die Eröffnung der B 17 neu zwischen Klosterlechfeld und Friedheim im Süden von Landsberg. Am Nachmittag des 17. September löst dann auch der Autobahnanschluss Landsberg-West den alten Stauknoten in Landsberg Nord als Haupt-Zu- und -Abfahrt ab. Die lange ersehnte Umfahrung von Landsberg und Kaufering wird dann offiziell für den Verkehr freigeben. Bis dahin müssen noch einige Arbeiten erledigt werden.

Die Vorverlegung des Termins der Fertigstellung überrascht nicht. Unsere Zeitung hatte bereits am 3. Januar die Eröffnung vor den Bundestagswahlen am 27. September als sehr Wahrscheinlich angekündigt. Denn erstens ist der Bund Hauptkostenträger, zweitens kamen die Arbeiten schnell voran, die Witterung hielt die Bautrupps nicht lange auf. Beim Spatenstich im Juni 2005 war die Freigabe noch auf Ende 2009 terminiert gewesen. „Ein langer Leidensweg geht dann zu Ende“, sagt Oberbürgermeister Lehmann in Landsberg.

Noch viel Arbeit bei Obermeitingen und Igling

Nach dem Ende der Frostperiode haben die Baufirmen wieder mit den ersten Arbeiten begonnen. Von der Anschlussstelle Igling bis zum südlichen Ende der neuen Bundesstraße bei Friedheim werden derzeit die Erdbaumaßnahmen fertiggestellt. Später sollen auch in diesem Abschnitt die drei Asphalttragschichten (Trag-, Binde- und Deckschicht) komplett aufgebracht werden, sagt Albert Ganser vom Staatlichen Bauamt Weilheim. Zwischen Igling und Obermeitingen sei dies bereits im Herbst erfolgt.

Bis zur Freigabe Mitte September wird parallel dazu der Übergang zu den Anschlussstellen bei Obermeitingen, Hurlach, Igling, am Kreisverkehr und bei Friedheim hergestellt. Eine zeitintensive Aufgabe, wie Albert Ganser sagt. So muss gegen Ende der Maßnahme bei Obermeitingen ein Damm beiseite geschafft werden, der momentan die neue Fahrbahn von der ausgebauten Strecke zwischen Augsburg und Klosterlechfeld trennt.

Zwischen Igling und Landsberg ist Geduld gefragt

Noch liegt die neue Trasse regelrecht nackt da. Die Ausstattung mit Leitplanken, Wildschutzzäunen, Schildern, Fahrbahnmarkierung und Bepflanzung folgt laut Staatlichem Bauamt in den kommenden sechs Monaten. Noch ein wenig gedulden müssen sich jene, die häufig zwischen Igling und Landsberg unterwegs sind. Das Brückenbauwerk in Höhe der Welfenkaserne wird - wenn das Wetter mitspielt - im Laufe des Juni fertig sein, sagt Albert Ganser.

Ein weiteres Brückenbauwerk, das noch nicht fertig ist, steht bei Friedheim. Dort soll die von Erpfting kommende Verbindungsstraße über die Bundesstraße geführt werden. Parallel dazu wird in diesem Bereich der Ausbau der bestehenden Fahrbahn bis zur ehemaligen Lechrainkaserne begonnen. Auch diese Maßnahmen sollen laut Ganser bis Mitte September abgeschlossen sein.

Die finanzielle Hauptlast des Bauprojektes von rund 70 Millionen Euro trägt der Bund.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

28.01.2009: Vergabeverfahren für Ausbau der A 8 zwischen Ulm und Augsburg gestartet

Der Bund hat jetzt grünes Licht zum Ausbau der A 8 auch zwischen Ulm und Augsburg nach dem Betreibermodell gegeben. Die Autobahndirektion Südbayern hat heute sofort das Vergabeverfahren für den dringend erforderlichen Ausbau der hoch belasteten Vorkriegsautobahn gestartet", teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Das Bauvolumen für die 41 Kilometer lange Ausbaustrecke beträgt 305 Millionen Euro. Die gesamte Konzessionsstrecke ist 58 Kilometer, da bereits Teilstrecken ausgebaut sind. Die Vergabe der Konzession soll Ende 2010 erfolgen. Bauzeit wäre dann von 2011 bis 2014.

Ebenso wie der Ausbau zwischen Augsburg und München erfolgt nun auch der Ausbau zwischen Ulm und Augsburg als privatwirtschaftliches Betreibermodell. Dabei werden für eine Konzessionslaufzeit von 30 Jahren einer privaten Projektgesellschaft der sechsstreifige Ausbau, der Betriebsdienst und die später anfallenden Erhaltungs- bzw. Sanierungsarbeiten sowie die Finanzierung des Ganzen übertragen. Als Gegenleistung erhält der Konzessionsnehmer eine Anschubfinanzierung aus dem Bundeshaushalt sowie die in diesem Abschnitt anfallende LKW-Maut.

Der Bund hat in einer ersten Tranche bundesweit vier der so genannten A-Modelle zugestimmt. Davon wiederum ist der Ausbau der A 8 zwischen Augsburg und München bundesweit das erste Pilotprojekt. Dieser Abschnitt ist in Bau und soll Ende 2010 fertig sein. In einer zweiten Tranche plant der Bund weitere acht Projekte nach dem A-Modell. "Auch in der zweiten Tranche sind wir wieder die ersten, die das Projekt umsetzen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und konnten daher heute das Vergabeverfahren umgehend starten", stellte der Minister heraus.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium

16.01.2009: Spatenstich der Honold Logistik Gruppe im GVZ Augsburg

Die Honold Logistik Gruppe hat diese Woche im Güterverkehrszentrum (GVZ) Augsburg auf einem Grundstück mit 42.300 qm den Spatenstich für eine Logistikimmobilie mit 8.500 qm Umschlags- und Logistikflächen vollzogen. Die Anlage soll in der letzen Baustufe auf 13.000 qm Hallenfläche erweitert werden. 90 LKW Tore stehen zu Verfügung.

Die neue Anlage der Honold Logistik Gruppe liegt direkt an der A8. Mit dem letzen Bauabschnitt stehen in Summe bis zu 30.000 Paletten Lagerplätze zur Verfügung. Das entspricht fast 500 LKW Ladungen. 1.600 qm an Bürofläche werden ebenfalls entstehen. Der Bau wird zum 01.07.2009 fertig sein. Der erste neue Kunde in der neuen Anlage steht schon fest - die Bayerischen Motorenwerke BMW haben einen Transshipment Punkt in Augsburg eingerichtet.

Mit dem Neubau in Augsburg kann die Honold Logistik Gruppe in Augsburg ihre bisherigen Standorte der ABX-Honold Air & Sea, der Honold NightStarExpress und der Honold International an einem Standort zusammenführen. Honold investiert nicht nur in die Gebäude, 10 Prozent der Investitionssumme wird in Software und Regaltechnik investiert.

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