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29.12.2014: Warum das Container-Terminal weiter auf sich warten lässt

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) im Augsburger Norden hat noch immer keinen Gleisanschluss. Es gab Verzögerungen. Aus Nachbarkommunen kommt zunehmend Kritik.

Der seit Jahren geplante Gleisanschluss des Güterverkehrszentrums (GVZ) im Städtedreieck von Augsburg, Neusäß und Gersthofen wird frühestens Anfang 2017 fertig sein. Das gab die Investitionsgesellschaft auf Anfrage unserer Reaktion bekannt. Das Güterverkehrszentrum soll Jobmotor und das Tor zur Welt für die hiesige Wirtschaft sein – mehrere Konzerne aus der Region lassen ihre Lagerhaltung dort von Dienstleistern erledigen. Die Kernidee ist, Waren von der Straße auf die Schiene zu bringen. Nach ursprünglichen Planungen sollten auf dem Areal südlich der Autobahn nahe Ikea schon jetzt Container von der Schiene auf die Straße und umgekehrt wechseln.

Es habe bei der Genehmigung Verzögerungen gegeben, so die Investitionsgesellschaft für das Terminal, das die Augsburger Localbahn, die Spedition Nuber und die Bahn-Tochter DUSS (Deutsche Umschlagsgesellschaft Schiene-Straße) auf die Beine stellen wollen. Hintergrund ist offenbar, dass es Diskussionen darüber gab, welche Umweltschutzanforderungen gestellt werden. Konkret ging es um die Frage, welche Bereiche des Terminals zum Schutz des Grundwassers nach unten abgedichtet werden müssen. Das Genehmigungsverfahren für das Augsburger Terminal fiel mit einer bundesweiten Diskussion zu dem Thema zusammen. Kurz vor Weihnachten habe man überarbeitete Planunterlagen an die Regierung von Oberbayern als Genehmigungsbehörde geschickt, so Localbahn-Chef Udo Schambeck. Man rechne nun mit einem schnellen Verfahren. „Der Bau des Terminals ist dann zu Beginn des Jahres 2016 und die Fertigstellung Anfang 2017 geplant.“ Die Kosten dürften deutlich über 20 Millionen Euro liegen, der Großteil soll gefördert werden.

Das Bahnterminal mit Containerlagerplätzen könnte dem GVZ einen neuen Schub geben. Momentan werden Container in Augsburg-Oberhausen umgeschlagen. Die dortige Anlage schafft 21 000 Einheiten jährlich – für die Region werden aber bis 2025 bis zu 80 000 Einheiten prognostiziert. In einem ersten Schritt wird das neue Terminal um die 45 000 Container jährlich packen. Mit speziellen Fahrzeugen werden die Metallboxen auf- und abgeladen. In einem zweiten Ausbauschritt sollen bis zu drei Portalkräne die Container hin- und herhieven. Dann wären 100 000 Einheiten jährlich zu schaffen.

Im Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg, wo die Geschäftsführung des GVZ angesiedelt ist, sieht man die Verzögerung gelassen. Man sei mit dem Vermarktungsstand zufrieden, sagt Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer des GVZ. „Vielleicht hätten wir zwei oder drei Flächen eher vermarkten können, aber wir haben die Zeit genutzt, um andere potenzielle Kunden anzusprechen.“ Schmidtmann geht damit indirekt auf Kritik ein, die aus den Nachbarkommunen zu hören ist. Der Gersthofer Bürgermeister Michael Wörle sagte zum Vermarktungsstand von rund 55 Prozent vor kurzem auf einer Versammlung von Unternehmern: „Das ist nicht befriedigend.“ Auch von Firmenvertretern gab es kein Lob. Seit fünf Jahren herrsche Stillstand, die Preise und die Auflagen seien zu hoch, hieß es.

Tatsächlich gab es seit fünf Jahren keine größeren Grundstücksverkäufe mehr. Allerdings entstanden auf bereits verkauften Arealen neue Hallen. Und zutreffend ist auch, dass der Bebauungsplan Vorgaben macht, was den Lärmschutz für Anwohner im Augsburger Stadtteil Bärenkeller betrifft. Auch ist klipp und klar festgeschrieben, dass man dauerhaft nur Unternehmen aus dem Bereich Logistik haben möchte. Auch ein späterer Verkauf einer Halle an eine Firma, die mit dem Transportwesen im weiteren Sinn nichts zu tun hat, ist ausgeschlossen. Andreas Schmid Logistik, ein Gersthofer Unternehmen, sah deshalb von einer Ansiedlung im GVZ ab.

„Es ist eben kein x-beliebiges Gewerbegebiet“, sagt Schmidtmann. Aufgrund der Größe der Grundstücke müsse ein ansiedlungswilliges Unternehmen samt Hallenbau mindestens zehn Millionen Euro mitbringen. „Solche Interessenten muss man gezielt ansprechen“, so Schmidtmann. Ohnedies liege man in der Vermarktung nicht schlecht. Denn von den 62 Hektar Nutzfläche müsse man ein 83 000 Quadratmeter großes Grundstück abziehen, das für das Terminal und Firmen, die sich mit kombiniertem Straße-Schienen-Verkehr befassen, vorgesehen ist. Ohne diese Fläche komme man auf einen Stand von 73 Prozent, wenn man verkaufte Flächen und solche, bei denen man in konkreten Verhandlungen steht, betrachte. DHL wird 2015 ein Gebäude für die Paket-Logistik errichten, das das Verteilzentrum in Gersthofen unterstützt. Während das Gersthofer Zentrum, eines von 33 bundesweit, Pakete für die ganze Region sortiert, soll im GVZ die Feinsortierung nach Zustellbezirken in Augsburg und Umgebung erfolgen. Bei mehreren anderen Grundstücken könne man noch keinen Vertragsabschluss vermelden, sei aber kurz davor, so Schmidtmann. „In den kommenden Wochen könnte sich schon etwas tun.“

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

23.10.2014: Schwaben wird zum Zentrallager für ganz Europa

Deutschland ist das wichtigste Logistik-Land auf dem Kontinent. Und Schwaben spielt dabei eine immer größere Rolle.

Viele Autofahrer schimpfen über immer mehr Lastwagen auf den Autobahnen und die „Elefanten-Rennen“ der Brummis. Aber wehe, wenn mal der Lieblingsjoghurt nicht im Supermarktregal steht oder der Internethändler die bestellten Schuhe nicht rechtzeitig bringt. Dann ist der verwöhnte Kunde, der immer alles zu jeder Zeit haben will, schnell verärgert.

Umsätze in der Logistikbranche schnellen in die Höhe

Die Verbraucher haben sich an den fast unbegrenzten Zugriff auf die Waren gewöhnt. Und auch die Industrie will ihre Bauteile „just in time“ geliefert bekommen, also genau zu der Zeit, in der sie bei der Produktion gebraucht werden. All das führt zu einem Anwachsen der Logistikbranche, die den Transport der Güter und zunehmend auch die Lagerhaltung für Firmen übernimmt. Sichtbar ist das vor allem an den großen Hallen in der Nähe von Autobahnkreuzen.

Deutschland ist wegen seiner guten Verkehrsverbindungen und seiner geografischen Lage „das größte Logistik-Land und das Zentrallager für Europa“, sagte Uwe Veres-Homm von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services in Nürnberg, das seit 1995 die Zusammenhänge von logistischen Netzwerken, ihrer Märkte, Prozesse und Dienstleistungen untersucht, jetzt in Memmingen. Dort traf sich das Logistic Cluster Schwaben mit Unternehmern aus der Region. Warum gerade in Memmingen? Weil die Stadt mit ihrem Autobahnkreuz eines von vier Logistikzentren in Schwaben ist. Dazu zählen die Knotenpunkte Augsburg und Ulm sowie seit kurzem das riesige Auslieferungslager von Amazon bei Graben im Süden von Augsburg.

Das Logistic Cluster Schwaben ist ein Verein, dem fast 90 Logistikfirmen und Nutzer dieser Dienstleister angehören. Der bekannteste und größte ist das weltweit tätige Unternehmen Dachser mit Hauptsitz in Kempten. Wie stark die Branche in Schwaben zugelegt hat, verdeutlichten Cluster-Vorsitzender René Mick und Manager Robert Schönberger: Die Anzahl der Ausbildungsverträge in den Logistikberufen stieg in den vergangenen vier Jahren um über 28 Prozent, die Anzahl der Mitarbeiter um 17 Prozent auf nahezu 85 000 Menschen. Die Umsätze schnellten um fast 40 Prozent in die Höhe und liegen bei vier Milliarden Euro.

Die Industrie ruft nach einem Ausbau der Verkehrsadern

In Schwaben ist die Logistik – gemessen an der Beschäftigung – die drittgrößte Branche. Schwaben hat sich damit unter den 20 größten Logistikstandorten in Deutschland etabliert. Kein Wunder, dass die Branche nach einem leistungsfähigen Ausbau der Verkehrswege ruft. Dies unterstrich auch Peter Stöferle, Geschäftsfeldleiter Handel und Verkehr der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben. Vor allem die „Technologie-Achse Süd“ von Karlsruhe über Stuttgart, Ulm, Augsburg, München und Mühldorf bis nach Salzburg gelte es, sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene auszubauen. Diese Achse ist Teil der transeuropäischen Magistrale von Paris nach Wien und Budapest. Sie müsse dringend gestärkt werden. Damit der Champagner und die ungarische Salami niemals im Supermarktregal ausgehen.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

10.10.2014: hagebau Logistik investiert 4,5 Mio. Euro am Standort Burgau

Die hagebau Logistik GmbH & Co. KG nimmt heute den Erweiterungsbau am bayerischen Zentrallager Burgau in Betrieb. Mit einer neuen Halle und einem zusätzlichen überdachten Außenlager von zusammen rund 8.700 Quadratmetern passt das Unternehmen seine Lagerkapazitäten an das gewachsene Umschlagsvolumen an. Die Investition ermöglicht die Weiterentwicklung zu einem leistungs- und zukunftsfähigen Logistikzentrum am Standort Burgau.

„Der Ausbau des Logistik-Standortes Burgau ist für die hagebau Logistik ein wichtiger Schritt auf ihrem Weg zu einem hochmodernen Logistik-Dienstleister innerhalb der hagebau Gruppe. Zum anderen sind die 4,5 Millionen Euro eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standortes Burgau“, so Ulrich von den Hoff, Geschäftsführer der hagebau Logistik, bei der Einweihung des neuen Gebäudetrakts. „Dafür, dass dieser für die hagebau Logistik wichtige Schritt ohne Komplikationen und schnell umgesetzt werden konnte, möchte ich insbesondere der Stadt Burgau danken. Sie hat uns zu jedem Zeitpunkt optimal unterstützt.“

Von dem zentral in Süddeutschland und ideal an der A8 zwischen Stuttgart und München gelegenen Burgau sei die hagebau Logistik in der Lage, die Geschäftsentwicklung der hagebau Standorte in der Region Süd unter Logistik-Aspekten bestens zu unterstützen, so von den Hoff weiter. In den vergangenen Jahren hat der Umsatz der hagebau Gesellschafter im von Burgau aus belieferten Gebiet Bayern, Baden-Württemberg, dem Süden von Rheinland-Pfalz und Hessen sowie Österreich stetig zugenommen. Damit einher ging eine permanent steigende Artikelnachfrage, die mit den neuen Lagerflächen bestmöglich gemanagt werden kann.

Gerritt Höppner-Tietz, Leiter des Standortes Burgau, betont: „Die Investition in das Zentrallager Burgau ist zugleich auch ein klares Bekenntnis zum Standort.“ Nachdem die baulichen Maßnahmen abgeschlossen seien, so Höppner-Tietz weiter, gelte es, nun die neuen Lagerkapazitäten optimal in das Tagesgeschäft einzubinden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten enorm viel geleistet. Hier wollen wir anknüpfen und unseren Gesellschaftern künftig ein hocheffizientes Leistungsspektrum bieten“, so Höppner-Tietz. Dazu gehöre beispielsweise, in der Hauptsaison des Standortes – von November bis April – zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich lieferfähig zu sein. „In diesem Zeitraum haben unsere 100 Mitarbeiter alle Hände voll zu tun, und dennoch werden wir zusätzliche Unterstützung benötigen“, kommentiert Höppner-Tietz den Bedarf an zusätzlichen Mitarbeitern.„Häufig war es so, dass wir aus der Zeitarbeit heraus auch Mitarbeiter in eine Festanstellung übernommen haben. Je nach Entwicklung der wirtschaftlichen Lage insgesamt schließen wir das auch für die Zukunft nicht aus.“

Der Standort Burgau entwickle sich sehr positiv, wie der Kapazitäten-Ausbau zeige. Das Zentrallager Burgau beliefert seit 1984 hagebau Gesellschafter in der Region Süd. Das Liefergebiet erstreckt sich über Bayern, Baden-Württemberg, den Süden von Rheinland-Pfalz und Hessen sowie Österreich. Inzwischen sind über 300 Standorte des hagebau Fach- und Einzelhandels an das Zentrallager angeschlossen. Für deren Belieferung hält das Logistikzentrum Burgau über 10.000 Artikel bereit.

30.07.2014: Containerlogistiker Kloiber gehört zu Bayerns Best 50

Geschäftsführer Ferdinand Kloiber (Mitte links) neben Prokurist Uwe Fullbrecht mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Mit einem Umsatzplus von 73 Prozent und 60 zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätzen in den letzten fünf Jahren wurde das Logistikunternehmen Kloiber GmbH aus Petershausen zum dritten Mal mit dem Preis „Bayerns Best 50“ für stabiles Wachstum und Zukunftsfähigkeit ausgezeichnet. In der Münchener Residenz nahmen Geschäftsführer Ferdinand Kloiber und Prokurist Uwe Fullbrecht am 29. Juli die Urkunde und den Porzellanlöwen von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner entgegen.

Seit 2009 hat das Logistikunternehmen mit den Geschäftsbereichen Transport, Depot und Tankstellen einen Umsatzsprung von 23 auf 41 Millionen Euro geschafft. Ausschlaggebend dafür waren zum einen der neue Standort im GVZ Region Augsburg, der komplette Neubau des Betriebes München, die Ausweitung des Tankstellengeschäfts in Augsburg und München sowie Zusatzaufträge im Bereich Automotive. Über das organische Wachstum des Unternehmens sind bereits 60 neue Arbeitsplätze entstanden. Weitere 10 Stellen werden im Lauf des Jahres besetzt.

Im Verbund der drei Standorte Petershausen, Augsburg und München sichern die knapp 200 Mitarbeiter über 50.000 Transportaufträge pro Jahr. Containertransporte auf langen Strecken von und zu den Seehäfen wickelt Kloiber auf der Schiene ab. Das entlastet die Umwelt von jährlich über 50 Millionen Straßenkilometern. Auf der letzten Meile im bayerischen Wirtschaftsraum sind ab den Terminals München, Nürnberg, Augsburg und Ulm 142 eigene Lkw für die Zustellung unterwegs. Das Unternehmen verfügt über 90.000 Quadratmeter eigene Depotfläche in München und Augsburg.

Als Partner aller Reedereien lagert, reinigt und repariert Kloiber in eigenen Werkstätten und Waschanlagen pro Jahr bis zu 100.000 Überseecontainer und intermodale Ladeeinheiten vom Sattelauflieger über Wechselbrücken bis zum Tankcontainer. Neben den Aktivitäten im Kombinierten Verkehr an der Schnittstelle Schiene/Straße ist das Unternehmen im Nah- und europaweiten Fernverkehr sowie in der Automobillogistik aktiv und betreibt im Poolverbund an allen Standorten eine öffentliche Tankstelle.

„Wir haben in den letzten Jahren einen deutlichen Sprung gemacht und damit unsere Position im Markt weiter ausgebaut“, sagt der alleinige Gesellschafter und Geschäftsführer Ferdinand Kloiber. „Bei allem Wachstum achten wir als inhabergeführtes Unternehmen vor allem auf stabile Arbeitsplätze und sichere Abläufe. Nur das garantiert langfristig eine erfolgreiche Zukunft.“

26.05.2014: Anforderungen an KV-Terminals abgemildert

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 23. Mai 2014 wesentliche Änderungen in Bezug auf die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) vorgenommen. Für Anlagen des Kombinierten Verkehrs wurde das Anforderungsniveau an die Oberflächen mit Beton- und Asphaltbauweise abgemildert. Er blieb damit hinter den Forderungen der Umweltseite zurück, die Flüssigkeitsundurchlässigkeit eingefordert hatte.

Die Anlagen des Kombinierten Verkehrs erhalten dennoch eine angemessene Oberflächengestaltung, die den realen Gefährdungen entspricht. Statistische Daten belegen das geringe Gefährdungsrisiko. Auf Millionen von umgeschlagenen Containern kommen im Jahr 15, bei denen der Austritt von wassergefährdenden Stoffen festzustellen ist. In all diesen Fällen wurde schnell gehandelt und ein Eintritt in den Boden verhindert. Das Sicherheitssystem in den Anlagen funktioniert somit. Eine höhere Anforderung an die Oberflächen ist unnötig.

Die Bundesregierung muss nun abschließend prüfen, ob sie den vom Bundesrat beschlossenen Änderungen zustimmt. Die Verbände fordern die Bundesregierung auf, die AwSV zügig in der vom Bundesrat geänderten Fassung in Kraft treten zu lassen und die entstandenen Unsicherheiten zu beenden.

11.04.2014: Tag der Logistik 2014: 160 Schüler im GVZ Region Augsburg erleben den toten Winkel

Am vom Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrum bereitgestellten Actros befestigte Trassier-Bänder und Pylonen zeigten den Kindern, wie groß die Bereiche sind, in denen sie für Fahrer von Lkw und Bussen unsichtbar sind.

Blickkontakt zum Fahrer ist wichtig. Wer den nicht hat, steht im toten Winkel. Am bundesweiten Tag der Logistik sorgte die Aktion „Raus aus dem toten Winkel“ bei acht Schulklassen für einige Aha-Effekte. Das GVZ Region Augsburg hat die Aktion in Kooperation mit der DEKRA Akademie, dem Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrum und DB Schenker organisiert.

„Der ist ja riesig!“, bestaunte einer der Schüler den neuen weißen Actros von Mercedes-Benz mit DB Schenker Auflieger. Im Dreiviertelstunden-takt bestiegen am Donnerstagvormittag insgesamt 160 zehn- bis zwölfjährige Schüler die Ladefläche des 40-Tonner-Sattelzuges. Mit Schnur und Stift entdeckten sie am Flipchart, unter Anleitung von DEKRA-Trainer Markus Babel, vier wichtige tote Winkel erst in der Theorie und anschließend in der Praxis.

„Jasmin? Raffi? Wo sind die denn alle?!“, verfolgten die Kinder am Steuer des Lkw mit konzentriertem Blick in die Außenspiegel, wie ihre Schulkameraden rund um den Sattelzug in den toten Winkeln verschwanden. Für viele war überraschend, wie groß der Bereich an der Längsseite ist und wie viele Kinder hinter der A-Säule verschwinden können. Auf dem Fahrersitz erlebten sie selbst, wie gefährlich die Stellen vor dem Kühlergrill oder direkt neben der Beifahrertür sind.

„Auch mit „Totwinkel-Spiegel“ sieht ein Lkw-Fahrer große Bereiche vor, hinter und neben dem Fahrzeug nicht“, sagt Thomas Maucher, Leiter des Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrums im GVZ. „Für Radfahrer und insbesondere Kinder ist das besonders gefährlich.“ Die Fehleinschätzung des toten Winkels macht 14 % der tödlichen Unfälle aus. Das bestätigt ein Gutachten der LMU München für die BG Verkehr: (Berufsgenossenschaft für Transportwesen und Verkehrssicherheit).

„Der Verkehr ist Teil der Logistik und die Logistik ist ein Teil unseres Alltags. Für mehr Einblick in diese Branche öffnen wir bereits zum sechsten Mal in Kooperation mit den ansässigen Firmen das GVZ Region Augsburg für die breite Öffentlichkeit“, sagt Ralf Schmidtmann, der sich als Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH besonders über die konzertierte Aktion mit Mercedes-Benz und DB Schenker sowie die Unterstützung der Dekra Akademie freut.

(Quelle: www.gvz-augsburg.de)

09.04.2014: Schwerdtfeger Transport GmbH kommt nach Augsburg

Die Schwerdtfeger-Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen. Seit der Gründung im Jahr 1994 hat sich das Unternehmen mit zahlreichen eigenen Standorten zur Firmengruppe entwickelt. Mehr als 40 Partner-Unternehmen unterstützen die Schwerdtfeger-Gruppe dabei, allzeit bereit und rund um die Uhr Ihre Sendungen termingerecht zu überbringen. Die Standorte des Unternehmens sind strategisch und taktisch so gewählt, dass zentrale Wirtschaftsstandorte im Süden bedient werden können. Deshalb wird sich Schwerdtfeger auch in Augsburg, im Industriegebiet Lechhausen, ansiedeln.

(Quelle: Wirtschaftsportal der Stadt Augsburg)

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