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15.12.2011: Spatenstich für Logistikzentrum in Leipheim

Der Logistikdienstleister Greiwing hat mit einem Spatenstich den Baubeginn seines neuen Logistikzentrums im bayrischen Leipheim gefeiert. Das teilte der Logistikdienstleister am Mittwoch in Leipheim mit. Die Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum sollen im Sommer des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Um seine bundesweite Präsenz auszubauen, errichtet der Silo-Logistiker bis zum Sommer auf einem ehemaligen Fliegerhorstgelände in der Nähe von Ulm neben einem Verwaltungsgebäude zwei Logistikhallen für Food und Non-Food, eine Hochsiloanlage, eine Werkstatt sowie eine Reinigungsanlage für Siloauflieger. Der Logistikdienstleister aus dem westfälischen Greven investiert nach eigenen Angaben zehn Millionen Euro und schafft rund 80 neue Arbeitsplätze.

Vorgesehen sei der Standort Leipheim insbesondere für das Handling von schüttfähigen Lebensmittelstoffen und Kunststoffgranulaten sowie für deren Lagerung und Distribution. Die Angebotspalette des neuen Logistikzentrums umfasse daher alle Services und Dienstleistungen, die Greiwing schon an den Standorten in Duisburg, Wesel und Worms, Stuhr, Weiden und Ludwigshafen offeriert, so der Dienstleister.

Herzstück des Logistikzentrums in Leipheim sollen zwei voneinander unabhängige Hallenkomplexe sein: Um den unterschiedlichen Anforderungen der Verlader gerecht zu werden, werde jede dieser Einrichtungen mit einem eigenen Siloturm sowie speziellen Verpackungs-, Regal-, Sortier- und Siliertechniken ausgestattet. Lose Güter könnten dabei sowohl in Säcke als auch in Big Bags oder Oktabins abgefüllt werden. Um den Eigenbedarf an Strom zu decken, soll auf den Hallendächern eine Photovoltaikanlage installiert werden, wie Greiwing weiter mitteilte.

Neben den beiden Logistikhallen sollen am Standort Leipheim auch eine Hochsiloanlage, eine firmeneigene Tankstelle sowie eine LKW-Werkstatt mit zwei Spuren errichtet werden. Zudem soll es auf dem Firmengelände eine öffentliche Reinigungsanlage für Siloauflieger geben, von der auch andere Transportunternehmen profitieren können.

Das Firmengelände ist verkehrsgünstig angebunden: Es liegt direkt an der A8 Ulm-München, in der Nähe vom Kreuz A7/A8 Ulm/Elchingen, dem Güterverkehrszentrum (GVZ) Ulm und vom GVZ Augsburg. Es eignet sich laut Greiwing somit als Ausgangspunkt für grenzüberschreitende Intermodalverkehre Richtung Süd- und Osteuropa.

Quelle: www.verkehrsrundschau.de

02.12.2011: Tag der Logistik 2012

Unter dem Motto „Logistik verbindet“ blicken beim nächsten Tag der Logistik am 19. April 2012 Logistik-Interessierte hinter die Kulissen von Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungsinstituten. Ziel dieser Initiative der Bundesvereinigung Logistik ist es, die Wahrnehmung von Logistik in der Öffentlichkeit zu schärfen und insbesondere junge Menschen für eine Karriere in diesem bedeutenden Wirtschaftsbereich zu begeistern.

Im Jahr 2011 nutzten rund 28.000 Teilnehmer bei 322 Veranstaltungen die Gelegenheit, die Vielfalt von Logistik zu erleben.

Weitere Informationen unter www.tag-der-logistik.de oder im Downloadbereich  http://www.tag-der-logistik.de/downloads/downloads-zum-tag-der-logistik

01.12.2011: Logistik-Atlas für Schwaben vorgestellt

Der neu gegründete Logistik-Cluster Schwaben (LCS) hat zusammen mit den IHKs Schwaben und Ulm den “Logistik-Atlas Schwaben” erstellen lassen. Ergebnis: Schwaben ist eine der bundesdeutschen “Top-Logistik-Regionen”.

“In Schwaben werden die Bedürfnisse der Wirtschaft nach funktionierenden Versorgungsketten über die Grenzen von Unternehmen hinweg sowie die hierzu notwendigen Management-Funktionen ganz besonders erfüllt”, lautet das Fazit von Harald Seifert, dem zweiten Vorsitzenden des Clusters.

Der von der “Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS” erstellte Logistik-Atlas zeigt, dass in Schwaben mehr als 9,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer in Logistikunternehmen oder in Logistik-Funktionen von Industrie und Handel tätig sind. Das ist ein Viertel mehr als im bundesweiten Durchschnitt. Damit ist Logistik für Schwaben ein Wachstumstreiber und Schwaben eine der bundesdeutschen “Top-Logistik-Regionen”.

Im Wettbewerb der Logistik-Standorte bewertet Fraunhofer SCS die Region Schwaben in vielen Bereichen gut bis sehr gut. Auf zwei Feldern sehen die Experten noch Verbesserungsmöglichkeiten: bei der Infrastruktur, etwa durch den raschen Bau eines Kombinierten Verkehr- bzw. Container-Terminals im künftigen Güterverkehrszentrum Augsburg sowie im Management bzw. in der Außendarstellung des Standorts.

Der Logistik-Atlas steht auf der Internetseite www.logistik-schwaben.net zum Download bereit.

Quelle: www.daz-augsburg.de

24.10.2011: Wissenschaftspreis geht nach Augsburg

Auf dem 28. Deutschen Logistik-Kongress wurde Dr. Jochen Gönsch, Akademischer Rat am Lehrstuhl für Analytics & Optimization von Prof. Robert Klein an der Universität Augsburg, mit dem Wissenschaftspreis Logistik 2011 ausgezeichnet. Seine Doktorarbeit mit dem Titel „Opaque Products, Flexible Products, Upgrades – Innovative Produkte im Revenue Management und ihre Implikationen auf den Steuerungsprozess“ zeigt Ansätze zur optimalen Angebotssteuerung, mit denen Anbieter auch nach dem Verkauf flexibel bleiben. Der von der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL), Bremen, ausgeschriebene Wissenschaftspreis Logistik ist mit 10.000 Euro für den Preisträger und mit 10.000 Euro für das betreuende Institut dotiert. (Quelle: BVL)

27.09.2011: 2. Dachser Karrieretag

Am 4. November 2011 veranstaltet Dachser am Firmenhauptsitz Kempten den zweiten Karrieretag. Eingeladen sind Studenten, Auszubildende und Young Professionals, die sich für eine Karriere bei Dachser oder eines der Dachser-Karrieretag-Partnerunternehmen interessieren. Ebenfalls eingeladen sind Lehrkräfte von Hoch- und Berufsschulen. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir jungen Menschen die vielfältigen Jobmöglichkeiten in der Logistik näher bringen und ihnen erläutern, auf welche fachlichen Qualifikationen und persönlichen Fähigkeiten es bei Bewerbern wirklich ankommt“, sagt Bernhard Simon, Sprecher der Dachser-Geschäftsführung.

Im Rahmen des Dachser Karrieretages werden auch die Sieger von Deutschlands größtem Wissenswettbewerb für Logistikstudenten Logistik Masters ausgezeichnet. Zudem bieten Dachser und weitere Partnerunternehmen in der gesonderten Veranstaltung „Career Point“ Einstiegspositionen, Traineeships, Praktika sowie Themen für Bachelor- und Master-Thesis an. Interessierte können direkt Kontaktgespräche mit Personal- und Fachverantwortlichen führen.

Die Teilnahme am Dachser-Karrieretag und an der Sonderveranstaltung „Career Point“ ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich, da die Teilnehmer-Zahl begrenzt ist.

Weitere Details und Anmeldung unter:

http://www.dachser.com/de/de/karrieretag2011.htm

20.09.2011: Neue Rola Landsberg – Trento muss noch einige Hürden überwinden

Eine neue Rollende Landstraße (Rola) soll Landsberg am Lech mit Trento in Norditalien verbinden. Im Rahmen des europäischen Verkehrsprojektes Transitects (Transalpine Transport Architects) wurden Details jetzt auf einem Workshop in Landsberg verkündet, zu dem das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) Prien als Koordinator von Transitects Vertreter der Wirtschaft und der Verbände eingeladen hatte.

Pro Jahr sollen bis zu 10.000 LKW von der Rola transportiert werden. Nach Aussage von Karl Fischer, Geschäftsführer des LKZ, sollen an 230 Betriebstagen zwei ein- und ausgehende Züge pro Tag die beiden Terminals verbinden. In Landsberg soll dabei das Terminal auf dem Gelände der Ilim Timber, einem weltweit tätigen Produzenten von Nadelschnittholz, Nadelsperrholz und Faserplatten, genutzt werden. Geplant ist, dass der Zug jeweils am Abend abfahren und nach zehn bis elf Stunden (Fahrzeit inklusive Verladung und Bereitstellung) und 400 Kilometern sein Ziel erreicht haben soll.

Franz Dirnbauer, Geschäftsführer der Ökombi GmbH (potenzieller Betrieber der Zugverbindung), nannte als möglichen Preis 650 Euro pro Fahrt. In dieser Summe ist jedoch nur eine Förderung durch den österreichischen Staat enthalten. Dieser Betrag wurde von den anwesenden Unternehmer der Transportbranche als deutlich zu hoch eingestuft. Dirnbauer fordert daher die deutschen Behörden – das Land Bayern und die Bundesrepublik Deutschland – auf, dieses Projekt ebenfalls zu unterstützen. Vorstellbar sei auch eine Förderung durch das EU-Programm Marco Polo. Fischer betonte, dass man alles versuchen werde, den Preis weiter zu drücken. Es wird ein Preis mit Orientierung an der bereits bestehenden Relation Regensburg - Trento (ca. 420 €) angestrebt.

Die anwesenden Unternehmen kritisierten zudem, dass die Gefahr bestünde, dass in der Region um Landsberg das potentielle Aufkommen doch zu gering ist, um für eine regelmäßige Auslastung des Zuges zu sorgen. Außerdem bestehen derzeit noch Waggonengpässe. Dirnbauer nannte daher auch als frühestmöglichen Termin für eine feste Verbindung Dezember 2012.

Quelle: www.verkehrsrundschau.de

19.09.2011: Mercedes-Benz öffnet die Tore für Nutzfahrzeuge

Europas modernstes Nutzfahrzeug-Zentrum ist am Wochenende im GVZ Region Augsburg eröffnet worden. Nur elf Monate nach der Grundsteinlegung bietet Mercedes-Benz direkt zwischen den zwei Autobahnausfahrten Neusäß und Augsburg-West auf einem 45.700 Quadratmeter großen Gelände sein gesamtes Kompetenz- und Leistungsspektrum für Transporter, LKW und Busse.

Neben Verkauf, Wartung, Reparatur und Zubehör gehört ein breites Dienstleistungsangebot rund um das Nutzfahrzeug zum Angebot. Erster Kontaktpunkt für Kunden ist der mehrgeschossige Servicebereich mit Dialogannahme. Links und rechts davon befinden sich unterschiedlich hohe Werkstattbereiche für Transporter, LKW und Busse. Daran schließen sich die Prüfstraße sowie die Bereiche Karosserie und Fahrzeugaufbereitung an. Die Öffnungszeiten sind derzeit montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr und samstags von 7:30 bis 15:30 Uhr. Im Notfall stehen Mitarbeiter rund um die Uhr zur Verfügung. Langfristig soll das Angebot ausgeweitet werden. Während der Reparatur oder Wartung können Fahrer ihre Ruhezeiten optimal nutzen. Neben dem Restaurant mit regionalen Köstlichkeiten, betrieben von Binswanger und Kempter, gehören zwei kostenfreie Ruheräume, ausgestattet mit Dusche, WC und TV, zum Service.

Das 9.750 Quadratmeter große Gebäude wird derzeit von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert. Es ist nach dem Niedrigenergiekonzept gebaut und verfügt unter anderem über ein Blockheizkraftwerk. Details wie maximale Nutzung des Tageslichts, Dachbegrünung oder Recyclingfähigkeit der Baustoffe runden das umweltfreundliche Konzept ab. In diesem modernen Gebäude betreibt Mercedes-Benz eine Werkstatt mit fortschrittlicher Technik. Sie ist unter anderem mit einer 5-Stempel-Unterflur-Hebeanlage ausgestattet, die mühelos bis zu 21 Tonnen schwere LKW hebt. Eine neuartige Technik vermisst Achsen in der Hälfte der Zeit. Die bodenebene Rampenrichtbank und der Bremsenprüfstand mit ausfahrbaren Rollstützen gehören ebenso zu den gesundheitsschonenden Arbeitsbedingungen wie Abgas-Absauganlagen, voll verfahrbare Schwerlastkräne, schallisolierte Räume für Abgassonderuntersuchungen und die flächendeckende Fußbodenheizung.

Das Leistungsangebot rundet ein Transporter-Gebrauchtwagen-Center (TGC) ab, das ständig eine Auswahl von bis zu 90 Fahrzeugen vorhält. Als CharterWay Mietstützpunkt stellt das Nutzfahrzeug-Zentrum Fahrzeuge für flexibles Flottenmanagement zur Verfügung. Zudem bietet TruckWorks qualifizierten Service aus einer Hand für Anhänger, Auflieger und Aufbauten von 25 Herstellern. Der in Zusmarshausen ansässige Fahrzeugeinrichtungshersteller Sortimo betreibt einen Vertriebsstützpunkt. Die Lechwerke AG bietet zwei Stromladeplätze für Elektrofahrzeuge bei Mercedes-Benz. Zusätzlich dient das Nutzfahrzeug-Zentrum der Konzernsparte Daimler Global Training als dezentraler Schulungsstandort. (Quelle: Pressemitteilung MB)

29.08.2011: Rollende Landstraße Landsberg-Trento - Workshop am 20.09.2011

Im Rahmen des Projekts TRANSITECTS wurde ein Konzept für eine Rollende Landstraße (RoLa) von der Region Landsberg/Lech nach Trento erarbeitet, das bereits auf der Messe transport logistic in München vom LKZ Prien der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dieses Angebot würde auch mittelständischen Spediteuren, Transporteuren und Logistikunternehmen der Region Schwaben und Oberbayern die Möglichkeit verschaffen Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Bei der erstellten Machbarkeitsstudie wurden zur Realisierung der RoLa von Landsberg/Lech nach Trento große Fortschritte erzielt. Trotzdem sind noch einige Punkte offen:


1.   
Genaue Abfahrts- und Ankunftszeiten
2.    Diskussion über unbegleitete RoLa
3.    Mögliche Preisindikationen

Aus diesem Grund wurde ein Workshop am 20. September 2011 angesetzt. Er gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil soll über Chancen, Möglichkeiten und den Sachstand informiert werden. Im zweiten Teil besteht die Möglichkeit Anregungen und Kritikpunkte in einer Diskussionsrunde einzubringen, welche durch IHKs und Verbände begleitet wird.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier in der Anlage. 

14.07.2011: Hochschule Augsburg untersucht "Grüne Logistik"

Was ist grün an „grüner Logistik“, das untersuchte eine Seminargruppe der Hochschule Augsburg im Studienschwerpunkt Logistik & Supply Chain Management unter anderem auf der Branchenleitmesse transport logistic 2011 in München. Die 18 Studierenden verglichen welche "grünen" Maßnahmen Logistikdienstleister bereits umsetzen, wie sichtbar das Thema Nachhaltigkeit in der Öffenltichkeit ist und welche Rolle globale Themen wie Emissionshandel oder Nachhaltigkeitseffekte des Offshorings spielen. Recherchearbeiten in der Bibliothek, am Rechner und auf einer Exkursion zur transport logistic in München zeigten: Die Medienpräsenz des Themas ist höher als die Umsetzung in Unternehmen. Rationalisierungsmaßnahmen dienen als Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften werden aber den zukünftigen Umweltbelastungen durch zunehmenden Verkehr nicht gerecht. Darüber hinaus kompensieren Unternehmen eigene Emissionen durch Engagement in Nachhaltigkeitsprojekten. Ein besonders interessanter Aspekt war, dass längst tot gesagte Citylogistik-Konzepte der 90er Jahre wieder belebt und zum Beispiel in Potsdam, Nürnberg und dem Ruhrgebiet erneut vorangetrieben werden. Fazit der Studierenden: Die Branche weiß, was auf Sie zukommt, aber nur wenige wollen oder können Vorreiter sein. 

Für die Zusammenfassung der Ergebnisse als PDF wenden Sie sich bitte an das Kompetenzfeld Materialwirtschaft & Logistik der Hochschule Augsburg. Kontakt: Prof. Michael Krupp. E-Mail: michael.krupp@hs-augsburg.de.

16.06.2011: Eisenbahnstrecke Augsburg-München jetzt viergleisig

Die Bauarbeiten zum viergleisigen Ausbau der Eisenbahn­strecke Augsburg-München sind am 5.Juni abgeschlossen worden, tags darauf gingen die neuen Abschnitte in Betrieb. Dies bestätigte DB Netz auf Anfrage. Der erste Spatenstich für die 61 km lange Ausbaustrecke liegt 13 Jahre zurück, die Kosten beliefen sich auf 620 Mio. EUR.

Zwischen Augsburg und Mering fahrt die DB bereits seit 2008 vierglei­sig. Die Strecke Augsburg-München gehört mit 350 Zügen täglich zu den meist befahrenen Strecken in Deutschland. Durch den Ausbau kann der Fernverkehr jetzt vom Nah- und Gü­terverkehr getrennt laufen. Zwischen Augsburg und München können da­ mit auch höhere Geschwindigkeiten - bis 230 km/h im Fernverkehr - gefahren werden.

Quelle: DVZ

09.06.2011: Schwaben sucht einen Clustermanager

Mit einer Stellenanzeige in der DVZ sucht die neu gegründete Initiative Logistikcluster Schwaben (LCS) e. V. derzeit eine/n Clustermanager/in als Geschäftsführer/in in Vollzeit. Der im Mai gegründete Verbund von Logistikbetrieben und logistikaffinen Unternehmen aus dem Raum Kempten, Ulm und Augsburg stellt sich am 19. Juli bei einem ersten öffentlichen Auftritt in Günzburg mit dem „Logistik-Atlas Schwaben“ vor. Mit diesem liefert das Fraunhofer SCS der Region eine Bestandsaufnahme der Logistik – von Unternehmen bis zur Wissenschaft – und zeigt gleichzeitig Entwicklungsmöglichkeiten auf. Auf dieser Basis will die Initiative die Logistikregion Schwaben wahrnehmbar und aus dem versteckten einen sichtbaren Champion machen.

24.05.2011: Schwäbische Präsenz auf der transport logistic in München

Schwaben zeigte sich mit 21 Unternehmen auf der weltweit größten Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Diese endete mit einem Aussteller-Plus und mehr Besuchern denn je: Zur Messe kamen über 51.000 Fachbesucher aus 134 Ländern.

Bei den Besuchern erzielte die transport logistic ein Wachstum von sieben Prozent, das vorwiegend aus dem Ausland kam. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Besucherländer von 112 auf 134. Bei der Eröffnungsveranstaltung zeigte sich Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer von der Internationalität der Messe beeindruckt: „Die transport logistic hat 2011 bestätigt, welcher Ruf ihr vorauseilt: Sie ist die größte und bedeutendste Transport- und Logistikmesse weltweit. Ich bin tief beeindruckt von der Vielzahl der Aussteller, gerade aus dem Ausland. Alle Teile der Welt sind hier vertreten.“ So auch Schwaben mit 21 von 1.893 Unternehmen aus 59 Ländern.

21 Unternehmen aus Schwaben

Aus Schwaben präsentierten sich am Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ die Unternehmensberatungen Stetter Consulting und Süddeutsche Consultants, die Vermarktungsplattform für Schienenfahrzeuge Rail Assets, die Kommunikationsberatung COM.SENSE und das GVZ Region Augsburg im Schulterschluss mit der Terminalinvestitionsgesellschaft TIA und Containerlogistiker Kloiber, dem jüngsten Investor im Güterverkehrszentrum. In den insgesamt acht Hallen und auf dem Freigelände reihten sich unter den Logistikanbietern die Familienunternehmen Roman Mayer Group aus Augsburg und Dachser mit Hauptsitz in Kempten als Vertreter aus Schwaben ein. Schwäbische IT-Kompetenz bewiesen Speditionssoftwareanbieter Soloplan aus Kempten, die Andreas Schmid Tochter Quentia aus Augsburg, Doll und Leiber aus Odelzhausen, die Dietmannsrieder Logistik Konzepte Software GmbH sowie Ticontract mit der führenden webbasierten Plattform für Logistik- und Frachtausschreibungen aus Kempten und Wepro aus Kaufbeuren mit mobiler Datenerfassung für Pflegedienste. Rund um die Ausstattung von Logistikhallen und –prozessen präsentierte der Augsburger Ladungssicherungsspezialist Transport Technik Günther gemeinsam mit dem Fraunhoferinstitut neue Systeme, moderne Verpackungssysteme zeigte BVS aus Memmingen, Etikettierlösungen das Rosshaupter Unternehmen Etisys, F. X. Rauscher aus Thannhausen die neueste Lagertechnik und IBS aus Thierhaupten mobile Hochwasserschutzwände. Im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik zeigte die EST Eisenbahntechnik aus Wangen als Spezialist für Kollisionssicherheit Präsenz.

Internationale Plattform für gezielte Geschäftsanbahnung

Der Wirtschaftsaufschwung war in München spürbar.  „Auf der Messe können wir in wenigen Tagen gezielt Kontakte zu Geschäftspartnern vertiefen. Wir haben zum Beispiel für einen Kunden mit minimalem Zeitaufwand eine ganze Reihe von Traktionspartnern qualifiziert“, so Stefan Blaas, Geschäftsführer der Süddeutsche Consultants aus Augsburg. Zusätzlich bietet die Messe und speziell der Stand von Bayern Innovativ für schwäbische Unternehmen ein gutes Forum für den Ausbau des Netzwerks LOGinS und schafft Querverbindungen, die zum Beispiel im Interreg-Programm „Alpine Space“ von hohem Nutzen sind. Alfred Stetter, Geschäftsführer Stetter Consulting bestätigte: „Diese Messe kann man allen Logistikern wärmstens empfehlen. Ein besseres Instrument zur Kunden- und Netzwerkpflege kenne ich nicht. Hinzu kommt eine Fülle von neuen Kontakten, die meist für laufende Projekte hilfreich sind und auch zu neuen Geschäftsbeziehen führen können. Die direkte Neukundengewinnung steht bei uns jedoch nicht im Vordergrund.“ Ein weiteres Beispiel wie sich die Messe für Synergien und konkrete Geschäftsanbahnungen nutzen lässt zeigte das GVZ Region Augsburg. „In etwa 35 Gesprächsterminen haben wir unsere Logistikflächen ganz gezielt qualifizierten Gesprächspartnern aus der Logistikbranche näher gebracht“, fasst Dr. Gerhard Ecker, Geschäftsführer für Standortmarketing der GVZ Entwicklungsmaßnahmengesellschaft mbH den Messeauftritt zusammen.

Quelle: gb

23.05.2011: Logistikforum Italien: Chancen im Containerverkehr

Die Potenziale Italiens als Logistikplattform diskutierte das Logistikforum Italien auf der transport logistic 2011 in München. Im Fokus: der zügige Anschluss an europäische Netze, leistungsfähige Bahnverbindungen und eine klare Vermarktung integrierter Logistikinfrastruktur.

„Für Bayern sind die oberitalienischen Häfen eine wichtige Verbindung. Kurze Wege nach Fernost bedeuten markante Wettbewerbsvorteile für unser Land,“ eröffnet Katja Hessel, Staatsekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie das Logistikforum Italien. Global gesehen sind die Südhäfen bei steigender Nachfrage nach ressourcenschonenden Transporten eine logische Ergänzung der Nordhäfen. Zwischen Fernost und Süddeutschland ist die direkte Verbindung über die Alpen bis zu sechs Tage schneller. Trotzdem hinkt sie im Wettbewerb den Nordhäfen hinterher. „Mangelhaft ausgebaute Korridore mit unsicheren Laufzeiten verursachen Probleme, die sich nicht verhehlen lassen“, so Maurizio Maresca, Vizepräsident der Unicredit Logistics. Eine klare Wettbewerbspositionierung für größere Anteile am Containerverkehr zwischen Asien und Süddeutschland braucht Investitionen. Dafür muss es nach Maresca enge Bündnisse mit Verkehrsträgern, klare Spielregeln für internationalen Kapitaleinsatz und langfristig sichere Planungshorizonte geben.

Offene Türen mit Stolperschwellen Das italienische Hafensystem steht im europäischen Warenverkehr an zweiter Stelle. Nach Assoporti-Präsident Francesco Nerli kann es die EU dabei unterstützen, die Treibhausgase bis 2020 um 60 Prozent zu senken. Dafür müssen die italienischen Häfen und Güterverkehrszentren als vernetztes Gesamtsystem arbeiten. Nerli fordert, den Ausbau der Logistikinfrastruktur stärker im Weißbuch der EU zu verankern und ermuntert die italienische Regierung zu mutigen Logistikplänen für mehr öffentlich-private Partnerschaften. „Die Türen in Italien sind weit offen. Die Regeln für neue Warenketten bestimmen Wirtschaft und Gesetzgebung gemeinsam.“ Wie offen die Türen sind, welches Potenzial brach liegt und welche Stolperschwellen noch zu beseitigen sind, zeigte die Diskussion um die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen. „Der Mittelmeerraum hat gute Karten, wenn wir die Landesgrenzen überwinden,“ sagt Giuseppe Parrello, Vizepräsident der North Adriatic Ports Association, der seinen bisherigen Anteil von 18 bis 20 Prozent am gesamten Containerverkehr, ertragreich steigern möchte. Auch die drei ligurischen Häfen sehen Potenzial. Mit 3,3 Millionen Containern im letzten Jahr, Tendenz steigend, bauen sie Italiens Wettbewerbsfähigkeit konsequent mit Investitionen in IT und Infrastruktur sowie beschleunigten Verfahren aus. In diesem Sinne investiert auch Giuliano Gallanti, Präsident Hafen Livorno, in Anlegestellen für große Schiffe, Bahnanbindungen via Appenin zur Po-Ebene und kooperiert eng mit dem GVZ Bologna. Obwohl alle Häfen eine klare Strategie im Kopf haben, braucht die Umsetzung Zeit und Unterstützung durch Politik und Wirtschaft. Mauro Zinnanti, Direktor der Verkehrsabteilung im Ministerium für Transport, Infrastruktur und Energie der Region Friaul Julisch Venetien, begegnet deshalb der starken Kreditnachfrage seitens privater Investoren mit offenen Bedingungen statt diktatorischen Investitonsplänen und unterstützt den Ausbau des Bahntransports z. B. die Rola von Triest nach Salzburg. „Wir sehen eine starke Weiterentwicklung zwischen Bayern und Italien,“ resümiert Zinnanti. „Die Verbindungen von Triest nach Ulm oder München sind gut ausgelastet“.

GVZ: Vernetzte Erfolgsmodelle im Hinterland „Für einen starken intermodalen Transport müssen Häfen und Bahninfrastruktur die Güterverkehrszentren im Hinterland nutzen,“ fordert Verbandspräsident Alessandro Ricci, als Vertreter von 24 italienischen Güterverkehrszentren, davon sieben unter den Top 20 in Europa und elf mit dem vollen Dienstleistungsangebot für europäische Verkehrskorridore. Immer mehr große Industrieunternehmen und Logistikanbieter entdecken die Vorteile der Logistikinfrastruktur und zeigen mit ihren Volumina, dass ein GVZ mehr als eine Anlaufstelle für Spediteure und Carrier sein kann. Und diese Entwicklung lässt sich im Kleinen fördern in dem die GVZ zum Beispiel Investoren den Kontakt zu den Behörden erleichtern. Wie sich der Fortschritt noch besser vorantreiben lässt, bringt Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des DSLV, aus deutscher Sicht auf den Punkt. Er fordert leistungsfähige Schienenverbindungen mit mindestens 90 Prozent Zuverlässigkeit. Nicht nur im kombinierten sondern auch im Einzelwagenverkehr und empfiehlt dazu ein Qualitätssystem wie X-Rail. Aus seiner Sicht übertrumpft jedoch trotz positiver Entwicklung das Angebot der Nordhäfen in der Gesamtleistung. Für größere Wettbewerbsfähigkeit fordert er: „Italienische Häfen sollen sich gemeinsam vermarkten, damit wir uns in Deutschland die Einzelheiten nicht mühsam zusammensuchen müssen. Erst mit klaren Angeboten warten Verlader und Reeder mit entsprechenden Mengen auf.“ Vor Ort in Italien, erklärt Geschäftsführer Zeno D’Agostino vom GVZ Bologna, gibt es die Infrastruktur und entsprechende Strategien wie Verkehre in Richtung Europa vernünftig gebündelt werden können. Daran beteiligen sich acht verschiedene italienische und europäische Bahngesellschaften. Statt wie vor 1 ½ Jahren 90 Prozent beträgt dadurch der Anteil von Trenitalia nur noch ein knappes Drittel. Untereinander arbeiten die GVZ vernetzt und stimmen ihre Dienstleistungen in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern ab. Dadurch entwickelt sich die italienische Logistikinfrastruktur sehr schnell. Regionen wie Emilia Romagna boomen. Das Wirtschaftswachstum wird nach Paolo Ferrecchi, Generaldirektor für Städteplanung, Infrastruktur und Transportwesen, sowohl im konventionellen als auch im kombinierten Verkehr mit entsprechenden Gesetzen und Marketing gefördert.

Südhäfen als Plus für den Norden Der Weg über die Alpen im Güterverkehr ist für Michele Valensise, Italienischer Botschafter in Deutschland, ein ähnlicher Paradigmenwechsel im Güterverkehr wie vor 150 Jahren der Suezkanal. Aus wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten hat ganz Europa starkes Interesse daran, die Lösung zu prüfen und zu nutzen. Es ist damit eine europäische Aufgabe. Mit leistungsfähigen Verkehrskorridoren und effizienten Hinterland- und Hafenstrukturen kann Italien langfristig eine wettbewerbsfähige Logistikplattform für den Mittelmeerraum, Südosteuropa und Fernost sein.

(Quelle: Italienische Handelskammer München-Stuttgart/gb)

18.05.2011: Unternehmen gründen Logistik-Cluster Schwaben

Am 24. Mai 2011 werden Unternehmer aus den IHK-Regionen Schwaben und Ulm ein „Logistik-Cluster Schwaben“ gründen.

Eine Untersuchung der Fraunhofer SCS (Supply Chain Services) hat  gezeigt, dass dieser Wirtschaftsraum die Kriterien erfüllt, um zu den bundesweit insgesamt 18 „Top-Logistik-Regionen“ zu zählen. Schwaben, so Fraunhofer SCS, gehöre bislang zu den „hidden champions“ in der Logistik. Künftig soll dieser Standortvorteil durch das Cluster auch nach Außen sichtbar gemacht werden.

 

Mit einem solchen Schritt gewinnt der Logistikstandort Schwaben – zusätzlich zu seinem erwiesenermaßen hohen Potential – ein klares Profil und wird in Politik und Öffentlichkeit regional, überregional und international deutlicher wahrgenommen. Nur durch die Bündelung der vorhandenen Kräfte kann die Logistikregion Schwaben zukünftig erfolgreich entwickelt werden. "Wir werden deshalb in den nächsten Wochen ein Logistikcluster auf den Weg bringen, um diese Branche  weiter zu stärken", so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben in einer Pressekonferenz Mitte April.

 

Diese Initiative der Unternehmer aus den Verkehrsausschüssen beider IHKs dient nicht nur Transportunternehmen, sondern allen Firmen in der Region: Die Logistik erfüllt eine zentrale Querschnittsaufgabe für die gesamte Wirtschaft. Nahezu alle Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Distribution und Handel sind direkt von einer leistungsfähigen Logistik abhängig. Das gilt insbesondere für eine Region mit überdurchschnittlichem Industriebesatz wie Schwaben mit Augsburg und Ulm als Oberzentren.

 

Überdurchschnittlich viele Menschen sind hier bereits in der Logistik tätig; zugleich wächst dort die Beschäftigung überproportional. Die wirtschaftsstärkste Region Deutschlands außerhalb der Metropolen bietet mit ihrer starken Logistik die besten Voraussetzungen für die produzierende Industrie. Diese Stärke gilt es zu stärken – im Verbund von Logistik-Unternehmen, logistikaffiner Industrie, Wissenschaft und kommunaler Wirtschaftsförderung. Ziel des Clusters ist es, diese Interessen zu bündeln, um gemeinsame Herausforderungen – von der Infrastruktur bis zur Fachkräftesicherung – anzupacken und so die Wirtschaftsregion selbst zu stärken. 

 

Die Initiatoren, engagierte Unternehmer aus der Logistik-Branche wie auch der „logistikaffinen“ Industrie, wollen die Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen sowie alle, die sich für die Belange der Logistik einsetzen, an einen Tisch holen. In mehreren Workshops wurden die Grundlagen für die Cluster-Gründung geschaffen.

  

Quelle: www.logistiknetzwerk-schwaben.de

20.04.2011: Neues Logistik-Labor an der Hochschule Neu-Ulm

An der Hochschule Neu-Ulm steht Studierenden mit Beginn des
Sommersemesters 2011 ein neues Logistik-Labor zur Verfügung. Seminargruppen und einzelne Studierende können das Modell eines Hochregallagers mit angeschlossener Fließfertigung und Software aus der Praxis nutzen, um komplexe wirtschaftliche Fragestellungen selbstständig zu bearbeiten.

Felix Lindemann veranschaulicht mit dem Modell eines Hochregallagers den Unterschied zwischen Zonenlagerung und chaotischer Lagerung.
Wie kann ein Produktionsprozess beschleunigt werden? Wie kann der Transport optimal geplant werde, damit   Leerfahrten reduziert werden können? Was muss bei der Planung von Standorten berücksichtigt werden? Und welche Auswirkungen auf die strategische Planung hat beispielsweise die künftige Entwicklung der Spritpreise? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Betriebswirte und Wirtschaftsingenieure in vielen Branchen. Werkzeuge und Vorgehensweisen, mit denen Lösungen entwickelt werden, lernen die Studierenden im Logistik-Labor einzusetzen: „Was im Kleinen verstanden wird, kann auch im Großen angewendet werden“ erklärt Prof. Dr. Oliver Kunze vom Kompetenzzentrum Logistik. Mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Felix Lindemann, Sebastian Rosemaier und dem Absolventen Christian Rist präsentierte er zahlreichen Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitern der HNU die Einsatzmöglichkeiten des Labors in der Standort- und Tourenplanung, Telematik, Materialflusssimulation sowie in der Prozessmodellierung.  

Am Abend überzeugten sich neben zahlreichen Unternehmensvertretern der Region OB Gerold Noerenberg, der stellvertretende Landrat Dieter Wegerer und der Vorsitzende der Sparkasse Neu-Ulm-Illertissen Dr. Armin Brugger von der neuen Errungenschaft. Sie ermöglichten mit Stiftungsmitteln die Finanzierung Labors. Im Anschluss an die Vorführung präsentierte das Kompetenzzentrum Logistik Forschungsprojekt e, die aktuelle Fragestellungen aus der Logistik bearbeiten und für eine praxisnahe Lehr e in den Studiengängen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen/Logistik sorgen.

Quelle: Hochschule Neu-Ulm

20.04.2011: Richtfest für das neue Mercedes-Benz Nutzfahrzeugzentrum im GVZ

Im Güterverkehrszentrum entsteht ein neues Nutzfahrzeugzentrum - eines der Modernsten in Europa. Nicht nur für Trucker ist dieses Projekt interessant.

Das nächste Großprojekt im Güterverkehrszentrum (GVZ) nimmt Formen an: Für 20 Millionen Euro baut Mercedes Benz derzeit im Städtedreieck Augsburg, Neusäß und Gersthofen ein neues Nutzfahrzeugzentrum – eines der modernsten Europas, wie das Unternehmen betont.

Anfang September soll es in Betrieb gehen. Am Dienstag feierten die Verantwortlichen das Richtfest. Mercedes-Benz will hier im GVZ seine gesamten Angebote im Nutzfahrzeugbereich – also für Transporter, Lkw und Busse – in der Region bündeln.

Das Unternehmen holt auch externe Partner mit ins Boot. Das Gersthofer Unternehmen Binswanger & Kempter wird in dem Gebäude ein Truckerrestaurant eröffnen. Der Aufbauhersteller Sortimo aus Zusmarshausen wird ein Verkaufsbüro eröffnen.

Mit Blick auf den wachsenden Markt für Elektromobilität wollen die Lechwerke auf dem Areal eine öffentliche Stromtankstelle einrichten. Zudem soll es Übernachtungs- und Duschmöglichkeiten für Trucker geben. All das ist nach Auskunft von Helmut Kraftan, Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung in Augsburg, eine bisher einmalige Kombination.

Im neuen Nutzfahrzeugzentrum will Mercedes-Benz rund 90 Mitarbeiter beschäftigen, 20 davon im Vertrieb, 70 in der Werkstatt. Sie wechseln aus den bestehenden Mercedes-Einheiten in den neuen Standort.

Nach Auskunft von Kraftan könnten aber schon bald neue Arbeitsplätze entstehen: „Der Betrieb ist dafür ausgelegt, dass wir ihn erweitern können.“ Er rät Interessenten, sich bereits jetzt zu bewerben. Leiter des Nutzfahrzeugzentrums wird Thomas Maucher.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

 

14.04.2011: Bahn-Exkursion durch die Augsburger Logistik

Trotz Zugführerstreik erlebten 130 Teilnehmer am bundesweiten Tag der Logistik in Augsburg, wie schienengebundener Güterverkehr für jährlich 950.000 Tonnen auf dem Ringnetz der Augsburger Localbahn mit 80 Bahnübergängen im Stadtgebiet funktioniert. Auf der moderierten Fahrt erklärten die Verlader MAN Diesel & Turbo SE, OSRAM und DW Schwellen ihre Logistikkonzepte mit der Bahn. Bei einem Halt mit Häppchen und Getränken am Bahnanschluss der Spedition Nuber konnten die Teilnehmer auf einem Rundgang durch die Speditionsanlage Logistik hautnah erleben. Als jüngster Investor im GVZ Region Augsburg stellte Containerlogistiker Kloiber sein geplantes Containerdepot vor. Die vierstündige Veranstaltung war mit 200 Teilnehmern innerhalb weniger Tage überbucht. Das Organisationsteam der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH musste ein Drittel der angemeldeten Teilnehmer mit einem Platz auf der Warteliste vertrösten. Mit der Veranstaltung hat sich der Logistikstandort Augsburg bereits zum dritten Mal erfolgreich am Tag der Logistik engagiert. Zum diesjährigen Organisationsteam gehörten das GVZ Region Augsburg, die Augsburger Localbahn, die Spedition Nuber, die Stadt Augsburg und Regio Wirtschafts GmbH mit dem Förderverein der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH e. V. (Quelle: Pressemitteilung GVZ/gb)

Zum Artikel mit Bildergalerie und Video hier.

12.04.2011: GVZ Region Augsburg ab 1. Mai unter neuer Führung

Zum 1. Mai übergibt Kurt Forner nach 15 Jahren die Geschäftsleitung der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH an Dr. Gerhard Ecker und Ralf Schmidtmann. Das neue Führungsteam präsentiert das GVZ Region Augsburg auf der Weltleitmesse transport logistic 2011 vom 10. bis 13. Mai in München als Hub im internationalen Warenverkehr, Tor zur kaufkräftigen Region Schwaben und bevorzugte Lage für Kontraktlogistik am Produktionsstandort Augsburg.

Nach 15 Jahren Einsatz für das Güterverkehrszentrum Region Augsburg geht Kurt Forner in den Ruhestand. In der neuen Doppelspitze zeichnet Dr. Ecker für das Standortmarketing verantwortlich. Er bringt langjährige Berufserfahrung aus der Bayerischen Ministerialverwaltung und als berufsmäßiger Stadtrat für Liegenschaften, Hochbau und Finanzen mit. Seit 2002 ist er bei der Stadt Augsburg tätig und leitet seit 2008 als Stadtdirektor unter anderem die Geschäfte des GVZ-Planungs- und Zweckverbands der Städte Augsburg, Neusäß und Gersthofen. Die Betreuung der Investoren übernimmt Ralf Schmidtmann, der seit 1986 bei der Stadt Augsburg im Bereich des kommunalen Liegenschaftsmanagements und in der Finanzverwaltung sowie seit 2006 Kämmerer und zudem Geschäftsleiter des GVZ-Zweckverbands ist.

(Quelle: Pressemitteilung GVZ/gb)

07.04.2011: Der A8-Ausbau kann endlich beginnen

Das Oberlandesgericht München (OLG) hat im Rechsstreit um die Auftrags-Vergabe entschieden.

Nach der Verzögerung des A8-Ausbaus durch einen Rechtstreit ist es jetzt endlich zu Entscheidung gekommen. Der Ausbau der A8 zwischen Augsburg und Ulm zur sechsstreifigen Autobahn kann los gehen. Das Oberlandesgericht München (OLG) hat die Klage einer unterlegenen Bieter-Gemeinschaft zurückgewiesen. Diese hatte den Auftrag für den A8-Ausbau nicht erhalten und dann versucht, die Auftrags-Vergabe für den A8-Ausbau auf dem Rechtsweg  anzufechten.

41 Kilometer Autobahn

Bei dem Auftrags-Streit für den A8-Ausbau ging es ein 41 Kilometer langes Stück der A8. Ähnlich wie zwischen München und Augsburg soll diese Strecke von einem privaten Unternehmen finanziert und über 40 Jahre betrieben werden. Im Gegenzug darf das Bau- und Betreiber-Konsortium einen Teil der LKW-Maut behalten. Die Anfechtung der Auftrags-Vergabe für den A8-Ausbau war rechtlich gesehen durchaus legitim. Dennoch hat die Verzögerung des A8-Ausbaus der regionalen Wirtschaft geschadet: „Ein verzögerter A8-Ausbau schwächt den Wirtschafts-, Produktions- und Logistik-Standort Schwaben“, so Peter Saalfrank von der IHK Schwaben.

Augsburgs OB Gribl: „Hürde für den A8-Ausbau beseitigt“

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl begrüßte derweil die Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) München im Rechtsstreit um den A8-Ausbau. „Sowohl die hier ansässigen Unternehmen, als auch die Stadt Augsburg werden von dieser Maßnahme unmittelbar profitieren. Mit der Entscheidung des Oberlandesgerichts wurde deshalb eine große Hürde für das Projekt ‚A8-Ausbau‘ beseitigt“, so die Reaktion des OB auf das Urteil.

A8 ist Wirtschaftsfaktor für die Region

Gribl unterstrich außerdem nochmals die Bedeutung des A8-Ausbaus für die Region: „Der A8-Ausbau ist ein großes Infrastruktur-Projekt. Er ist ein wichtiger Impuls für den Wirtschaft-Standort Augsburg.“ Dr. Gribl forderte die Verantwortlichen auf, es beim A8-Ausbau nicht zu weiteren Verzögerungen kommen zu lassen. Das Projekt 'A8-Ausbau' sei nun zügig zu verwirklichen. „Ich gehe davon aus, dass der sechsstreifige Ausbau der A8 im Abschnitt Augsburg - Ulm noch in diesem Sommer beginnt“, so der OB. Die Fertigstellung des A8-Ausbaus war für Ende 2014 geplant. 

Quelle: B4BSchwaben

06.04.2011: Logistikforum Italien auf der Transport Logistic 2011 in München

Wie Mitteleuropa im internationalen Güterverkehr von italienischen Hafen- und Hinterlandinfrastrukturen profitieren kann, präsentiert das „Logistikforum Italien“ im Rahmenprogramm der Transport Logistic 2011 am 12. Mai. Mit der Veranstaltung von 10 bis 12 Uhr im Konferenzraum A 61/61 stellt die italienische Handels-kammer München-Stuttgart die Logistikplattform Italien als Tor im Güterverkehr Richtung Mittelmeerraum, Nah- und Fernost vor. Im Fokus der zwei Panels stehen Infrastruktur- und Kooperationspotenziale für deutsche Unternehmen. Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infra-struktur und Technologie sowie Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München eröffnen die Veranstaltung unter Moderation von Björn Helmke, Chefredakteur der DVZ Deutsche Logistik Zeitung. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Annalisa Evangelista Italienische Handelskammer München-Stuttgart Ottostraße 1 DE-8033 München E-Mail: evangelista@italcam.de Telefon: +49-89-96166171 www.italcam.de

04.04.2011: Im Landkreis Augsburg entsteht ein neues Logistik-Zentrum für Amazon

In Graben im Landkreis Augsburg entsteht ein neues Logistik-Zentrum für Amazon. 1.000 neue Arbeitsplätze sind von Amazon am Standort Graben geplant.

Amazon baut in Graben auf einer Fläche von ca. 110.000 qm  ein neues Logistik-Zentrum. Es wird nach Bad Hersfeld, Leipzig und Wernedas das vierte Logistik-Zentrum von Amazon in Deutschland. Die Firma Goodman wird das Gebäude errichten. Der Betrieb wird vermutlich im vierten Quartal 2011 aufgenommen. Im neuen Logistik-Zentrum wird künftig das vielfältige Produkt-Angebot von Amazon abgewickelt. Es soll für Amazon sicher stellen, dass Kunden weiterhin schnell und zuverlässig beliefert werden.

„Amazon freut sich sehr, Bayern als neuen Logistik-Standort bekannt zu geben. Der Standort Graben ist ein idealer Ort für unser Logistik-Zentrum“ so Armin Cossmann, Regional Director bei Amazon. Amazon hat sich bei der Wahl eines neuen Standortes in Deutschland bewusst für Graben entschieden. Graben ist zentral in Europa gelegen und ist gut an alle größeren Autobahnen angebunden. Damit erfüllt Graben wichtige Bedingungen für Amazon. Bei seiner Wahl berücksichtigte Amazon auch das gute Mitarbeiter-Potenzial im Landkreis Augsburg.

Amazon schafft neue Arbeitsplätze

1.000 Mitarbeiter sollen innerhalb der nächsten drei Jahre am neuen Standort in Graben beschäftigt werden. Amazon sucht bereits Mitarbeiter für das neue Logistik-Zentrum. „Das neue Logistik-Zentrum ist mit einer Schaffung von bis zu 1.000 langfristigen Arbeitsplätzen ein unschätzbarer Impuls für die weitere positive wirtschaftliche Entwicklung in unserem Landkreis. Die Ansiedlung der Firma Amazon stärkt nachhaltig insbesondere auch die Logistik-Kompetenz der Region und ganz Bayerns", so Landrat Martin Sailer. Während der Hochsaison-Zeiten sollen bis zu 2.000 weitere saisonale Mitarbeiter das Team in Graben unterstützen.

Quelle: B4BSchwaben

24.03.2011: Logistikexkursion mit der Augsburger Localbahn

Am bundesweiten Tag der Logistik zeigt eine Rundfahrt mit der Augsburger Localbahn was der Wirtschaftsraum Augsburg in Sachen Logistik zu bieten hat. Am 14. April informieren ab 16 Uhr auf einer Fahrt durch die Industriegebiete die Augsburger Localbahn und ansässige Verlader wie MAN Diesel & Turbo SE oder OSRAM mit Impulsvorträgen rund um das Thema schienengestützter Güterverkehr im Wirtschaftsraum Augsburg. Beim Zwischenhalt und Get Together am Bahnanschluss der Spedition Nuber mit optionalem Firmenrundgang informiert das GVZ Region Augsburg, vertreten durch Containerlogistiker Kloiber, über die Perspektiven des Wirtschaftsraumes im kombinierten Verkehr. Die Teilnehmeranzahl ist auf 100 Personen beschränkt. Die Einladungen werden nach zeitlicher Reihenfolge berücksichtigt. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Plattform der Bundesvereinigung Logistik (BVL) Tag der Logistik.

14.03.2011: IHK-Unternehmerdialog mit Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube

Bahn setzt auf Wirtschaft – und umgekehrt  

Im IHK-Unternehmerdialog am 25.02.2011 warb der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, dafür, in dem Konzern ein Instrument zur Lösung künftiger Verkehrsprobleme zu sehen und das System Schiene zu stärken. Den beiden IHKs Schwaben und Ulm dankte er für die nachdrückliche Unterstützung des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm.

Schon nach vier Wochen an der Spitze der Bahn hat der einstige Daimler- und EADS-Manager Grube festgestellt: „Eisenbahn ist deutlich komplexer als Flugverkehr.“ Bestätigt fand er es in diesem Winter. Und so stand vor den Aussagen zur Konzernstrategie erst einmal die Analyse der alltäglichen Widrigkeiten – von Schäden an den Zügen durch Schotter-Eis-Klumpen bei hohen Geschwindigkeiten bis hin zu Mängeln an Fahrzeugen wie dem „Fugger-Express“, die „von der Industrie ausgeliefert werden wie eine grüne Banane, die auf den Schienen reift.“ Die Bahn müsse „in ihrem Brot- und Butter-Geschäft noch viel besser werden“, räumte Grube ein; er erinnerte aber auch an die Verantwortung der Politik: „Sie trägt oft nicht dazu bei, dass das Unternehmen in der Öffentlichkeit ein besseres Bild hat.“ Im Kampf um das Image der Bahn setze er auf Unternehmer als Multiplikatoren.

Er sei „nicht der Verkehrsminister, sondern nur der Eisenbahn-Vorstand“, meinte Grube launig zu den Ausbauwünschen überall im Land. Da helfe auch ein Verzicht auf „Stuttgart 21“ nicht weiter, weil das Geld der dortigen Projektbeteiligten anderswo gar nicht zur Verfügung stehe. Und: „Wenn hierzulande Infrastruktur mit Baurecht nicht mehr gebaut werden kann, dann verspielt Deutschland einen seiner größten Standortvorteile.“ Schon deshalb könnten Unternehmer „nicht auf den Zuschauerbänken bleiben“, waren sich die IHK-Präsidenten Dr. Peter Kulitz (Ulm) und Dr. Andreas Kopton (Schwaben) einig.

Unter den regionalen Projekten stehe nach der Fertigstellung des Ausbaus Augsburg–München im Sommer die Elektrifizierung der Strecke München–Lindau „ganz oben auf der Liste“, versicherte Grube dem IHK-Vizepräsidenten Gerhard Pfeifer (Memmingen). Eine drei Jahre dauernde Baustelle in Ingolstadt werde die Bahn nutzen, um ein Konzept für die ICE-Anbindung von Augsburg nach Norden zu entwickeln, sagte er dem IHK-Regionalvorsitzenden Ernst Holme zu. In einem Netz, wo an etlichen Stellen die Kapazitäten ausgereizt sind, „müssen und werden wir uns in den nächsten Jahren intensiver dem Güterverkehr widmen“, antwortete Grube dem Geschäftsführer der Augsburger Localbahn, Udo Schambeck, Vorstandsmitglied im IHK-Verkehrsausschuss.

Die Augsburger Speditionsunternehmer Roman Mayer und Michael Nuber erinnerten an das Terminal für den Kombinierten Verkehr im Güterverkehrszentrum: „Das Warten muss ein Ende haben." 

Quelle: IHK Augsburg

14.03.2011: GREIWING plant neues Logistikzentrum in Süddeutschland

Investition von insgesamt 7,5 Millionen Euro / Standort mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern auf ehemaligem Fliegerhorst Leipheim

Die GREIWING logistics for you GmbH ist weiter auf Wachstumskurs: Um seine bundesweite Präsenz weiter auszubauen, plant das Unternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Greven den Bau eines neuen Logistikzentrums in Süddeutschland. Hierfür wurde jetzt auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände der bayerischen Gemeinde Leipheim ein Grundstück mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern erworben. Neben einem Verwaltungsgebäude sollen dort im laufenden Jahr zwei Logistikhallen für Food und Non-Food, eine Hochsiloanlage, eine Werkstatt sowie eine Reinigungsanlage für Siloauflieger errichtet werden. Die gesamte Infrastruktur wird nach jetziger Planung 7,5 Millionen Euro kosten und rund 80 neue Arbeitsplätze schaffen. Seinen bisherigen Standort in Ulm schließt GREIWING zum Ende des Jahres.

"Mit unserem Logistikzentrum in Leipheim bündeln wir die gesamte Bandbreite unserer Transport- und Logistikdienstleistungen. Hiervon profitieren vor allem regional ansässige Unternehmen aus der Kunststoff- und Lebensmittelbranche", sagt Klaus Beckonert, Geschäftsführer der GREIWING logistics for you GmbH. Vorgesehen sei der Standort Leipheim insbesondere für das Handling von schüttfähigen Lebensmittelstoffen und Kunststoffgranulaten sowie für deren Lagerung und Distribution. Die Angebotspalette des neuen Logistikzentrums umfasst daher alle Services und Dienstleistungen, die Greiwing schon an den Standorten in Duisburg, Wesel und Worms offeriert.

Herzstück des Logistikzentrums in Leipheim sind zwei voneinander unabhängige Hallenkomplexe: Um den unterschiedlichen Anforderungen der Verlader gerecht zu werden, wird jede dieser Einrichtungen mit einem eigenen Siloturm sowie speziellen Verpackungs-, Regal-, Sortier- und Siliertechniken ausgestattet sein. Lose Güter können dabei sowohl in Säcke als auch in Big Bags oder Oktabins abgefüllt werden. Um den Eigenbedarf an Strom zu decken, soll auf den Hallendächern eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Neben den beiden Logistikhallen werden am Standort Leipheim auch eine Hochsiloanlage, eine firmeneigene Tankstelle sowie eine Lkw-Werkstatt mit zwei Spuren errichtet. Zudem wird es auf dem Firmengelände eine öffentliche Reinigungsanlage für Siloauflieger geben, von der laut Beckonert auch andere Transportunternehmen profitieren werden: "Für den sensiblen Bereich der Siloreinigung bieten wir nicht nur die erforderliche Technik, sondern auch jahrelange Erfahrung und geschultes Personal."

Das Firmengelände auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände erfüllt in erster Linie die strategischen Anforderungen von Greiwing. "Wichtig waren uns die Unbebautheit der Liegenschaft sowie die verkehrsgünstige Lage", sagt Beckonert. Direkt an der A8 Ulm-München gelegen, ist der Standort lediglich 7 km vom Kreuz A7/A8 Ulm/Elchingen, 22 km vom Güterverkehrszentrum (GVZ) Ulm und 60 km vom GVZ Augsburg entfernt.

Die Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum sollen im April 2011 beginnen und Ende des laufenden Jahres abgeschlossen sein. Während der Bauphase wird Greiwing seine regionalen Transport- und Logistikdienstleistungen vom wesentlich kleineren Standort in Ulm aus koordinieren, der mit Fertigstellung der Anlage in Leipheim geschlossen wird. Im Gegensatz dazu ist das Entwicklungspotential des neuen Standortes laut Beckonert längst nicht ausgeschöpft: „Wir prüfen derzeit die Lagerung von Silocontainern, deren Weitertransport über die GVZ in Ulm und Augsburg erfolgen soll.“

04.03.2011: Veranstaltungshinweis: Intermodal über die Alpen

Am 23. März laden die Italienische Handelskammer München und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium vom Land Baden-Württemberg zu einer Präsentation der ligurischen Häfen mit dem Titel "Intermodal über die Alpen: Die ligurischen Häfen als Tor zum internationalen Warenverkehr" ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, Speditions- und Logistikfirmen aus Baden-Württemberg sowie Unternehmen im Bereich des Schienen- und intermodalen Verkehrs einen Überblick über die Möglichkeiten und Vorteile, die die ligurischen Häfen für den Gütertransport zwischen Süddeutschland und Ländern des Mittelmeerraums sowie vom Nahen- und Fernen Osten anbieten.
 
An den Vorträgen werden Vertreter der ligurischen Häfen und Institutionen aus Baden-Württemberg, sowie Akteure der Branche teilnehmen.

Veranstaltungsdatum: 23. März 2011
Veranstaltungsbeginn: 10 Uhr
Veranstaltungsort: Haus der Wirtschaft Stuttgart (Bertha Benz Saal), Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart 

Für weitere Informationen:
Italienische Handelskammer München
Regionalbüro für Stuttgart
Tel: 0711-2268042
E-Mail: stuttgart@italcam.de 

28.02.2011: Augsburg wird wieder zur Eisenbahnerstadt

Neugründung des Kompetenzzentrums für Schienenfahrzeug Instandhaltung (KSI)

Im ehemaligen Bahnbetriebswerk im Stadtteil Hochfeld (Nachbarschaft zum Kultur- und Museumsprojekt Bahnpark Augsburg) entsteht derzeit ein neues Werkstattzentrum für Eisenbahn-Fahrzeuge. Hier werden voraussichtlich ab Dezember 2011 die in der Region eingesetzten Triebwagen der Bayerischen Regiobahn (BRB) gewartet. Darüber hinaus ist geplant die schweren Instandhaltungstätigkeiten an den Lokomotiven der Augsburger Localbahn im neuen Werkstattzentrum durchzuführen. Die dafür notwendige Millionen-Investition wird durch die VEOLIA Verkehr und die Augsburger Localbahn gemeinsam getragen. Durch die zukunftsorientierte Investition entwickelt sich Augsburg wieder zur Eisenbahnerstadt und schärft Augsburgs Profil als Umweltstadt im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Zusätzlich sind durch das Projekt ca. 30 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Augsburg entstanden.

Die Bayerische Regiobahn GmbH (BRB) ist ein Personenverkehrs-Unternehmen der Veolia-Verkehr-Gruppe mit einer Verkehrsleistung von ca. 2,7 Mio Zugkilometern im Jahr. Es werden die Strecken von Augsburg über Geltendorf und Weilheim nach Schongau sowie von Augsburg nach Ingolstadt bedient.

Die Augsburger Localbahn GmbH (AL) hat Ihren unternehmerischen Schwerpunkt  im Güterverkehr. Als regionaler Dienstleister befördert und verteilt die Augsburger Localbahn ca. 1,25 Mio to Güter in Augsburg und der schwäbischen Region.

09.02.2011: Logistiker wird Vizepräsident der Augsburger Universität

In seiner heutigen Sitzung hat der Universitätsrat der Universität Augsburg Prof. Dr. Axel Tuma einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Der Inhaber des Lehrstuhls für Production & Supply Chain Management an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät war einzig vorgeschlagener Kandidat. Tuma (47) wird am 1. April 2011 die Nachfolge von Prof. Dr. Horst Hanusch antreten, der seit 2007 des Amt des für die Bereiche Forschung, wissenschaftlicher Nachwuchs und internationale Beziehungen zuständigen Vizepräsidenten bekleidet hat.

Prof. Dr. Axel Tuma ist seit 2001 Professor am Institut für Betriebswirtschaftslehre. Der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Produktions- und Umweltmanagement, auf den er ursprünglich als erster Inhaber der Georg-Haindl-Stiftungsprofessur berufen worden war, wurde 2009 in Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Production & Supply Chain Management umbenannt.

Tuma absolvierte ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und promovierte an der Universität Karlsruhe (TH). Nach seiner Promotion und wissenschaftlicher Mitarbeit am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion wechselte Tuma als Wissenschaftlicher Assistent an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen. Seit 2001 ist er an der Universität Augsburg. Seine Forschungstätigkeiten weisen Tuma als einen Experten für Produktion ebenso aus wie als einen Fachmann für Materialstrom- und Umweltmanagement. Bereits in seiner Karlsruher und in seiner Bremer Zeit war er u. a. eingebunden in Projekte wie "Technologisch-ökologisches Koexistenzkonzept" (Volkswagenstiftung), "Organisationsmodelle und Informationssysteme für einen produktionsorientierten Umweltschutz" (BMBF), "Koordinierung von Materialströmen in internationalen Produktionsnetzen". oder "Ökonomische und ökologische Bewertung des Einsatzes regenerativer Energien in einem Verbundsystem".

Quelle: Pressemitteilung Universität Augsburg

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Axel Tuma
Lehrstuhl für Production & Supply Chain Management
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-4357
axel.tuma@wiwi.uni-augsburg.de

04.02.2011: Hochschule Augsburg zeigt regionalen Personal- und Bildungsbedarf

Mit dem Ziel das Bildungsangebot noch praxisorientierter auszurichten, untersuchten Studenten der Hochschule Augsburg von Oktober bis Dezember in 18 Interviews mit Führungskräften aus der Logistikdienstleistung und verladenden Industrie den akuten und zukünftigen Bildungsbedarf im Wirtschaftsraum A3. 

Die Logistikexperten auf Managementebene bestätigten unisono, dass gute Fachkräfte zu den elementaren Erfolgsfaktoren der Logistik zählen. Die durchschnittlichen Suchzeiten für Fachkräfte mit Hochschulabschluss betragen derzeit rund neun Wochen. Es herrscht kein akuter Fachkräftemangel. Doch zukünftig rechnen 60 Prozent der Befragten mit einem Anstieg der Suchzeiten um vier bis sechs Wochen und vor allem mit erhöhter Nachfrage im mittleren Management.

Logistik braucht Praktiker mit Prozessdenke
Bei Neueinstellungen nach Bildungsabschluss belegt die Hochschule Augsburg direkt nach der klassischen Berufsausbildung (89 %) bei 78 Prozent der Studienteilnehmer den zweiten Platz. Bemerkenswert ist, dass bei der Hälfte der Befragten Absolventen der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg (DHBW) hoch im Kurs stehen, obwohl keine solche Einrichtung direkt in der Region zu finden ist. Im Auswahlprozess für das mittlere und obere Management ist für die Befragten heute und in Zukunft Prozessdenken oberste Priorität.

Hochschule verbindet Theorie mit der Praxis
Mit der Professur für Organisation und Logistik und einer weiteren für Logistik und Supply Chain Management entwickelt die Hochschule Augsburg ein Kompetenzfeld für Materialwirtschaft und Logistik. Dabei konzentriert sich die Ausbildung der Studenten auf den Bezug zur Praxis. Aktuell sucht die Hochschule Partner aus der freien Wirtschaft für Projektseminare zu den Themen Prozessoptimierung nach Lean Management und Prozesskosten. Weitere Auskünfte zur möglichen Zusammenarbeit mit studentischen Teams im Rahmen von Beratungsprojekten oder Projektseminaren gibt Prof. Dr. Michael Krupp  Krupp unter Telefon +49 821 5982942. Die komplette Studie kann als kostenfreies PDF bei michael.krupp@hs-augsburg.de angefordert werden. Für den Druck sind Sponsoren gesucht.

04.02.2011: Honold gründet Branchenlösung Solar - Zentrum der neuen Lösung in Augsburg

Um die Aktivitäten im Bereich der Umweltlogistik zu forcieren hat Honold die Branchenlösung Solar gegründet. Ziel der neuen Branchenlösung von Honold ist, Kunden der Energie- und Solarbranche zu bündeln, um Skaleneffekte zu erreichen.

Die Leistungen der neuen Branchenlösung Solar von Honold setzen sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Diese sind: spezifisches Solarlogistik-Know-how und standardisierte Lösungen von einem der größten süddeutschen Logistikunternehmen. Zentrum der neuen Branchenlösung Solar von Honold wird Augsburg sein.

Quelle: www.honold.net

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