Suche:

27.11.2012: GVZ Region Augsburg lässt sich messen: Platz 16 im GVZ-Ranking und ausgewählt für Klimaschutz-Benchmarking

Das GVZ Region Augsburg belegte im dritten Ranking der Deutschen GVZ-Gesellschaft (DGG) den 16. Platz. Als nächstes lässt sich der Standort in einem Klimaschutz-Benchmarking, durchgeführt vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), messen.

Im bundesweiten GVZ-Ranking belegen Nürnberg und Bremen mit jeweil 273 Punkten den ersten Platz. Augsburg hat 164 Punkte erzielt und sich damit gegenüber 2007 (Platz 31) und 2004 (Platz 33) deutlich nach vorne gearbeitet. Bei Kriterien wie Struktur und Entwicklung, Fläche und Vermarktungsstand oder Verkehrsträger und Modalität mit Fokus auf Terminalkapazitäten punktet das GVZ Region Augsburg immer wieder mit Nachhaltigkeit.

Wie „grün“ der Logistikstandort wirklich ist, misst derzeit ein vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördertes Klimaschutz-Benchmarking durchgeführt vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) mit Sitz in Bremen. Augsburg gehört zu rund zwanzig ausgewählten Güterverkehrszentren, die sich bis Ende Mai 2013 mittels Fragebogen und Vor-Ort-Besuch auf Maßnahmen für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit untersuchen lassen.

„In der Landschaft der deutschen Logistikstandorte fällt das GVZ Region Augsburg neben der verkehrsgünstigen Lage in einer Region mit hohem Logistikpotenzial besonders durch sein konsequent nachhaltig aufgebautes Konzept für Wirtschaft, Menschen und Natur auf“, sagt Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH. Weitere Informationen zum GVZ Region Augsburg (Quelle: GVZ)

02.11.2012: Italienische Handelskammer veranstaltet Logistikforum

In Kooperation mit der DVZ findet am 04. Dezember 2012 in München erstmals das Italienisch-Deutsche Logistikforum statt. Initiatorin ist die Italienische Handelskammer München-Stuttgart. Akteure im Logistiksektor südlich und nördlich der Alpen treffen sich zum Erfahrungsaustausch.

Deutsche Unternehmen, die auf der Suche nach Kooperationspartnern oder strategischen Logistikstandorten sind, profitieren von Vorträgen und hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen mit Vertretern italienischer und deutscher Institutionen. Themen sind unter anderem der italienische Transportmarkt, der liberalisierte Eisenbahnmarkt, Italienverkehre per Lkw, alpenquerender Kombinierter Verkehr, Transitstrategien durch die Schweiz sowie die italienischen Häfen und Güterverkehrszentren auf beiden Seiten der Alpen. Wer sich als Aussteller oder Sponsor der Veranstaltung präsentieren möchte wendet sich an Elisabetta Alberti (E-Mail: marketing@italcam.de; Tel: 089-96166170).

Programm in deutscher Sprache

Programm in italienischer Sprache

07.09.2012: Honold Logistik Gruppe ist neuer Logistikpartner der KUKA Roboter GmbH

Die Honold Logistik Gruppe konnte am Standort Augsburg das Hightech-Unternehmen KUKA Roboter GmbH als Kunden gewinnen. Mitte Juni hat Honold die Lagerbewirtschaftung für Zulieferteile und Spare-Parts sowie die Abwicklung von Versandaufträgen für KUKA übernommen. Damit profiliert sich das GVZ Augsburg als High-Tech-Logistik-Standort. Durch Honold werden an diesem Standort die High-Tech-Kunden Phönix Solar, Eurocopter und nun KUKA bewirtschaftet. In Summe bewirtschaftet Honold Logistik Gruppe in Augsburg rund 35.000 qm.

Neben dem Handling von Standard-Ladungsträgern dient das neue Lager auch der Abwicklung von Lang- und Schwergutware. Hierzu zählen Roboter-Spezialtechnik, beispielsweise Lineareinheiten bis 15m Länge, die Robotern als Verfahrweg dienen oder Gussteile für die Roboterproduktion.

Neben der klassischen Lagerbewirtschaftung werden auch Value-Added-Services aus den Bereichen Wareneingangsprüfung und Sequenzierung erbracht. Insgesamt stehen der KUKA Roboter GmbH 6.500 Regalstellplätze sowie 2.100 m² Blocklagerfläche zur Verfügung. Zusätzliche Kapazitäten bei erhöhtem Produktions- oder Versandaufkommen können kurzfristig bereitgestellt werden.

Die Lagerverwaltung erfolgt dabei komplett in SAP. Um die Vorteile dieses Systems mit den Anforderungen des Kunden an Performance und Flexibilität vollumfänglich nutzen zu können, wurde das Lager bereits von Anfang an für eine beleglose Abwicklung aller logistischer Prozesse durch Radio-Frequency geplant. Alle Warenbewegungen werden dabei über mobile Handhelds, sogenannte MDEs, gebucht.

Für den täglichen Güterverkehr zwischen KUKA und Honold wurde gemeinsam mit dem Kunden ein Shuttle-Konzept auf Basis von Wechsel-Trailern geplant und umgesetzt. Dieses verkehrt mehrmals täglich zwischen den Standorten und dient neben der Produktionsversorgung auch der Entsorgung des KUKA-Werkes mit Halbfertig-Produkten.

Die größte Herausforderung war allerding der Umzug der ersten Kundenware und die Einrichtung einer Interims-Lösung bis die eigentliche Halle mit Regalen und Infrastruktur ausgestattet war. Innerhalb von nur 3 Wochen nach Vergabe schaffte es Honold am Standort im GVZ Augsburg 4.000 Regalplätze und 3.000 m² Blocklagerfläche der KUKA Roboter GmbH zur Verfügung zu stellen.

20.07.2012: Osram zentralisiert Versorgung in Süddeutschland

Der Lichttechnikhersteller Osram hat Schenker Deutschland beauftragt, die Produktionsversorgung für drei Werke in Süddeutschland zu bündeln. Der Dienstleister ist bereits seit langer Zeit für Osram im Logistikzentrum Augsburg tätig. „Nun haben uns auch die Werke Eichstätt und Herbrechtingen das Beschaffungslager für ihre Produktionslogistik übertragen“, berichtet Ulrich Mair, Leiter der Schenker-Geschäftsstelle Augsburg. Dabei führt der Logistikdienstleister nach eigenen Angaben Teile und Vorprodukte von rund 280 Lieferanten zusammen, lagert sie zwischen und liefert sie bedarfsgerecht an die jeweilige Produktionsstätte aus. „Wir haben Leerfahrten durch getaktete Rundlaufverkehre ersetzt“, berichtet Osram-Logistikdirektor Ulrich Bosbach. Im GVZ Augsburg nimmt der Dienstleister rund 16.000 Paletten entgegen. Die Werke werden im täglichen Shuttleverkehr mit bis zu sechs Zustellungen kontinuierlich beliefert. Die Produktion läuft im Fünf-Schicht-Betrieb 24 Stunden an 365 Tagen.

Quelle: www.bvl.de

12.07.2012: Schwaben braucht einen Hafen

Mit der provokanten These „Schwaben braucht einen Hafen“ haben im Juni die Hochschule Augsburg und das Logistik-Cluster Schwaben eingeladen. Im Fokus stand die Studie „Nutzen und Potenziale der Augsburger Localbahn für Augsburg“. Die Studierenden der Fakultät für Wirtschaft zogen das Fazit: „Das Relikt ist eine Perle“.

Die Augsburger Localbahn bindet Augsburg umschlagfrei auf der Schiene an internationale Häfen an, betont der betreuende Hochschulprofessor Dr. Krupp. Als Frachtführerin organisiert sie Sammel- und Verteilverkehr für derzeit neun Unternehmen in Augsburg. Infrastrukturen wie die Augsburger Localbahn mit einer direkten Anbindung an das GVZ Region Augsburg binden den Standort Schwaben direkt an die Nord- und Südhäfen an. Der verlängerte Hafenkai ist aus Sicht der anschließenden Diskussionsrunde gerade für einen produktionsstarken Standort sehr wichtig. Sowohl für die Distribution der Waren als auch für die Versorgung der kaufkräftigen Region. Darin waren sich alle Diskutanten einig. Mit auf dem Podium: Stefan Blaas, Jan-Uwe Nissen, Jonas Pürckhauer und Udo Schambeck. Moderation Joachim Bomhard (AZ). Lesen Sie hier weiter.

14.06.2012: GVZ Region Augsburg: Städte begrüßen Pläne für Terminal

Der Planungsverband und der Zweckverband haben als Trägergremien des Güterverkehrszentrums (GVZ) Region Augsburg in ihrer Verbandssitzung die Pläne der Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg (TIA) mbH für die Errichtung eines Terminals für den kombinierten Verkehr einstimmig befürwortet. Als sogenannte „Träger öffentlicher Belange“ haben die Verbände in enger Zusammenarbeit mit der TIA Eckpunkte formuliert, die ein rasches Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern unterstützen.

Die TIA plant im GVZ Region Augsburg ein bimodales Umschlagterminal für den Kombinierten Verkehr. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat als Fördermittelgeber bereits die Mitfinanzierung der Investitionskosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im laufenden Planfeststellungsverfahren haben der Planungsverband und der Zweckverband als Träger des GVZ Region Augsburg die Pläne für das Bauvorhaben einstimmig begrüßt. Udo Schambeck erhält als Geschäftsführer der TIA die volle inhaltliche und politische Unterstützung für das Projekt. Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2012. Die Inbetriebnahme ist nach einjähriger Bauzeit für 2013/14 geplant. Im ersten Bauabschnitt realisiert die TIA gemeinsam mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH zwei Umschlaggleise, die den überlasteten Containerbahnhof im Stadtteil Oberhausen ablösen. Mit weiteren zwei Gleisen wird nach Bedarf das bis 2020 prognostizierte Güteraufkommen von 1,43 Millionen Tonnen pro Jahr bewältigt. In der Endausbaustufe verlagert das Terminal damit jährlich bis zu 100.000 Ladungen von der Straße auf die Schiene.

„Der Umschlagbahnhof ist der fehlende Baustein, der das Güterverkehrszentrum zu einer echten Drehscheibe im internationalen Warenverkehr macht“, sagt Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH und rechnet in den kommenden Monaten mit einer erhöhten Flächennachfrage. Derzeit sind 42 Prozent der 61 Hektar Nutzfläche auf 112 Hektar Bruttofläche verkauft. In Betrieb gegangen sind die Logistikimmobilien von Prologis, GKM Hörnlein, Honold und Hermes sowie das Nutzfahrzeug-Center von Mercedes-Benz. In unmittelbarer Nähe des Terminals betreibt der Containerlogistiker Kloiber ein Containerdepot und setzt dabei voll auf den geplanten Umschlagbahnhof.

20.04.2012: Tag der Logistik bei amazon in Graben

In ganz Deutschland fanden am Tag der Logistik über 400 Veranstaltungen zum Thema Logistik mit 340.000 Besucher statt. Auch in Augsburg war einiges geboten. So zeigte das GVZ Region Augsburg allen Interessierten seine „grüne Seite“. In der „augsburger Jobs-Straßenbahn“ erfuhren Personaler, wie Sie mit modernen Kommunikationskanälen Fachkräfte rekrutieren können. Für Studierende öffnete die MAN Diesel & Turbo SE am Tag der Logistik die Türen zu einer Werksführung. B4B SCHWABEN war ein bisschen außerhalb von Augsburg unterwegs und zwar bei amazon in Graben.

Hier der Link zum Artikel und zur Bildergallerie

 

19.04.2012: Dehner startet Zusammenarbeit mit Amazon

Europas größte Garten-Center-Gruppe Dehner und der Onlinehändler Amazon starten eine Zusammenarbeit. In Kürze werden mehr als 300 Produkte der Dehner-Eigenmarken auf Amazon.de erhältlich sein. Das Angebot umfasst ein breites Portfolio an Artikeln aus den Bereichen Heimtiernahrung, Tierzubehör, Düngemittel sowie Saatgut und dient als Ergänzung zu den bestehenden 108 Dehner-Standorten in Deutschland und Österreich.

Quelle: www.b4bschwaben.de

17.04.2012: Dachser bleibt auf Wachstumskurs

Der international tätige Logistikdienstleister Dachser verzeichnete 2011 ein zweistelliges Wachstum und erhöhte seinen Konzernumsatz um 13 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. An 315 weltweiten Standorten tragen 21.000 Menschen zum Erfolg des Familienunternehmens bei.
 
Insgesamt bewegte Dachser 2011 49,3 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 37,1 Millionen Tonnen. „Im vergangenen Jahr haben sich die Märkte nach Krise und Aufholphase wieder etwas beruhigt. Dachser ist damit wieder in den Wachstumskorridor zurückgekehrt, den wir für eine nachhaltige, organische Entwicklung als ideal definiert haben“, kommentiert der Sprecher der Geschäftsführung Bernhard Simon die Geschäftszahlen.

Rund 1,3 Milliarden Euro will Dachser in den kommenden fünf Jahren investieren, und das vor allem in sein europäisches Landverkehrsnetzwerk.

Qualifizierte Fachkräfte – ein besonderes „Plus“

Besonders am Herzen liegt Bernhard Simon darüber hinaus das Investment in kommende Generationen: „Über 1.200 junge Menschen absolvieren derzeit eine Berufsausbildung bei Dachser in Deutschland. Nur wer selbst konsequent aus- und weiterbildet, kann dem Fachkräftemangel begegnen“. Von den heute 21.000 Menschen arbeiten 12.400 in Deutschland und 8.600 im Ausland.

Dachser European Logistics

Das größte Dachser-Geschäftsfeld erwirtschaftete einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro und trägt damit 61 Prozent zum Konzernumsatz bei. Das europäische Landverkehrsnetzwerk als Herzstück des Unternehmens wurde 2011 weiter gestärkt. Über drei Eurohubs in Bratislava, Clermont-Ferrand und Überherrn/Saarland kann Dachser Stückgut im paneuropäischen Linienverkehr noch gezielter und systematischer bündeln und optimiert dadurch Auslastung, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Transporte.

Dachser Air & Sea Logistics mit ehrgeizigen Wachstumsplänen

Der lebhafte Welthandel machte das Geschäftsfeld Air & Sea Logistics auch 2011 zum Wachstumsmotor. Der Umsatz kletterte erstmals über die Milliardengrenze (1,1 Mrd. Euro), was einem Zuwachs von 17 Prozent entspricht. Die Wachstumsziele setzt Dachser auch weiterhin hoch: Bis 2017 will Dachser seinen Umsatz mit Luft- und Seefracht auf 2,2 Milliarden Euro verdoppeln. 5.000 Mitarbeiter in 220 Niederlassungen werden dann für das Dachser Geschäftsfeld Air & Sea Logistics arbeiten. In 2011 waren es 3.200 Mitarbeiter in 141 Betriebsstätten in 28 Ländern. Das Netz wird bis 2017 auf 49 Länder erweitert.

Für Integration und Standardisierung wird die eigenentwickelte Speditionssoftware Othello sorgen, die derzeit und in den kommenden Jahren sukzessive in allen Dachser Air & Sea Logistics-Niederlassungen implementiert wird. Mit weltweit einheitlichen, eng integrierten Transport-Management-Systemen wird Dachser seinen Kunden einen durchgängigen, transparenten Informationsfluss mit hoher Datenqualität bieten, und das unabhängig von Standort oder Transportmittel.

Dachser Food Logistics

Dachser Food Logistics erhöhte 2011 seinen Umsatz auf 555 Millionen Euro – ein sattes Umsatzplus von 16 Prozent. Damit hat sich das Geschäftsfeld sehr gut am Markt behauptet und einen Anteil am Gesamtumsatz von 13 Prozent.

Ausblick 2012

Dachser will auch im laufenden Geschäftsjahr wieder zweistellig wachsen und weiterhin in den Ausbau seines europäischen und internationalen Netzwerks investieren.

Quelle: www.dachser.com

30.03.2012: Tag der Logistik im Wirtschaftsraum A3

Am Tag der Logistik 2012 werden bundesweit über 300 Veranstaltungen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Auch im Wirtschaftsraum Augsburg A3 gibt es vier verschiedene Veranstaltungen zum Thema Logistik. Interessierten Gästen werden dabei verschiedenste logitische Leistungen der Region näher gebracht. Angeboten wird "Logistik im Grünen" von der GVZ, eine Werksführung der MAN mit Simulationsspiel, eine Informationsveranstaltung von Amazon zu Karrieremöglichkeiten sowie Modernes-Fachkräfterecruiting in der Straßenbahn von der Joblocal GmbH und der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

Detailierte Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen, deren Beginn und Ende über den Programmflyer von A3.    

Hier der Link zum Flyer

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter:

www.region-A3.com/tagderlogistik_2012.html

09.01.2012: LOGinS bei der Expertenrunde Road-to-Rail in Vorarlberg

Vorarlberg ist für Schwaben ein wichtiger Austauschpartner und für das GVZ Region Augsburg das Tor in die Schweiz und nach Italien. Die Deutsche Bahn realisiert mit der ABS 48 eine verbesserte Anbindung und beide Regionen versuchen den Stellenwert intermodaler Schnittstellen durch Ausbau-/Neubau von Terminals des kombinierten Verkehrs zu stärken. Die unternehmerischen Verflechtungen sind vielfältig, Strukturen vielfach ähnlich.
 
Da liegt es nahe, dass sich Logistiker aus Schwaben auch in Vorarlberg engagieren. Gesagt - getan, der Arbeitskreis Road-to-Rail ist am 25. November 2011 gestartet.

 
Ziele des Arbeitskreises des VNL und der WKO sind:  

  • ein genaueres Bild von der Infrastruktur des Güterbahnverkehrs in der Region zu gewinnen abgestützt durch Statistiken und Analysen 
  • die Anforderungen der Unternehmen an den Güterbahnverkehr und an die Terminal zu klären
  • durch Zusammenarbeit der Teilnehmer und Nutzung von Synergie Effekten zu einer Optimierung der Transportlogistik auf der Schiene zu kommen

Im Bereich Wagenladungsverkehr mit Gleisanschluss (DE) bzw. Anschlussbahn (AT), Intermodale Terminals und übergeordnete Bahninfrastruktur wurde der aktuelle Stand in Schwaben von  Stefan Blaas vorgestellt und auch auf die Hintergründe der Logistikinitiativen eingegangen.
 

Teilgenommen haben Kraft Foods Europe, Rhomberg Bahntechnik, Haberkorn Ulmer, Imtech ICT Austria, LOGinS/Süddeutsche Consultants und LTW.

Weitere Teilnehmer, die beim nächsten Workshop erwartet werden sind Swissterminal AG, Panalpina Welttransport, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Rail Cargo Austria, Blum und Gebrüder Weiss. 

 
Nähere Informationen und Impressionen aus dem ersten Workshop finden Sie hier: http://www.vnl.at/Arbeitskreise-Road-to-Rail-VNL-West.2046.0.html

 
Stefan Blaas
Logistik in Schwaben
c/o Süddeutsche Consultants
Maximilianstraße 19
DE-86150 Augsburg
FON +49-821-3199316
FAX  +49-821-3199319
Mobil +49-179-5013919
www.sueddeutsche-consultants.de

Expertenrunde road-to-rail in Vorarlberg

15.01.2012: Weiterer Meilenstein für Umschlagterminal im GVZ Region Augsburg

Die Terminalinvestitionsgesellschaft TIA befindet sich derzeit in Abstimmungsgesprächen mit der Regierung von Oberbayern, um das für die Umsetzung des geplanten Umschlagterminals im GVZ Region Augsburg notwendige eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren erfolgreich abschließen zu können. Die Investitionskosten für das Terminal in der 1. Ausbaustufe werden auf ca. 21 Mio Euro geschätzt. Beim Eisenbahnbundesamt wurden gemäß den geltenden Förderrichtlinien entsprechende Bundeszuschüsse beantragt und in Aussicht gestellt.

Die TIA (Augsburger Localbahn GmbH und Spedition Nuber GmbH) nimmt in enger Kooperation mit der DUSS (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene – Straße mbh) bei der Realisierung des Umschlagterminals im GVZ Region Augsburg einen weiteren Meilenstein in Angriff. Das Projekt für die Stadt Augsburg und die Region befindet sich auf der Zielgerade.

15.02.2012: Erste Gigaliner-Fahrt führt durchs Allgäu

Der Gigaliner der Firma Ansorge Logistic aus dem Ostallgäu hat seine Jungfernfahrt erfolgreich absolviert. Trotz vieler Befürchtungen war der Riese ziemlich unauffällig unterwegs.

Begleitet von einem großen Aufgebot an Presse ging am heutigen Freitag der erste Gigaliner auf Jungfernfahrt. Von Biessenhofen (Ostallgäu) ging es zum Münchner Kombibahnhof, wo die Ladung ihren Weg auf Schienen fortsetzte. Wolfgang Thoma ist Geschäftsführer der Spedition Ansorge, die den ersten Lang-Lkw im Bundesgebiet ins Rennen schickte. Ein aufregender Tag für ihn, auch wenn die Abläufe nahezu identisch mit denen der anderen Fahrten waren: "Die Arbeiten rund um die Fahrt waren nicht anders als sonst, allerdings hatten wir einiges zu organisieren. Wir haben beispielsweise die Polizeiinspektionen entlang der Strecke informiert."

Alle Befürchtungen, dass die bis zu 25 Meter langen Gigaliner zu groß, laut, zu sperrig sind und in Kreisverkehren und engeren Straßenpassagen Probleme bekommen könnten, haben sich auf der ersten Tour noch nicht bestätigt. "Die anderen Autofahrer haben uns oftmals gar nicht bemerkt. Nur am Schild auf der Rückseite des Lasters ist einigen aufgefallen, dass es sich um einen Lang-Lkw handelt", berichtet Thoma. Zudem sollen die Laster hauptsächlich auf breiten Autobahnen unterwegs sein.

Großen Wert legt der Geschäftsführer auf die großen Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen wurden. Der Gigaliner verfügt neben vielen technischen Hilfen beispielsweise über eine Rückfahrkamera. Außerdem wird vom Ölverbrauch bis zum CO²-Ausstoß alles aufgezeichnet und ausgewertet. Die Daten werden innerhalb eines Gigaliner-Feldtests über fünf Jahre erhoben. Thoma ist sehr optimistisch, durch den Feldtest viele Erkenntnisse zu gewinnen.

Wenn er auch sehr groß ist, die CO²-Ersparnis des Giganten ist nicht unerheblich. "Wir haben aus drei Lkws zwei gemacht", sagt Thoma. Das bedeute deutlich weniger Spritverbrauch und eine geringere Belastung der Luft. Auf das Argument, dass durch die größeren Lkws Arbeitsplätze verloren gehen, entgenet Thoma: "Uns fehlen jedes Jahr Kraftfahrer. Wenn uns der Arbeitsmarkt die Leute nicht bieten kann, dann gehen wir eben auf längere Laster über." In naher Zukunft will die Ansorge Spedition noch mehr Gigaliner auf die Straße schicken. Wieviele genau, das hänge Thoma zufolge allerdings von der konjunkturellen Lage  ab. Die Nachfrage vieler Unternehmen nach den Lang-Lkws sei jedenfalls da.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

09.03.2012: Rail Cargo Austria und T.O.Delta Group starten eine Allianz für den Güterverkehr auf der Schiene unter Einbeziehung des Hafen Triest

Rail Cargo Austria und der Hafen Triest starten eine neue Initiative zur Ankurbelung der Gütertransporte auf der Schiene von Mittel- und Südosteuropa nach Nordostitalien und retour. Unter dem Titel „Grenzenloser Güterverkehr – der kürzeste Weg zwischen Zentral- und Südosteuropa“ stellten die Güterbahn und der Trieste Marine Terminal als Teil der T.O.Delta Group gestern am Abend in Wien die Details ihrer kürzlich beschlossenen Kooperation vor.

 „Um den Güterverkehr auf der Schiene zwischen Zentral- und Südosteuropa weiter auszubauen, arbeite man künftig zusammen und öffne dem Hafen Triest damit neue Wege und Verbindungen“, verkündete der RCA-Vorstand Erik Regter im Beisein von Fabrizio Zerbini, Geschäftsführer von Trieste Marine Terminal. Im Zentrum der Partnerschaft stehen reine Container-Ganzzugverkehre, die von der Rail Cargo Italia in eigener Traktion im Rundlauf von und nach Triest geführt werden. Konkret bietet der "Empress Elisabeth Shuttle" einmal pro Woche eine Verbindung nach Budapest, der "Bavaria Shuttle" fünf mal pro Woche nach München, sowie der "Patrizia Shuttle" einmal pro Woche nach Ulm. Geplantes Ziel ist es im Jahr 2012 rund 3.000 Ganzzüge von und nach Triest zu führen.

Triest ist einer der wichtigsten Warenumschlagplätze im Land- und Seeverkehr für Transporte von Mittel- und Südosteuropa in den Rest der Welt und retour. Das Trieste Marine Terminal zählt mit einer vom Management mit 50 Prozent bezifferten Wachstumsrate zu den bedeutendsten Hafenanlagen in der Region.

Quelle: www.oevz.com

14.03.2012: Abschlussveranstaltungen TRANSITECTS

Das Interreg IVB-Projekt TRANSITECTS hat zum Ziel Alpenquerende Güterverkehre verstärkt auf der Schiene abzuwickeln.  

In enger Kooperation mit dem Logistikmarkt sind verlässliche Kombiverkehrsangebote für den transalpinen Güterverkehr entwickelt worden und sollen nun umgesetzt werden.

So können z.B auch in Oberbayern, Schwaben und der Region Donau-Iller neue Zug­verbindungen entstehen, soweit die Verlader und Spediteure Ihr großes Interesse in konkrete Nachfrage transferieren.

Um diesen Prozess anzustoßen werden die Projektergebnisse in drei Veranstaltungen in Bayern und Baden-Württemberg vorgestellt und diskutiert:

----------------------

Ulm | 20.03.2012 | 14:00 Uhr    

Intermodal über die Alpen – Neue Konzepte für den alpenquerenden Güterverkehr

Saal des Stadthauses Ulm, Münsterplatz 20, 89073 Ulm

Schwerpunkte:

  • Unbegleiteter Kombinierter Verkehr Donau–Iller - Lombardei
  • Perspektiven der Anbindung aus der Lombardei insbesondere nach Ligurien
  • Rola Landsberg Trento
  • Unbegleiteter Kombinierter Verkehr via Arlberg und Brenner 

Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt:

Regionalverband Donau Iller
Dipl. Geogr.  Hannes Sichert
FON +49-731-17608-14 hannes.sichert@rvdi.de
Schwambergerstraße 35 DE-89073 Ulm www.rvdi.de

----------------------

München |28.03.2012 | 14:00 Uhr    

Neue KV-Konzepte für den Güterverkehr im Alpenraum

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Prinzregentenstraße 28, 80538 München 

Die österreichischen Partner des EU-geförderten Projekts TRANSITECTS (bmvit, die Länder Tirol, Kärnten und Salzburg), und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sowie der Projektkoordinator LKZ Prien GmbH laden zur Information und Diskussion ein:

http://www.lkzprien.de/de/main/neue-kv-konzepte-fuer-den-gueterverkehr-im-alpenraum_2.htm

----------------------

Prien |09.05.2012 | 10:00 Uhr

Abschlusskonferenz TRANSITECTS

Yachthotel Chiemsee, Harrasser Straße 49, 83209 Prien am Chiemsee

Die Ergebnisse aus dem derzeit größten Verkehrsprojekt aus dem Alpenraum werden in der Abschlusskonferenz dargestellt. Dabei zeigen die 16 Partner aus 4 Ländern im Gesamtüberblick, wie Verkehre nachhaltig von der Straße auf die Schiene verlagert werden können.

http://bayern-innovativ.de/logistikinnovativ2012

--------------------------

Hintergrund:

TRANSITECTS - Transalpine Transport Architects gefördert im Rahmen von INTERREG IVB Alpine Space Interreg IVc

Das wesentliche Ziel des Projektes TRANSITECTS besteht in der Entwicklung und Umsetzung attraktiver Verkehrs- und Logistikprodukte und -systeme. Durch neue intermodale Lösungen sollen Engpässe auf Alpen querenden Verkehrskorridoren und negative Effekte der damit verbundenen hohen Verkehrsbelastung minimiert werden:

Verkehrsarchitekten entwerfen nachhaltige intermodale Lösungen, die auf die Bedürfnisse sich verändernder Märkte eingehen. In enger Kooperation mit dem Logistikmarkt werden verlässliche, Kombiverkehrsangebote für den transalpinen Güterverkehr entwickelt und umgesetzt. In Schwaben können neue Zugverbindungen entstehen, wenn die Branche Interesse zeigt.

  • TRANSITECTS verbessert die Attraktivität und Erreichbarkeit des Schienennetzes für den Logistikmarkt im Alpenraum, indem intermodale Knoten ausgebaut und neue Zugverbindungen entwickelt werden.
  • TRANSITECTS entlastet alpine Verkehrsverbindungen, indem es konkrete Alternativen zur Straße anbietet. Neue, tragfähige Bahnservices für den transalpinen Güterverkehr helfen dabei, die Verkehrsbelastung auf alpinen Straßen und damit auch deren negative Effekte zu reduzieren.
  • TRANSITECTS verwirklicht eine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene, indem das Schienensystem unter allen beteiligten Akteuren aktiv beworben und unterstützt wird. Logistikunternehmer aus der Region Stuttgart erhalten im Rahmen des Projektes die Möglichkeit die Angebote vor Ort in den Mittelmeerhäfen und entlang der alpenquerenden Trassen zu besichtigen und neue Geschäftskontakte anzubahnen.

22.03.2012: Prologis-Park wächst weiter

Der Logistikdienstleister baut eine neue Halle, in die sich die Bahntochter Schenker einmieten wird. Die Gesamtinvestition liegt bei 30 Millionen Euro.

 

Der Logistikdienstleister Prologis baut den Standort im Güterverkehrszentrum (GVZ)  weiter aus. Gestern wurde der Grundstein für eine weitere Halle im Prologis-Park Augsburg gelegt. In das 10000 Quadatmeter große Gebäude, das im Herbst dieses Jahres fertig sein soll, wird sich das Logistikunternehmen DB Schenker Logistics einmieten.

 

Prologis verfügt im GVZ bereits über rund 30.000 Quadratmeter Hallenflächen. Mieter sind das Logistikunternehmen Honold und die Bahntochter Schenker, die sich nun vergrößern will. Die Investitionen im GVZ belauf­en sich nach Angaben von Prologis auf insgesamt rund 30 Millionen Euro. 2008 hatte Prologis, das welt­weit zu den führenden Eignern, Be­treibern und Entwicklern von Lo­gistikimmobilien zählt, die Ent­scheidung getroffen, ins GVZ im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß zu ziehen - „weil wir überzeugt sind, dass dieser Standort die ideale Basis für logisti­sche Aktivitäten bietet", sagte Sa­scha Petersmann von Prologis ges­tern bei der Grundsteinlegung. Pro­logis stellt seinen Kunden Hallen und verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung. Der Plan ging auf. Inzwischen geht das Unternehmen bereits den dritten Bauabschnitt auf seinem 93.000 Quadratmeter großen Areal an. Eine nochmalige Vergrößerung wäre möglich. „Wir erwarten für Augsburg weiteres Wachstum", be­tonte Petersmann.

 

Auch der Mieter Schenker ist mit der bisherigen Entwicklung seines Geschäfts im GVZ zufrieden. Erst vor einem Jahr hatte sich das Logis­tikunternehmen bei Prologis einge­mietet. Die Nachfrage sei gut. „Wir sind zu 100 Prozent ausgelastet", sagte Geschäftsleiter Ulrich Mair. Größter Kunde ist derzeit der Lam­penhersteller Osram. Vom GVZ aus versorgt Schenker dessen Produkti­onsstandorte in Augsburg, Her­brechtingen und Eichstätt mit Vor­erzeugnissen zur Weiterverarbei­tung. Bereits jetzt stehe man mit Kunden in Verhandlung, die man nach Inbetriebnahme der neuen Halle bedienen könne, hieß es ges­tern. Möglich wäre aber auch, dass das Geschäft der bestehenden Standorte - unter anderem in Gersthofen - umstrukturiert werde. Ak­tuell beschäftigt Schenker etwa 20 fest angestellte Mitarbeiter im GVZ. Je nach Auftragsvolumen kommen weitere Saisonkräfte hinzu. Möglich wäre eine Aufstockung, wenn die neue Halle in Betrieb geht.

 

Der Eigentümer bei Prologis setzt beim Bau der Halle auf ökologische Standards und Nachhaltigkeit. Von den drei beteiligten Kommunen wird das begrüßt. „Das ist ein The­ma, das uns sehr beschäftigt", sagte Hansjörg Durz, Bürgermeister von Neusäß.

 

Quelle: Augsburger Allgemeine

23.03.2012: GVZ Region Augsburg - Drehkreuz für Waren aus aller Welt

Immer mehr Firmen siedeln sich im Städtedreieck an. Doch noch immer fehlt das wichtige Bahnterminal. 42 Prozent der Flächen im GVZ sind bereits verkauft, auf vielen Grundstücken wird rege gebaut und weitere Interessenten warten bereits. Aber erst wenn das Umschlagsterminal fertiggestellt ist, wird das Logistikzentrum im Städtedreieck Augsburg, Neusäß und Gersthofen so richtig in Fahrt kommen. Wer auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Augsburg-Ost und Neusäß fährt, sieht südlich der A8 die Kräne emporragen. Stockwerk um Stockwerk wachsen die Gebäude nach oben, neue Hallen entstehen. Es tut sich was im Güterverkehrszentrum (GVZ).

Am Mittwoch fand die Grundsteinlegung für ein weiteres wichtiges Projekt statt. Der Logistik-Dienstleister Prologis begann mit dem Bau einer neuen Lagerhalle für Bahntochter Schenker (AZ berichtete). Auch der Logistiker Kloiber erweitert derzeit seinen bestehenden Betrieb, in dem Überseecontainer umgeschlagen werden. Doch nicht nur in der baulichen Entwicklung spiegelt sich die Bedeutung des GVZ wider. Wer durch die riesigen Hallen spaziert und all die Waren sieht, die hier eingelagert werden, erkennt, wie wichtig der Umschlagplatz im Städtedreieck Augsburg/Neusäß/Gersthofen ist. Für das Logistik-Unternehmen Honold, das in Neu-Ulm beheimatet ist, ist es so wichtig, dass man im vergangenen Jahr die Geschäftsführung für den Bereich Transport komplett nach Augsburg verlagert hat. In ganz Europa beschäftigt Honold etwa 1350 Mitarbeiter, im GVZ sind es 200. Langfristig soll Augsburg zum größten Standort werden, sagt Geschäftsführer Heiner Matthias Honold.

Noch in diesem Jahr könnten die Arbeiten losgehen

Doch damit das Güterverkehrszentrum tatsächlich zum Drehkreuz für Waren aus der ganzen Welt werden kann, fehlt noch ein entscheidender Baustein: das Bahnterminal. Es soll Schiene und Straße verknüpfen und den ansässigen Firmen damit eine weitere Transportmöglichkeit eröffnen. Derzeit werden die Waren noch am Oberhauser Container-Bahnhof umgeschlagen. Allerdings können dort nur gut 22.000 Ladeeinheiten pro Jahr verladen werden. Im neuen Terminal sollen es in einer ersten Ausbaustufe drei- bis viermal so viele sein. Letztlich sogar mehr als 100.000 Einheiten. Doch die Planungen ziehen sich hin. Noch liege man im Zeitplan, sagt Udo Schambeck. Er leitet die Terminal-investitionsgesellschaft Augsburg – kurz TIA. Gemeinsam mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße DUSS plant die TIA das Terminal. 21 Millionen wird das Projekt kosten. Das Eisenbahnbundesamt hat inzwischen eine Förderung in Aussicht gestellt.

Was fehlt, ist die Genehmigung. Damit wird laut Schmidtmann in diesem Jahr gerechnet. Spätestens Anfang 2014 soll das Terminal in Betrieb gehen. „Wir erwarten dadurch einen Riesen-Schub für das GVZ“, sagt Schmidtmann, der nach der Wahl des bisherigen zweiten Geschäftsführers Gerhard Ecker zum Lindauer Oberbürgermeister vorübergehend alleine an der Spitze steht.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

30.03.2012: 6. Ulmer Logistiktag am 10. Mai 2012

„Supply Chain Management – Steuerung von Netzwerken“ ist der Titel des 6. Ulmer Logistiktages der IHK Ulm und Schwaben am 10. Mai 2012 in der Donauhalle Ulm. Kooperationspartner ist die Bundesvereinigung Logistik (BVL). Die Veranstaltung greift die Netzwerksteuerung in den globalen Wertschöpfungsketten als Leitthema auf. Im Mittelpunkt stehen dabei Werkzeuge und Strategien, mit denen sich die Komplexität beherrschen lässt. Zu den Referenten gehören unter anderem Prof. Wolfgang Stölzle von der Universität St. Gallen zum Thema „Performance Management in der Supply Chain“, Dr. Karl Nowak, Leiter Zentralbereich Einkauf und Logistik bei Bosch, zum Thema „Supply Chain Management in unsicheren Zeiten“ sowie Dr. Udo Altmeier, Teamleiter von DB Projektbau in Stuttgart, der die logistischen Herausforderungen der Großbaustelle Stuttgart 21 erläutern wird.

Weitere Informationen unter www.ulmer-logistikag.de

05.05.2012: Weltbild investiert in den Standort Augsburg

Es soll ein Vorzeigeprojekt in der Logistik werden, das neue vollautomatische Kistenlager von Weltbild. Mit der Millioneninvestition am Standort Augsburg bekennt sich das Unternehmen ganz klar zur Fuggerstadt und den Fortbestand des Unternehmens.

Weltbild investiert Millionen am Standort Augsburg. Mit der Investition gestaltet Weltbild seine Logistik flexibler, schneller und noch zuverlässiger. In Lechhausen entsteht ein neues Vorzeigeprojekt in der Logistik. Neben dem weithin sichtbaren Hochregallager von Weltbild, entsteht ein so genanntes vollautomatisches Kistenlager mit IT-gesteuerter Fördertechnik. Es bietet Platz für bis zu 40.000 verschiedene Artikel und ergänzt die bisherige Auslieferung durch modernste Technologie im Versandbereich nach dem Prinzip „Ware zum Mann“. Bei strahlendem Wetter wurde in der vergangenen Woche der Grundstein für das 40 x 65 Meter große und 24 Meter hohe Gebäude von Weltbild gelegt.

Vorsprung durch Hightech in der Logistik

„Mit diesem Projekt sichert sich Weltbild seinen Vorsprung durch eine innovative Logistiklösung“, betonte Weltbild-Geschäftsführer Carel Halff bei der Grundsteinlegung. „Ein breites Sortiment und erstklassiger Lieferservice sind im Internetzeitalter ein Muss.“ Bernhard Waldmann und Harald Brückel von der Baufirma Geiger und die bewährten Projektfirmen aus der Region sowie Architekt Peter Kögl und Werner Steininger vom österreichischen Logistikexperten TGW nahmen an der Grundsteinlegung teil.

Kistenlager soll Anfang 2013 eröffnen

Der neue Weltbild-Bau, der ein innovatives Lager mit über 100 selbstfahrenden Shuttles für den Warentransport enthält, soll Anfang 2013 in Betrieb genommen werden. Künftig fährt dann die bestellte Ware in den Shuttleboxen aus dem Lagerregal zu den Mitarbeitern, die die Päckchen für die Millionen Weltbild-Kunden packen. Lange Laufstrecken für die Versandmitarbeiter entfallen und die Liefergeschwindigkeit für die Kunden steigt.

Quelle: www.b4b-schwaben.de

Aktuelle News
GVZ Umschlag-Terminal genehmigt
Mit dem Neubau des Bahn Umschlag-Terminals im Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg wird ein ...
Baubeginn für KV-Terminal im GVZ Augsburg im nächsten Jahr
Bahn frei für die Schiene: Das langersehnte Terminal für den Kombinierten Verkehr im GVZ Augsburg ...
Hermes baut neues Verteilerzentrum am Lechfeld
Die Europazentrale des Paketversenders und Logistikunternehmens Hermes hat den Bau einer neuen ...
Augsburg entwickelt sich zum Logistik-Drehkreuz in Süddeutschland
Von Augsburg in die Welt: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) der Region entwickelt sich zu einem ...
Das Güterverkehrszentrum an der A8 wächst - zwei Dinge fehlen noch
Im Güterverkehrszentrum an der A8 schießen fünf Jahre nach dem Start die Hallen aus dem Boden. Was ...
Kontakt | Impressum © LOGinS 2020