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11.05.2017: Baubeginn für KV-Terminal im GVZ Augsburg im nächsten Jahr

Bahn frei für die Schiene: Das langersehnte Terminal für den Kombinierten Verkehr im GVZ Augsburg wird voraussichtlich ab Frühjahr 2018 gebaut. 

Der offizielle Förderbescheid für den Bau des Terminals ist laut Wolfgang Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene – Straße (DUSS), in zwei Monaten zu erwarten. Doch trotz der neuen Förderrichtlinien zum Kombinierten Verkehr (KV), die seit dem 1. Januar gelten, stehe dem Baubeginn nichts mehr im Weg. Im Rahmen der Transport Logistic verkündete Müller die frohe Botschaft. Ferdinand Kloiber, Geschäftsführer des gleichnamigen Containerdienstleisters, zeigte sich erleichtert: "Nun können wir Straße und Schiene perfekt verknüpfen."

Seit 2011 ist Kloiber im Güterverkehrszentrum (GVZ) Augsburg operativ tätig und hofft seitdem auf den Baubeginn. "Der Standort Augsburg ist attraktiv, aufgrund des KV-Terminals können wir nun jede Möglichkeit der Expansion wahrnehmen", erklärte Kloiber. Das Genehmigungsverfahren für das Terminal läuft laut Müller bereits seit 2010. "1,2 Hektar Fläche ist im GVZ noch speziell für den KV verfügbar", erklärte Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH. Die Vergabe der Flächen kann nun beginnen.

Quelle: www.eurotransport.de

07.10.2016: Hermes baut neues Verteilerzentrum am Lechfeld

Die Europazentrale des Paketversenders und Logistikunternehmens Hermes hat den Bau einer neuen Niederlassung in Graben bestätigt. Die geplante Halle mit angegliedertem Bürotrakt soll im kommenden Jahr entstehen und ab Frühjahr 2018 täglich der Bearbeitung von rund 70.000 Sendungen für Süddeutschland dienen. Dazu werde modernste Sortiertechnik benötigt. Daher betrage die Investitionssumme im Süden des Landkreises Augsburg rund 40 Millionen Euro.

Die zu errichtende Halle selbst soll 8700 Quadratmeter umfassen. Die Grundstücksfläche betrage sogar 60.000 Quadratmeter, da für den logistischen Betrieb große Abstell- und Rangierflächen benötigt werden. In dem neuen Logistikzentrum in Graben werden laut Hermes etwa hundert Mitarbeiter tätig sein: etwa 80 im gewerblichen und 20 im kaufmännischen Bereich. Auch Ausbildungsplätze dürfte es geben.

Die Nähe der neuen Hermes-Niederlassung zu Amazon dürfte wohl kein Zufall sein. Zwar hat in Graben längst die Post-Tochter DHL mit einem Paketzentrum an den amerikanischen Onlinehändler angedockt, doch empfängt Hermes auch in Bad Hersfeld, neben anderen, laufend Paketkontingente direkt von Amazon zur weiteren Verteilung. Ob dies auch in Graben schon ausgemachte Sache ist, wollte der Unternehmenssprecher gestern noch nicht sagen.

Hermes ist eine hundertprozentige Tochter der Otto-Gruppe und somit ein Kind des klassischen Versandhandels. Der Paketdienst für private Kunden macht nur einen kleinen Teil des Umsatzes aus. Bedeutender ist laut Firmenauskunft die Verteilung von Sendungen verschiedenster Online-Händler. Auch Gerätehersteller schicken mit Hermes Waren direkt an Kunden. Ein Bereich macht dabei die Lieferung und Aufstellung von Großgeräten sowie ganzer Küchen aus.

Quelle: Augsburger Allgemeine

03.05.2016: Augsburg entwickelt sich zum Logistik-Drehkreuz in Süddeutschland

Von Augsburg in die Welt: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) der Region entwickelt sich zu einem Logistikzentrum erster Güte. Industrie, Handel und Logistiker realisieren hier hochmoderne Logistikkonzepte. Die Region profitiert dabei von seiner zentralen Lage im transeuropäischen Verkehrsnetz.

Der Wirtschaftsraum Augsburg hat sich zu einem echten Hot Spot entwickelt: Hohe Kaufkraft, eine starke industrielle Basis und die innovative Gründerszene machen Bayerns drittgrößten Ballungsraum zu einer europaweit bedeutenden Wachstumsregion. Im Zentrum des Erfolgs steht traditionell der Maschinenbau – fast ein Drittel tragen Maschinenbauer wie der Roboter-Spezialist KUKA zur industriellen Wertschöpfung bei. Mit mehr als 200.000 Unternehmen und der verkehrsgünstigen Lage ist die Region auch wie geschaffen als Logistik-Standort. Jeder zehnte Arbeitnehmer ist in der Logistik beschäftigt.

Hochmodernes Logistikzentrum

Eine Schlüsselrolle nimmt dabei das Güterverkehrszentrum Region Augsburg im Städtedreieck Augsburg, Neusäß und Gersthofen ein. Seit dem ersten Spatenstich 2007 hat sich die Fläche zwischen A8 und zwei Bundesstraßen inmitten eines transeuropäischen Schienennetzes zu einem Logistik-Hub ersten Ranges entwickelt. Das Besondere am GVZ: Auf einer Gesamtfläche von 112 Hektar verwirklichen Unternehmen wie Mercedes–Benz Nutzfahrzeuge oder der Gabelstapler-Händler Ziegler gemeinsam mit führenden Logistikern und logistiknahen Dienstleistern hochmoderne Logistikkonzepte.

 „Im GVZ können Unternehmen ihre Logistikprojekte sehr schnell auf den Weg bringen“, sagt Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH. „Unser strategisches Ziel ist ein ausgewogener Mix an Logistikdienstleistungen für Industrie und Handel – vor allem aber auch ein Mix beim kombinierten Verkehr von Schiene und Straße.“ Der Logistikmix für die Region Augsburg sieht langfristig nach dem Erschließen aller Flächen so aus: Die Hälfte der Fläche steht für die Transport- und Kontraktlogistik bereit, ein Fünftel nutzen logistiknahe Dienstleister.

Augsburg wird Zentrum für Kontraktlogistik 

Mit dabei ist auch die Schenker Deutschland AG: Seit mehr als 20 Jahren ist der Logistiker in der Region aktiv. Auf rund 20 000 Quadratmetern seit März 2011 auch im GVZ. Am 29. April hat Schenker einen erweiterten Bereich für die Kontraktlogistik eröffnet. 18.500 Quadratmeter stehen seitdem zusätzlich für Schenker-Kunden bereit. Hinzu kommen Geschäftsstellen für die Luft- und Seefracht. Anfang März bereits siedelte der Heizungstechnik-Spezialist Viessmann ins Schenker Shared Logistics Center (SLC) auf dem Areal um. Auch KUKA nutzt künftig im SLC maßgeschneiderte Logistikdienstleistungen von Schenker.

Neues Logistik-Terminal

Ein weiteres Großprojekt ist unterdessen auf der Zielgeraden angelangt. Bis zum Sommer rechnet Udo Schambeck, Geschäftsführer der Terminal-Investitionsgesellschaft-Augsburg (TIA), mit grünem Licht der Regierung von Oberbayern für den Bau eines leistungsfähigen Umschlagterminals. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren. Rund 28 Millionen Euro fließen nach dem Plazet der Behörden in den kombinierten Verkehr von Straße und Schiene – ein Schlüssel zur grünen Logistik. Geht alles glatt, werden ab Sommer 2018 im GVZ Augsburg die ersten Container auf Züge verladen.

Quelle: www.logistik-aktuell.com

21.10.2015: Das Güterverkehrszentrum an der A8 wächst - zwei Dinge fehlen noch

Im Güterverkehrszentrum an der A8 schießen fünf Jahre nach dem Start die Hallen aus dem Boden. Was aber nach wie vor fehlt, sind der Gleisanschluss und das Containerterminal.

Das Güterverkehrszentrum im Städtedreieck von Augsburg, Neusäß und Gersthofen nimmt immer mehr Gestalt an: Vor fünf Jahren waren auf dem Gelände zwischen A8 und B17 im Augsburger Norden nur Erschließungsstraßen auf weiter Flur zu besichtigen, inzwischen läuft der Betrieb. Kurier- und Paketdienste haben sich angesiedelt, Transport- und Logistikunternehmen. Im Containerdepot der Firma Kloiber werden die Metallbehälter fünffach aufeinandergestapelt. Mehr als 2000 Arbeitsplätze gibt es in den Hallen „Wir sind mit der Vermarktung zufrieden“, sagt Ralf Schmidtmann aus dem Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg, wo die Geschäftsführung fürs GVZ angesiedelt ist.

Hebauf für neue Halle

Gestern fand der Hebauf für eine Erweiterungshalle des Logistikers DB Schenker statt. Er ist schon im GVZ vertreten, will aber noch wachsen. Die neue Halle ist etwa 200 mal 80 Meter groß und soll bis Februar 2016 stehen. DB Schenker wickelt für den Roboterbauer Kuka und den Heiz- und Kühlsystemhersteller Viessmann die Logistik ab. In dem Geschäft geht es nicht nur mehr darum, Waren von A nach B zu fahren. Inzwischen wickeln die Logistikdienstleister auch die Lagerhaltung ab – die Kunden sparen sich so eigene Lagergebäude auf dem Werksgelände. Andere Dienstleister wie Dachser, Honold und GLX und Hellmann sind in der Nachbarschaft.

Hervorragender Standort

Mit dem Bau der neuen Halle sind die Flächen für weitere solche Dienstleister weitgehend erschöpft. Denn das GVZ hat im Herbst 94000 Quadratmeter Fläche (13 Fußballfelder) an den Immobilien-Dienstleister Goodman verkauft. Er stellt in einem halben Jahr Bauzeit die neue Halle für DB Schenker hin und hat mit dem Kauf noch Platz für weitere Hallen. Goodman ist auch der Dienstleister, der für BMW das neue Lager bei Kleinaitingen (Kreis Augsburg) baut. Augsburg sei wegen seiner Lage an der Autobahn zwischen Stuttgart und München ein hervorragender Standort, so Goodman-Manager Torsten Könning.

Fläche zu 70 Prozent vermarktet

Mit dem Goodman-Kauf ist die GVZ-Fläche zu mehr als 70 Prozent vermarktet. Vor einem Jahr hatte es noch Kritik aus der Wirtschaft gegeben, weil die Vermarktung zu langsam ging. Der Gersthofer Bürgermeister Michael Wörle hob gestern hervor, wie wichtig die Logistik für den Wirtschaftsraum ist. Wo das produzierende Gewerbe zulege, müsse auch die Logistik mitwachsen. Der Neusässer Bürgermeister Richard Greiner sprach von einer „hohen Dynamik“, die inzwischen erreicht sei.

Momentan im Bau sind ein Zustellzentrum der Post-Paketsparte DHL, in dem die Sendungen für Augsburg maschinell feinsortiert werden. Die Grobsortierung für die Region bleibt im Paketzentrum in Gersthofen. Zudem baut das Gersthofer Unternehmen Ziegler (Gabelstapler und Lager-Einrichtung) seine neue Niederlassung im GVZ. Aktuell sind somit noch um die 200000 Quadratmeter verfügbar, wobei die Planungen auch die Ansiedlung von Hotel- und Büroimmobilien (etwa für Leiharbeitsfirmen) vorsieht.

Was ist mit dem Bahnanschluss?

Doch ganz rund läuft es trotzdem nicht in Sachen GVZ. Denn ein zentraler Punkt ist der Gleisanschluss. Von der Bahnlinie Augsburg–Donauwörth soll ein Stichgleis ins GVZ gelegt werden, um das ein Containerterminal herum entsteht. Im Endausbau ist ein Portalkran geplant, doch fürs Erste will man mit speziellen Container-Hebe-Fahrzeugen anfangen. Teils warten die Logistikfirmen händeringend auf den Bahnanschluss.

Genehmigung zieht sich hin

Problem: Die Genehmigung des Gleisanschlusses, der eigentlich schon stehen sollte, zieht sich nach wie vor hin. Zuletzt hatte es Diskussionen um die Umweltschutzanforderungen gegeben. Mit dem Terminal wäre der Umschlag von der Schiene auf die Straße und umgekehrt möglich. Der Augsburger Containerbahnhof in Oberhausen gilt als zu klein.

Die Terminalinvestitionsgesellschaft, hinter der die Augsburger Localbahn und die Bahn-Tochter DUSS (Deutsche Umschlagsgesellschaft Schiene-Straße) stehen, geht davon aus, dass das Gleis bis Ende 2017 zu realisieren ist. Anfang 2016 sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

13.10.2015: Großprojekt: Hellmann betreibt Ersatzteillager für die BMW Group

Neuer Betrieb mit über 70.000 Quadratmeter Lagerfläche dient der Ersatzteilversorgung in Süddeutschland.

Der globale Logistikdienstleister Hellmann Worldwide Logistics wird das neue Ersatzteillager der  BMW Group im Süden von Augsburg an der B17 betreiben. Nach gewonnener Ausschreibung im September soll das Lager bereits im ersten Quartal 2016 in die operativen Prozesse des Münchener Autobauers integriert werden. Die über 70.000 Quadratmeter große Lagerfläche bietet Platz für Ersatzteile und Zubehör. Die BMW Group wird über das Logistikzentrum ihr Händlernetz in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen versorgen. Durch das Projekt entstehen in der Region etwa 220 neue Arbeitsplätze.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir uns in der Ausschreibung gegen unsere Wettbewerber durchsetzen und die BMW Group mit unseren neuen Lagerkonzepten überzeugen konnten“, so Bernd Oevermann, Global Director Automotive Logistics bei Hellmann Worldwide Logistics.
„Wir werden in Kleinaitingen für die BMW Group rund 80.000  verschiedene Teile einlagern, mit denen ein Netz  von mehr als 300 BMW-Vertragshändlern im süddeutschen Raum versorgt wird. Täglich werden wir über 25.000 Positionen im Warenausgang haben“, erläutert Bernd Oevermann das anstehende Projekt.
Neben der Umsetzung des vorgestellten Logistikkonzepts für den neuen Lagerstandort liegt der Hauptfokus von Hellmann Worldwide Logistics aktuell auf der Gewinnung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Innerhalb weniger Monate mehr als 200 neue Arbeitskräfte zu gewinnen und mit ihrem neuen Aufgabenbereich vertraut zu machen, ist generell eine Herausforderung und in einer so wirtschaftlich starken Region gilt das besonders“, so Oevermann. Es werden für die Operation Manager, Teamleiter und Lagerfachkräfte, aber auch Prozessplaner und Qualitätsbeauftrage gesucht. Hellmann ist bereits mit einem Logistikstandort im GVZ in Augsburg vertreten und wird durch die Kollegen in der Einarbeitungsphase bei den Schulungen unterstützt. Daher zeigt Oevermann sich zuversichtlich:  „Wir werden uns auch in Kleinaitingen als attraktiver Arbeitgeber präsentieren und uns erfolgreich dieser Herausforderung stellen.“ (Quelle: Pressemitteilung von Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG)

Stellenanzeige war in der Samstagsausgabe der Augsburger Allgemeinen vom 10. Oktober 2015.


25.09.2015: Flächenverkauf im GVZ Region Augsburg: Goodman baut für DB Schenker

Die GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß hat 94.000 m2 Kontraktlogistikfläche an den Logistikimmobilienentwickler Goodman verkauft. Auf dem 112 Hektar großen Gelände im Norden von Augsburg sind noch 195.000 m² für Logistiker und Dienstleister im Kombinierten Verkehr, Serviceunternehmen sowie logistikaffine Betriebe verfügbar.

Das GVZ Region Augsburg hat mit dem Verkauf einen Vermarktungsstand von über 70 Prozent erreicht. Damit ist das erste Teilziel, 50 Prozent von 60 Hektar Nutzfläche mit Kontraktlogistikdienstleistern zu belegen, erfüllt. Zum Verkauf stehen ab jetzt noch rund 152.000 m2 Fläche für Logistiker und Dienstleister im Kombinierten Verkehr, ein Grundstück mit 26.000 m2 auf dem Investoren Hotel- und Büroimmobilien für Servicedienstleister entwickeln können und außerdem ein Areal mit rund 17.000 m² für logistikaffine Betriebe.

Der weltweit tätige und auf Logistik spezialisierte Immobilienkonzern Goodman entwickelt in einem ersten Bauabschnitt derzeit ein 17.500 m2 großes Logistikzentrum für DB Schenker. Der Bau hat mit Erdarbeiten bereits begonnen. Fertigstellung ist für Februar 2016 geplant. Im zweiten und dritten Bauabschnitt kann Goodman innerhalb von sechs Monaten weitere 40.000 m2 Logistikfläche bereitstellen. Die Flächen sind für den Bereich Kontraktlogistik/SCM der Schenker Deutschland AG reserviert.

„Goodman und DB Schenker kennen das Potenzial der Region Augsburg und bestätigen uns mit ihrer Entscheidung als erstklassigen Standort auf der Achse zwischen Stuttgart und München“, freut sich Ralf Schmidtmann, der als Geschäftsführer der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH die Vermarktung des GVZ Region Augsburg vorantreibt. „Das Engagement der global tätigen Unternehmen stärkt die Region als Wirtschaftsstandort und damit langfristig Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Logistik“. (Quelle: Pressemitteilung GVZ Region Augsburg)

28.09.2015: Verkehrsfreigabe 6-streifig ausgebaute A 8 zwischen Augsburg und Ulm

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute zusammen mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den rund 40 Kilometer langen 6-streifig ausgebauten Abschnitt der A 8 für den Verkehr freigegeben. "Mit dem gut 400 Millionen Euro teuren Lückenschluss zwischen Günzburg und Augsburg wurde der Autobahnausbau zwischen dem Autobahnkreuz Ulm-Elchingen und München  nun abgeschlossen.  Durch den sechsstreifigen Ausbau wird sich der Verkehrsfluss auf einer der bedeutendsten Verkehrsachsen in Süddeutschland und wichtigen Strecke des transeuropäischen Netzes deutlich verbessern", so Herrmann.

Die bisher nur vierstreifige und mehr als 70 Jahre alte Vorkriegsautobahn war dem Ver­kehr mit bis zu 90.000 Fahrzeugen pro Tag schon lange nicht mehr gewachsen. Außerdem ent­sprach sie nicht mehr den heutigen Stan­dards beim Umwelt- und Lärmschutz. "Durch den sechsspurigen Ausbau ist die vielbefahrene Strecke erheblich sicherer und nicht mehr so stauanfällig", betonte heute der bayerische Verkehrsminister. Unter anderem wurden feh­lende Standstreifen nachgerüstet, sowie risikobehaftete Steigun­gen und unübersichtliche Kuppen mit unzu­reichenden Sichtweiten beseitigt.

Der Ausbau des Abschnittes zwischen Augsburg und Ulm wurde als Teil einer zweiten Tranche von mittlerweile neun neuen bundesweiten Betreibermodellen im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft realisiert. So auch der 2010 fertiggestellte Abschnitt des ersten Betreibermodells zwischen Augsburg und München. Im April 2011 wurde der Betreiberfirma Pansuevia GmbH & Co. KG für den Ausbau der Strecke einschließlich der Finanzierung, sowie für Betrieb und Unterhalt in den nächsten 30 Jahren der Zuschlag erteilt. "Grundlage für diese neuen Finanzierungsmodelle war die Einführung der Lkw-Maut im Jahr 2005. Jetzt konnte der Bund erstmals Bau, Betrieb, Erhaltung und Finanzierung unmittelbar aus den Einnahmen auf der Strecke finanzieren. Die A 8 zwischen München und Ulm war hier als eines der ersten Pilotprojekte angemeldet. Für die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Bund bedanke ich mich noch einmal ganz besonders" so Herrmann abschließend.

Quelle: www.bayern.de

22.09.2015: DB Schenker legt Handtuch auf riesige Logistikfläche

Was am Pool im Urlaub argwöhnisch betrachtet wird, kommt in der Logistikwelt eher gut an: DB Schenker reserviert den besten Platz für seine Kunden - eine 94.000 Quadratmeter große Fläche im Güterverkehrszentrum (GVZ) in Augsburg. Das sind 13 Fußballfelder nach FIFA-Standard. Auf knapp der Hälfte davon entsteht aktuell bereits ein neues Logistikzentrum, das Anfang 2016 den Betrieb aufnimmt. Die restliche Fläche will Deutschlands führender Anbieter im Bereich der integrierten Logistik an Kunden vergeben, „die gut zu uns und zum Logistikstandort Augsburg passen“, so Dr. Thomas Böger, Vorstand Kontraktlogistik/SCM der Schenker Deutschland AG. Die Lage ist ausgesprochen begehrt, deshalb hat DB Schenker entsprechend schnell gehandelt.

Der Logistikdienstleister betreibt aktuell schon zwei moderne Logistikanlagen mit 20.000 Quadratmetern im GVZ. Auf der 94.000 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche entsteht im ersten Bauabschnitt eine 17.500 Quadratmeter große Logistikfläche, die bereits im Februar 2016 in Betrieb gehen wird. Auf dem Grundstück sind zwei weitere Bauabschnitte mit insgesamt 40.000 Quadratmetern Logistikfläche geplant.

Die Wachstumsfläche wird DB Schenker vorzugsweise für interessierte Kunden aus Industrie und Handel entwickeln.

„DB Schenker baut seine Präsenz in Augsburg sukzessive aus. Vor den Toren von München realisieren wir umfassende Logistikdienstleistungen und Value Added Services wie Kommissionierung, Verpackung und Behälterlogistik“, sagte Dr. Thomas Böger. „Da wir in Augsburg auch eigene operative Geschäftsstellen für Landverkehre sowie Luft- und Seefracht unterhalten, können wir die Logistikzentren an unser weltweites Transportnetzwerk anbinden. Von Augsburg aus erreichen wir alle Wirtschaftsregionen der Welt.“

Als Leiter der Logistik-Geschäftsstelle Augsburg trägt Martin Thum die Verantwortung vor Ort. Nach seiner Einschätzung stellt die freie Fläche das „kontraktlogistische Filetstück des GVZ“ dar. „Auf der Achse Stuttgart–München sind erstklassige Logistikflächen rar. Augsburg ist auch für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) verkehrsgünstig gelegen. Wir freuen uns, dass wir in Augsburg neue Kapazitäten schaffen können, die für zahlreiche Industrie- oder Handelsunternehmen von Interesse sind“, sagte Thum.

Seit mehr als 20 Jahren fungiert DB Schenker in Augsburg als Kontraktlogistiker für namhafte Unternehmen aus Industrie und Handel. „Auf der exklusiv für uns reservierten Fläche errichten wir auf Wunsch innerhalb eines halben Jahres eine komplette Logistikanlage und integrieren sie in die Supply Chain des Nutzers“, so Martin Thum.

Bei der Bebauung des freien Geländes kooperiert der Logistiker mit dem auf großformatige Logistikimmobilien spezialisierten Globalplayer Goodman. „Wir sind Entwickler, Investor und Verwalter der Anlagen. Damit schaffen wir Raum für das Wachstum unseres Kunden und tragen einen Teil zur Verdichtung des globalen Logistiknetzwerkes bei.“ so Jordan Corynen, Goodman Regional Director DACH.

„Wenn ein global agierender Logistikdienstleister wie DB Schenker seine Aktivitäten am Standort ausbaut, ist das gut für unser GVZ und gut für den Wirtschaftsraum Augsburg“, betonte Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß „Mit dem Verkauf haben wir unser Ziel, die Hälfte der Flächen, mit Kontraktlogistik zu belegen, erreicht. Wir freuen uns, dass der Mix aus guter Lage und nachhaltiger Planung von der Logistikindustrie geschätzt wird.“

Quelle: DB Schenker

18.09.2015: Goodman und BMW Group feiern Richtfest für Distributionszentrum in Kleinaitingen

Der Immobilienkonzern Goodman entwickelt für die BMW Group derzeit ein 70.000 Quadratmeter großes Distributionszentrum am Standort Kleinaitingen im Landkreis Augsburg. Der Neubau hat bereits klare Formen angenommen. Zusammen mit rund 100 Gästen haben beide Unternehmen gestern den Richtkranz gesetzt. Die BMW Group baut aktuell ihre Aftersales-Logistik aus. Zu diesem Bereich zählen unter anderem Ersatzteile und Zubehör-Artikel. Für diese entsteht in Kleinaitingen ein regionales Distributionszentrum. Das Verbreitungsgebiet umfasst Händler in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.

„Mit dem neuen Distributionszentrum in Kleinaitingen werden unsere Händler in den umliegenden Zielregionen demnächst noch effizienter versorgt. Von diesem Effizienzgewinn profitieren schließlich auch unsere Kunden. Der bisherige Projektablauf war vorbildlich und fügt sich damit gut in die Gesamtplanungen für die Aftersales-Logistik der BMW Group ein“, erläutert Wolfgang Baumann, Vice President Parts Logistics Management, BMW Group.

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer: „Dieses starke Bekenntnis der BMW Group zum Standort Bayern macht einmal mehr den Erfolg unserer aktiven Wirtschafts- und Wachstumspolitik deutlich. Gemeinsam mit den Entscheidungsträgern vor Ort wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die Weltkonzerne wie die BMW Group überzeugen und diese für den Standort Schwaben äußerst wichtige Ansiedlung möglich machen.“

Die Neuentwicklung von Goodman beinhaltet ca. 66.000 Quadratmeter Lagerfläche, ein 1.000 Quadratmeter großes Außenlager sowie Büro- und Sozialräume und ein Pförtnerhaus. Goodman fungiert als Entwickler, Investor und Verwalter der Immobilie. Die Übergabe des Neubaus durch den Bauherrn ist für Ende Januar 2016 geplant. Der Betrieb startet im ersten Quartal 2016. Bewirtschaftet wird das Distributionszentrum durch einen von der BMW Group beauftragten Logistikdienstleister, der in der Anlage rund 240 Arbeitsplätze schafft.

Die Immobilie von Goodman wird über LED-Beleuchtung und isolierte Dunkelstrahler verfügen, um den Energiebedarf zu senken. Zur Übergabe erhält die Neuentwicklung ein Silber-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

„Die Neuentwicklung für die BMW Group unterstreicht unsere hohe Expertise für die Automobilindustrie und stärkt unser Portfolio in Bayern, das zur Fertigstellung der Anlage in Kleinaitingen rund 300.000 Quadratmeter Logistikfläche umfassen wird. Wir freuen uns, dass wir heute bereits das Richtfest feiern können und liegen damit voll im Zeitplan“, sagt Christof Prange, Head of Business Development Goodman Germany.

Aktuell verwaltet Goodman neun Immobilien für Kunden aus der Automobilindustrie in Deutschland. Dazu gehören Automobilhersteller, Zulieferer und einige Logistikdienstleister, die für Automobilkunden tätig sind.

Im Landkreis Augsburg hat der Konzern bereits zwei Immobilien für einen Onlinehändler und einen Logistikdienstleister entwickelt und hält die Anlagen mit einer Gesamtfläche von 117.000 Quadratmeter in seinem Portfolio. Weitere Projekte sind in Planung.

10.07.2015: Ferdinand Kloiber freut sich auf die Eröffnung des neuen Umschlagterminals im GVZ Augsburg

Wenn Ferdinand Kloi­ber, geschäftsführen­der Gesellschafter des gleichnamigen Un­ternehmens, aus der breiten Glasfront des Bürogebäudes im Containerdepot Augsburg nach Osten blickt, sieht er im Moment eines: viel Grün. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Voraussichtlich im Frühjahr 2016 beginnen die Bauarbeiten für das neue Umschlagterminal im Gü­terverkehrszentrum (GVZ) Regi­on Augsburg, nach rund einem Jahr Bauzeit soll es fertig sein.

Ein Umschlagbahnhof gleich nebenan: Das sei der Hauptgrund für die Eröffnung eines Contai­nerdepots im- GVZ Augsburg ge­wesen, sagt Kloiber. Seit 2011 hat seine Firma dort einen Standort »Unser Kerngeschäft ist der Kom­binierte Verkehr", erklärt der Fir­menchef, der das Familienunter­nehmen nun in dritter Generation führt.

Das Depot in Augsburg ist das zweite für den Logistiker aus Oberbayern. Bereits seit 2003 stapeln sich auf einer 50,000 Quadratmeter großen Fläche in München die Container. Vor vier Jahren siedelte Kloiber in Augs­burg an - das Gelände misst 40.000 Quadratmeter. »Das De­pot in München ist schlicht am Limit", erklärt er diesen Schritt Seit 2014 ist zwar der Münche­ner Neubau mit mehr Kapazi­täten fertiggestellt - trotzdem sind diese mit täglich 300 bis 500 Umschlägen ausgelastet In Augs­burg sind es rund 50 Umschläge pro Tag.

In GVZ-Nähe gibt es im Mo­ment nur das relativ kleine Termi­nal in Oberhausen, vier Kilometer von Augsburg entfernt „Mit dem Terminal gleich nebenan wird sich die tägliche Umschlagzahl um ein Vielfaches erhöhen", sagt Kloiber. Darum hat er seiner Firma schon frühzeitig den besten Platz gesi­chert. „Der frühe Vogel fängt den Wurm", erklärt er mit einem Au­genzwinkern.

Diesem Motto scheint Kloiber junior seit seinem Eintritt in die Firma im Jahr 1985 öfter zu fol­gen. Bereits Anfang der 1990er-Jahre hatte er den Kombinierten Verkehr (KV) als Markt erkannt, sich auf Vor- und Nachläufe spe­zialisiert Mitte der 90er-Jahre gab es den ersten Aufschwung im Un­ternehmen. „Gerade im Bereich des Maritim-Verkehrs waren wir wesentliche Marktbegleiter" er­klärt Kloiber. Auch heute noch laufen die meisten Verkehre von den deutschen Häfen Hamburg und Bremerhaven nach Augsburg und München.

Quelle: trans aktuell

13.03.2015: BMW baut Logistikzentrum am Lechfeld

BMW baut am Lechfeld ein neues Logistikzentrum zur Versorgung von Händlern in Süddeutschland und im Alpenraum. Über 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Noch hat BMW die Standort-Entscheidung nicht offiziell bekannt gegeben. Doch nach Informationen der Augsburger Allgemeine steht fest, dass das neue Logistik-Zentrum des Automobilherstellers nach Kleinaitingen im Landkreis Augsburg kommt. In dem geplanten Ersatzteillager für das südliche Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und die Schweiz sollen rund 250 Arbeitsplätze geschaffen werden.

BMW will das Logistikzentrum nicht selbst bauen, sondern die Anlage von einem Investor errichten lassen und dann mieten. Im Gespräch ist eine Investitionssumme von rund 35 Millionen Euro. Der Automobilhersteller benötigt für das Ersatzteillager rund 20 Hektar Fläche, das sind 200 000 Quadratmeter und zum Vergleich etwa 27 Fußballfelder. Das Grundstück am ehemaligen Gut Lechfeld ist von Bundeswehrgelände umgeben. Und die Zeit drängt: Baubeginn soll dem Vernehmen nach noch in diesem Jahr sein.

Kleinaitingen hatten im Ansiedlungspoker vor allem mit der guten Verkehrsanbindung an der Bundesstraße 17 geworben. Auf dem Lechfeld im Süden Augsburgs haben bereits der US-Handelsriese Amazon sowie Lebensmitteldiscounter Logistik-Standorte.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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